Iran: `Niemand hat die Absicht eine Atombombe zu bauen.´

Iran: `Niemand hat die Absicht eine Atombombe zu bauen.´


Wie deutsche Medien ihre Zuschauer über das Iran-Atomabkommen desinformieren

Von Michael Guttmann

 

Auf der UN-Vollversammlung im September 2017 ging es außergewöhnlich heiß her. Anlass waren die bedrohlichen Kraftdemonstrationen des nordkoreanischen Diktators im Pazifik und Irans Ayatollahs im Nahen Osten. US-Präsident Trump musste erfahren, dass er den Verbalgefechten mit erfahrenen, skrupellosen Diktatoren nicht gewachsen ist. Irans Präsident Rohani verspottete ihn als laienhaften „Newcomer“ und inszenierte sich selbst als Friedensbotschafter im Gewand eines Heiligen: „Iran ist eine Bastion der Toleranz. Er strebt keinen Atomwaffenbesitz an.“ Nordkoreas Diktator, der gar keinen Kontrollen mehr unterliegt, bezeichnete Trump aus der Ferne als Papiertiger.

 

Deutschland hatte seine Beschwichtigungspolitik vorgetragen, die durch Unwissen brillierte: „Die Entwicklung nordkoreanischer Atomwaffen ist besorgniserregend. Die Bundesregierung wünsche zwar, dass sich Iran im Syrienkrieg anders verhält, seine Vertragspflichten im Atomdeal hält es aber ein. Eine Kündigung seitens der USA gefährde den Frieden im Nahen Osten. Der Atomdeal mit Teheran ist ein nachahmenswertes Beispiel auch für Nordkorea.“

 

 


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Dienstag, 28 November 2017






Welcher deutsche Vollpfosten könnte diese Skizzierung der Unwissenheit zu verantworten haben?