Deutschland an der Seite der Israelfeinde: »Mahnung und Auftrag«

Deutschland an der Seite der Israelfeinde:

»Mahnung und Auftrag«


Es ist etwas mehr als ein halbes Jahr her, da erklärte der deutsche Außenminister Heiko Maas, »die Erinnerung an den Holocaust« bleibe »uns Mahnung und Auftrag, weltweit jeder Form von Antisemitismus sehr entschlossen zu begegnen«.

Der Sozialdemokrat sagt solche Sätze häufig, und so regelmäßig, wie er sie formuliert, bleiben sie leider ohne Folgen für die deutsche Außenpolitik.

Jüngstes beschämendes Beispiel dafür ist das Abstimmungsverhalten der deutschen Vertreter in der Vollversammlung der Vereinten Nationen. Das Gremium befaßte sich am Freitag ausschließlich mit Resolutionen, die verschiedene Aspekte der israelischen Außenpolitik zum Thema hatten. In jedem der neun Beschlüsse wird der jüdische Staat massiv angegriffen, verleumdet und dämonisiert.

Und selbst wenn es Gründe für Kritik an Entscheidungen der Regierungen in Jerusalem gäbe, zeigte allein die Anzahl der Resolutionen, daß es darum nicht ging, sondern allein um die Pflege antisemitischer Ressentiments: Kein anderer Staat ist so oft Gegenstand »kritischer« Beschlüsse wie Israel. Diese Voreingenommenheit sollten eigentlich auch deutsche Diplomaten ohne Mühe bemerken.

Wo es daher angebracht und notwendig wäre, sich ihnen durch ein klares Votum zu widersetzen, wie das immerhin regelmäßig die Vereinigten Staaten tun und oft etwa Kanada, schafft Deutschland es gemeinsam mit den anderen europäischen Staaten nicht, sich wenigstens der Stimme zu enthalten. Allen neun antiisraelischen Resolutionen stimmten die Vertreter Berlins am Freitag ohne Zögern zu.

Und es ist ihnen nicht einmal peinlich, daß sie sich damit an die Seite von Regimes stellen wie denen Nordkoreas, der Islamischen Republik Iran oder Syriens. Sie machen sich gemein mit antisemitischen Despotien, zu deren offen verfolgten Zielen die Vernichtung Israels gehört. Und so demonstrierte auch Deutschland an diesem Freitag wieder einmal eindrücklich, wie wenig es gelernt hat.


Autor: tw
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Sonntag, 18 November 2018






Man mag von der BILD halten was man will, aber ihrer Loyalität Israels gegenüber sind sie sich treu geblieben. "So unfair behandeln die Vereinten Nationen Israel"...https://www.bild.de/politik/ausland/politik-ausland/neun-verurteilungen-an-einem-tag-so-unfair-behandeln-die-un-israel-58488690.bild.html

Sich mit Regimen wie Iran, Nordkorea oder Syrien an eine Seite zu stellen, zeigt doch das teuflische Verhalten unserer Politiker. Es ist wichtig an den Holocaust zu Erinnern, es ist genauso wichtig aus der Geschichte zu lernen und Israel in jeder Beziehung zu helfen und zu unterstützten! Was machen die deutsche Politiker und die Medien? Meine nächste Wahlentscheidung wird sehr stark davon abhängen, wie die Parteien mit Israel umgehen, wie z.B. die Anerkennung Jerusalem als unteilbare Hauptstadt Israel! Herr Maas, ich warte auf ihre Entscheidung!

Auf twitter redet einer Klartext: "3 Generationen nach dem Holocaust hat sich die Bundesrepublik allem Anschein nach auf die Seite von Juden-verabscheuender Diktaturen, menschenrechtsverachtenden Regimen und Islamofaschistischen Herrschern gestellt."...https://twitter.com/aryeshalicar/status/1064074813537468416

Leider hat Merkel die konservative Mitte verraten. Ganz Links, Grüne, Kommunisten, Neo-SPD sympathisierten immer mit RAF und ihren Palis, Rechtsextremisten auch. Nun ist die CDU von Merkel gekapert worden und Israels Sympathisanten müssen wegen dieser Frau noch in Deckung bleiben (Existenz, Familie und so). Aber wenn sich Deutschland von dieser Frau befreit, dann wird auch wieder offene (echte) Unterstützung für Israel gezeigt werden. P.S. Heiko Maas glauben, heißt lernen: Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten! P.P.S. Man könnte den Antisemitismus der SPD, der Linken und der Grünen ja auch mal thematisieren, aber nichts sagen bewirkt auch nichts.




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