`Ein deutsches Ur-Muhen´. Knut Germar über Friedrich Ludwig Jahn

`Ein deutsches Ur-Muhen´. Knut Germar über Friedrich Ludwig Jahn




28.10.2011 um 19 Uhr in der Galerie der Amadeu Antonio Stiftung

Die Veranstaltung "Ein deutsches Ur-Muhen" über Friedrich Ludwig-Jahn, soll aufzeigen weshalb Jahn, entgegen der öffentlichen Meinung, kein Demokrat und harmloser Vordenker der modernen Sportbewegung war und warum ihn zahlreiche Nationalisten und andere rechte Strömungen als Vorbild sahen.

Friedrich Ludwig Jahn wird in Deutschland als “Nationalheld“ verehrt, dessen guter Ruf auch über die nationalsozialistische Zeit in Deutschland hinaus besteht. Jahn gilt laut der Friedrich-Ludwig-Jahn Gesellschaft als „Schöpfer der nationalen Turnbewegung“ und als Vordenker „einer modernen bürgerlichen Körpererziehung“. Der Vortrag wird gehalten durch Knut Germar, Historiker und Redakteur der Zeitung “Bonjour Tristesse“ und unterstützt von Vertretern des Roten

Sterns. „Diese Veranstaltung ist die erste öffentliche, um einen breiten Diskurs der Nutzer, Anwohner und Entscheidungsträger aus Sport und Politik anzustoßen.

Das langfristige Ziel ist die Umbenennung des Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportparks.

Der Name des Rassisten und Antisemiten Friedrich Ludwig Jahn muss aus dem Sportplatz im Gleimviertel verschwinden!“, so Julius Martin, Pressesprecher des Roten Stern Nordost Berlins.

Die Veranstaltung wird organisiert vom Roten Stern Nordost Berlin, einem politischen Sportverein aus Berlin und findet im Rahmen der “Aktionswochen gegen Antisemitismus!“ der Amadeu Antonio Stiftung und der Initiative “Sport ohne Turnväter“ statt.

Am 3. Oktober 2011, dem „Tag der deutschen Einheit“ ging die neue Initiative „Sport ohne Turnväter“ an die Öffentlichkeit mit dem Ziel den Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark in Berlin Prenzlauer Berg von seinem antisemitischen, rassistischen, chauvinistischen und

frauenfeindlichen Namensgeber zu befreien.

 

pm


Autor: haolam.de
Bild Quelle:


Dienstag, 25 Oktober 2011