Hetzkampagne gegen Israel auch offiziell zusammengebrochen: Goldstone widerruft seinen UN-Bericht

Hetzkampagne gegen Israel auch offiziell zusammengebrochen:

Goldstone widerruft seinen UN-Bericht




Nein, zum Güueck war es kein Aprilscherz, wenn auch am 1. April in der Washington Post veröffentlicht: Richard Goldstone, Vorsitzender der einseitigen UN Untersuchungskommission – genannt ‘Goldstone Report’ -, die zu den härtesten Verurteilungen Israels in den letzten Jahrzehnten führte und bis heute als Munition von Israelhassern eingesetzt wird, widerruft sich und klagt sogar sein eigenes Gremium an!

 

von Ulrich J. Becker (aro1.com), Jerusalem

 

Goldstone gibt gleich am Anfang an, dass das, was seine Meinung geändert hat, vor allem die Geschehnisse seit der Veroeffentlichung des Reports gewesen seien. Hatte der Report damals noch Israel absichtliches Zielen auf die Zivilbevölkerung in Gaza vorgeworfen, sieht Goldstone das heute als widerlegt an und spricht nur noch von "einigen Vorfällen", die auf ein fehlerhaftes Verhalten von "individuellen Soldaten" zurückgehen und bestätigt damit israelische Untersuchungen.

Wenn uns seine überraschende und Israel rehabilitierende Reaktion jetzt eines lernen sollte, dann, dass es sich trotz des Zynismus und der Abneigung und Verurteilung von grossen Teilen der Welt lohnt, in die Wahrheit zu investieren und alles so genau wie möglich zu untersuchen und zu veröffentlichen.

Nicht zuletzt war es Israels rigorose Bereitschaft trotz der Einseitigkeit der Beschuldigungen des UN-Berichts, sich selbst zu untersuchen – was die israelische Armee sowieso ständig und nach jedem Einsatz tut, allein schon aus Eigeninteresse – und jeder einzelnen Beschuldigung nachzugehen.

Die israelischen Untersuchungen ergaben, dass hauptsächlich viel Quatsch und Lügen dabei waren, aber auch einige Fehler von einzelnen israelischen Soldaten, die je nach Schwere in dem Fall entsprechend u.a. auch vor Gericht gestellt wurden.

Was aber jetzt aller Welt mehr denn je klar sein dürfte: dass Israel im Gazakrieg auf keinen Fall willentlich auf Zivilbevölkerung zielte, sondern so gewissenhaft und vorsichtig wie möglich vorging.

Sogar die Opferzahlen in Gaza, die von der IDF sehr zeitnah veröffentlicht wurden und lange mit einem ungläubigen Zwinkern von vielen Korrespondenten den übertriebenen palaestinensischen Angaben gegenüber gestellt wurden, bestätigte Goldstone jetzt im Grossen, nachdem auch die Hamas sehr ähnliche Zahlen vorlegte. Demnach starben in Gasa ca. 700 bewaffnete Kämpfer und ca. 300 Zivilisten während ca. 160 nicht genau zugeordnet werden konnten.

Aber auch wenn man von 460 Zivilisten ausgeht ist das Welten entfernt von den über 900 Zivilisten, die die ‘Palästinenser’ ausgemacht haben wollen und man kann in etwa von einem Verhältnis von einem Zivilisten zu 2,2 bewaffneten Kämpfer sprechen, was in der Kriegsführung – insbesondere wenn man das dichtbesiedelte Kampfgebiet, in die Bevölkerung einsickernde Terroristen und die Guerilliataktik und den Häuserkampf bedenkt – ein ziemlich unerreichtes Verhältnis ist, so tragisch auch jeder einzele Tot eines Zivilisten ist.

Zum Vergleich: Der Irakkrieg steht irgendwo bei ca. zwei Zivilisten für jeden Kämpfer, der Vietnamkrieg bei ca. vier Zivilisten für jeden Kämpfer und im 2. Weltkrieg starben auch mehr als zwei Zivilisten für jeden Soldanten/Kämpfer.

Goldstone gibt übrigens auch an, dass die "Verbrechen die angeblich von der Hamas begangen wurden, absichtlich waren" was man aber "gar nicht zu erwähnen braucht."

Ich denke, gerade die Geschichte des Goldstone Reports zeigt, dass man es gar nicht genug erwähnen kann.

Goldstone gibt an, dass die Hamas sich nicht im Geringsten darum geschehrt hat, eigene Untersuchungen über Vorwürfe von Kriegsverbrechen durchzuführen und dem Report nachzugehen und fordert von der UN jetzt angesichts des fortgesetzten Raketenbeschuss’ Israels "diese grausamen Taten in den schärfsten Tönen zu verurteilen" und gibt auch an, dass die realtiv niedrigen israelischen Todeszahlen durch den Raketenbeschuss "in keinster Weise ihre Kriminalitaet mindert".

Goldstone – man höre und schreibe – greift sein eigenes Gremium an und unterstellt ihm blanken Antiisraelismus:

 

"…an der Geschichte der Einseitigkeit gegen Israel durch das UN Human Rights Council kann kein Zweifel bestehen."

 

Wer hätte das gedacht, dass wir hier nochmal Goldstone für Israel zitieren, aber es scheint immer wieder ‘Linke’ zu geben, die den letzten Funken von Gerechtigkeitsempfinden und Wahrheitssuche wohl nicht verloren haben, welche sie zur Einsicht und Revision bringen können – und auch wenn es spät und nach viel Schaden passiert: besser spät als nie.

 

 

Goldstone fordert vom UN Human Rights Council jetzt auch eine Verurteilung gegen "das unentschuldbare und kaltblütige neuliche Abschlachten eines israelischen Paares und drei ihrer kleinen Kindern in ihren Betten". Da kann man nichts mehr hinzufügen.

 

 

Chewre, es gibt noch Hoffnung im Hasbara-Kampf.

Bibi und damit Israel fordert jetzt offiziell von der UN den Goldstone Report einzustanzen und zu widerrufen. Man kann nur hoffen, dass das UN Human Rights Council so weit kommt, auch wenn ich da arge Zweifel habe. Aber wer weiss, wenn schon ein Goldstone vom antiisraelischen Ross steigt, vielleicht schafft es auch das Human Rights Council, obwohl das natürlich noch etwas Anderes ist.

 

Das Tolle an Goldstone später Einsicht ist vor allem auch – auch wenn Israels Feinde wohl noch eine Weile den Report gegen ‘Israels Verbrechen’ zitieren werden:

Der Goldstone-Report ist nicht nur nicht mehr gegen Israel in Stellung zu bringen, nein, er ist zum anti-Argument geworden! Nicht die Anti-Israelis werden jetzt mit dem Goldstone-Report fuchteln, sondern wir und wir sollten damit gleich an die Arbeit gehen.

Er widerlegt nämlich nicht nur die fiesen Vorwürfe gegen Israel, wonach es willentlich Zivilisten getötet haben soll, nein, er zeigt sogar allen auf, dass an den höchsten Stellen des internationalen Rechts und Untersuchens einseitig und vorschnell gegen Israel agiert wird und auf Israels Untersuchungen und Angaben zu zählen ist!

 

Mögen sich noch viele Goldstones widerrufen und so wenigstens vor sich selbst, vor G-tt und der Welt ihre Wahrhaftigkeit und Würde rehabiliteren.

 

Lesen Sie hierzu auch:

 


Autor: haolam.de
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Sonntag, 03 April 2011






Goldstones´ Berichtigung bringt inhaltlich nichts Neues, bestätigt aber die damalige Argumentation ihrer Kritiker, wie sie auch die Hetztiraden derer entlarvt, die diese Kritiker damals mit den allgemein üblichen Verleumdungen bedacht hatten. Dies wird die Welt faktenresistenter “Gutmenschen” mitsamt ihren auf linksgrün gleichgeschalteten “Qualitätsmedien” allerdings nur insofern interessieren, als daß sie dies höchstens als eine Alibi-Randnotiz vermerken werden, nachdem sie zuvor das Gegenteil marktschreierisch auf den Hauptseiten ausposaunt haben, um rasch zur üblichen Tagesordnung überzugehen und weiterzumachen, als ob nie etwas geschehen wäre.

Der Terror tobt, es hat in Europa brennende Synagogen, Tote und Verletzte gegeben, weil die Propaganda von gestern wieder einmal funktioniert hat, die sich mit solchen “Berichten” zu rechtfertigen suchte. Was interessiert da noch deren Richtigstellung von heute?



Der feine Herr Apartheidsrichter ist und bleibt ein Dreckss*ck!

Von Anfang an wurde von die Verzerrungen bemängelt und Fehler fein säuberlich zusammengetragen. Unter anderem wurde in Kleinstarbeit ein angebliche Zivilist nach dem anderen als Hamasmitglied entlarvt.

Fast zwanzig Monate soll es gedauert haben bis Goldstone eingesehen hat, dass sein Report mehr Lügen als Wahrheiten enthält? Dass seine Texte teilweise wörtlich von antizionistischen Organisationen wie der Human Rights Watch abgeschrieben waren (aus der der guter Herr Goldstone, wiederum vorher ausgetreten ist, um Befangenheitsanschuldigungen vorzubeugen)?

Was ist der wahre Grund für den Rückzieher?
Hat er zu viel Stress wegen seiner Lügen bekommen?
Hat er persönlichen Streit mit seinen Auftraggebern oder ist er mit zusätzlichen Geldforderungen gescheitert?

http://www.goldstonereport.org/blog/2011/04/03/elder-of-ziyon-half-a-cheer-for-goldstone/

http://www.theaugeanstables.com/2009/09/17/fisking-goldstone-whats-happened-to-this-man/

Und viele Links mehr auf diesen beiden Seiten.



Alles Taktik der von aus muslimischen Regierungen bestehenden UN!

Als der Pulverdampf noch aufstieg gab es schrille Töne über angebliche Verbrechen von tapfer kämpfenden israelischen Soldaten. Das ist das Bild, das vermittelt werden sollte und welches sich in den Köpfen der ansonsten ziemlich desinteressierten Bevölkerungsmehrheit der westlichen Staaten festgesetzt hat.

Jetzt werden als Randbemerkung einige Fehlwahrnehmungen verkündet, wobei diese Meldungen vermutlich die Wahrnehmungsschwelle der vom nuklearen Supergau geängstigten armseligen Konsummonaden nicht überschreiten dürfte. Im deutschen Fernsehen wird darüber garantiert nichts berichtet werden. Dort wartet man höchstwahrscheinlich eher auf Bilder von Panzern, die an zerlumpten Palästinenserkindern vorbeifahren, um den Schrecken der IDF zu schüren.

btt: Auf die UN kann man wirklich getrost schei*en