Rabbi Michael Boyden: Eine Neubewertung des Goldstone-Berichts

Rabbi Michael Boyden:

Eine Neubewertung des Goldstone-Berichts




In seinem Artikel in der Washington Post vom letzten Freitag schrieb Richter Richard Goldstone:

„Wir wissen heute viel mehr über das, was im Gaza-Krieg 2008/09 passiert ist, als zu der Zeit, als ich den Vorsitz in der Untersuchungskommission führte, den der UN Menschenrechtsrat* beauftragt hatte und die dann das produziert hat, was als Goldstone-Bericht bekannt geworden ist. Wenn ich damals gewusst hätte, was ich heute weiß, wäre der Goldstone-Bericht ein anderes Dokument geworden.

 

"Unser Bericht fand Beweise für mögliche Kriegsverbrechen und mögliche Verbrechen gegen die Menschheit** seitens Israel und der Hamas. Dass die Verbrechen, die die Hamas verübt hat, mit Vorsatz geschahen, versteht sich von alleine – ihre Raketen wurden absichtlich und wahllos auf zivile Ziele gerichtet.

 

„Die Behauptung von Vorsätzlichkeit seitens Israel wurde durch den Tod oder die Verletzung von Zivilisten begründet und zwar in solchen Situationen, in denen unsere Untersuchungs-Kommission keine anderen Beweise finden konnte, um zu einem anderen vernünftigen Schluss zu kommen.

 

„Während die Untersuchungen, die das israelische Militär veröffentlicht hat, und die auch im Bericht des UNHRC angemerkt werden, belegen, dass dies in Fällen, die einzelne Soldaten betreffen, zutrifft, deutet sich an, dass es kein systematisches Vorgehen gab, auf Zivilisten zu zielen."

 

„Manche haben behauptet, es wäre absurd, von der Hamas, einer Organisation, die nach der Zerstörung Israels strebt, zu erwarten, das zu untersuchen, was wir als ernstzunehmende Kriegsverbrechen betrachten. Es war dennoch meine Hoffnung, wenngleich eine unrealistische, dass die Hamas dies dennoch täte, ganz besonders wenn Israel seine eigene Untersuchung durchführt.

 

„Zumindest hoffte ich, dass angesichts eindeutiger Beweise, wonach ihre Mitglieder ernste Kriegsverbrechen begingen, die Hamas ihre Angriffe einschränken würde. Leider war dies nicht der Fall. Dass vergleichsweise wenige Israelis bei den ungesetzlichen Raketen- und Granatangriffen aus Gaza getötet wurden, midert keineswegs deren Unrechtmäßigkeit. Der UNHRC sollte diese tückischen Taten aufs schärfste verurteilen.

 

„Letztlich mag es ein fehlerhaftes Unterfangen gewesen sein, Hamas zu einer Untersuchung aufgefordert zu haben. Außerdem sollte der UNHCR die unentschuldbare und kaltblütige Ermordung eines jungen israelischen Paares und drei ihrer kleinen Kinder in ihrem Bett verurteilen."

Der gesamte Artikel ist erhältlich bei http://www.washingtonpost.com/opinions/reconsidering-the-goldstone-report-on-israel-and-war-crimes/2011/04/01/AFg111JC_story.html

 

*Es handelt sich um das UNO-Gremium, dem so bemerkenswerte "Rechtsstaaten" wie Libyen, die Islamische Republik Iran, Nord Korea und Deutschland angehören.

**Letzteres ist bekanntlich die Kategorie von Verbrechen, die erstmals in den Nürnberger Prozessen etabliert wurde,

 

Aus dem Englischen übersetzt von Gerrit Liskow

 

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Autor: haolam.de
Bild Quelle:


Dienstag, 05 April 2011






Wird sich wirklich etwas ändern? Keine antisemitische Lüge war und ist zu absuird, das sie nicht trotzdem weiter verbreitet wird. Auch die schon zig-mal widerlegten Lügen von den "Protokollen der Weisen von Zion" oder den gefälschten Talmud-Zitaten - sie aller werden immer noch verbreitet. Und genauso wird es auch mit dem "Goldstone Report" gehen - die Islamisten und ihre Freunde, die linken und rechten Antisemiten, werden den "Goldstone Report" auch in 100 Jahren noch verbreiten.



Weil eben doch irgend etwas dran ist.



@ israel"freund": da haben Sie recht. eine ganze menge sch...... exkremente. es gibt leute, die mögen so was. chacun a son gout.