Um zu Pogromen gegen Christen aufzustacheln: Ägyptisches Fernsehen gesteht Manipulationen ein

Um zu Pogromen gegen Christen aufzustacheln:

Ägyptisches Fernsehen gesteht Manipulationen ein




Während die Armee Panzerfahrzeuge in die Menge der Protestierenden rammte, arbeitete das Staatsfernsehen daran Muslime aufzuhetzen, um „die Armee vor den Christen zu schützen“; muslimische Mobs begaben sich auf die Straßen, um jeden anzugreifen, den sie verdächtigten Christ zu sein. Die Misshandlungen wurden sogar noch im Tod betrieben, da in Sterbeurkunden die Todesursachen gefälscht wurden, so z.B. mit „Herz-Kreislauf-Stillstand in Folge von Angst“.

Zukünftige Hilfe an Ägypten würde durch das Massaker und diese Entwicklungen gefährdet. Ägypten durch Nichtstun zu belohnen, lädt zu mehr von diesem Verhalten ein. „Das ägyptische Staatsfernsehen gibt zu, dass es Nachrichten zum Tod von Soldaten erfunden hat“, schrieb Manar Ammar am 15. Oktober für Bikya Masr:

KAIRO: Ägyptens Staatsfernsehen gab am Montag bekannt, dass es keine Toten unter den Militärs gab, nachdem vorher berichtet wurde, es habe während der blutigen Zusammenstöße zwischen dem Militär und koptischen Protestierenden solche gegeben; es wurde gesagt, dass dies der Fehler des Nachrichtensprechers gewesen sei.

Das als Maspero bekannte Staatsfernsehen steht unter Beschuss von Rechtsaktivisten, weil es fälschlich berichtete koptische Protestierende hätten die Militärkräfte mit Waffen angegriffen, was den Tod von mindestens drei Soldaten zur Folge hatte; es forderte das ägyptische Volk auf, auf die Straße zu gehen und zu helfen die Streitkräfte zu beschützen.

„Krieg ist Täuschung.“

Die Nachrichten, als sie am Sonntagabend ausgestrahlt wurden, erregten viele Muslime, die zu den Waffen griffen und in die Innenstadt zogen, wo sie auf die Protestierenden stießen – sowohl Muslime als auch koptische Christen – und bei den schlimmsten religiösen Auseinandersetzungen seit dem Sturz des aus dem Amt gejagten Regimes von Präsident Hosni Mubarak Dutzende verletzte.

Das Staatsfernsehen berichtete auch, dass die Protestierenden bewaffnet waren und die Gewalt begonnen hatten, durch die die Soldaten getötet wurden, was das Blutvergießen am späten Sonntag eskalieren ließ.

Die Kopten, die für Gerechtigkeit marschierten und demonstrierten, weil letzte Woche ein Gotteshaus im südlichen Ägypten abgebrannt wurde, wurden bei ihrer Ankunft vor dem Gebäude des Staatsfernsehens vom Militär beschossen. Online eingestellte Videos zeigen, wie gepanzerte Fahrzeuge Menschen überfuhren, töteten und eine Menge verletzten. Augenzeugen sagten Biyamasr.com beim Protest, dass Kopten „nicht bewaffnet“ waren und die Arme „nicht zu dem Angriff provoziert“ wurde.

Internationale Medienorganisationen berichteten am Sonntagabend aus Kaireo weitgehend das, was das Staatsfernsehen berichtete.

Das war der Plan. Sie wussten, es würde von der internationalen Presse aufgegriffen.

 

Marisol, Jihad Watch, 15. Oktober 2011, Übersetzung: Heplev

 

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Autor: haolam.de
Bild Quelle:


Montag, 17 Oktober 2011