Antisemitismus-Awards 2011: Hermann Dierkes (`Linke´) unter den ersten Zehn

Antisemitismus-Awards 2011:

Hermann Dierkes (`Linke´) unter den ersten Zehn




Hermann Dierkes, Chef „Israel-Kritiker“ und Volks-Genosse mit brennender Leidenschaft für die heute sogenannten „Palästinenser“, hat es tatsächlich nur auf Platz Neun der weltweiten Antisemitismus-Awards geschafft, die das nach dem gleichnamigen Nazi-Jäger benannte Simon Wiesenthal Center alljährlich vergibt.

von Gerrit Liskow

Wir finden: Das muss besser werden! Im nächsten Jahr sollte „unser“ Hermann sich vornehmen, zumindest unter die ersten fünf der weltweiten Top-Ten der antisemischen/antiisraelischen Beschimpfungen zu kommen, wenn nicht unter die ersten drei.

Wir gehen ferner nicht davon aus, das eine von Hermann Dierkes dringend anzustrebende Treppchen-Platzierung unter den weltweit profiliertesten antisemitischen Äußerungen der deutschtümelnden All-Parteienkoalition in Duisburg im mindesten einen Abbruch tun wird; weder einen „politischen“ noch sonst einen, denn dann müssten entweder die SPD und Grüne oder der amtierende OB von der CDU tatsächlich das tun, was ihnen anscheinend am allerschwersten zu fallen scheint: sich etwas Neues einfallen lassen.

Aber was hat Dierkes nun genau getan, um den verbesserungswürdigen Lorbeer vom Simon Wiesenthal Center zu erringen? In einem anonymen Text, den man auf der Website des Duisburger Kreisverbandes der "Linkspartei" fand, hieß es u.a.:

 Leisten Sie Widerstand gegen die moralische Erpressung durch den sogenannten Holocaust! Wahrheit macht frei!

Wir gehen davon aus, dass man mit insbesondere diesem letzten, an das famose Nazi-Diktum „Arbeit macht frei“ erinnernde Wortspiel voll und ganz den Nerv der deutschen "Linken" getroffen hat – aber auch den Holocaust einen „sogenannten“ zu nennen, scheint uns gerade knapp genug auf der Kante zur offenen Leugnung genäht, wie man es in Deutschland eben tun kann, ohne sich für strafrechtliche Konsequenzen zu qualifizieren.

Distanzierungsversuche seitens seiner Volks-Genossen von der deutschen „Linken“ oder gar seitens maßgeblicher Personen der deutschen Öffentlichkeit sind uns angesichts dieses Dierkes-Zitates übrigens nicht bekannt.

Sie würden uns auch überaus unwahrscheinlich erscheinen angesichts der „politischen“ Weltanschauung einer „Linken“, die mal um mal Israel dazu auffordern zu müssen meinen, den „Holocaust an den Palästinensern“ endlich zu stoppen; in äußerst selbstzweckhafter Verkehrung der Rollen von Opfer und Täter.

Und war da nicht Anfang des Jahre auf den à la Dierkes deutschtümelnden „Links“-Servern etwas aufgetaucht, auf dessen Titelblatt sich ein Magen David (vulgo: „Davidstern“) in ein uraltes Symbol „politischer“ Fruchtbarkeit (vulgo: Hakenkreuz) verwandelt?

Und was ist zu halten von Dierkes ParteifreundInnen, die – wenn es nicht bloß „politisch“, sondern „gedenkpolitisch“ wird – schnell ein paar „Stolpersteine“ verlegen, bevor sie sich auf das nächste Frauendeck gen Gaza steigen, zusammen mit waschechten Faschisten, anlässlich der „Kill the Jews-Flotilla“ (Ruth Wisse)?

Aber nein, nein, wer jetzt denkt, die deutsche „Links“-Partei hätte ein Problem mit ihrem Antisemitismus, sieht das ganz falsch. Sie hat höchstens ein „Problem“, wenn man versucht, ihr den Antisemitismus wegnehmen zu wollen.

Wie die eingefleischten Alkoholiker, die dröhnen: Mit Alkohol habe ich keine Probleme – nur ohne.

Übrigens: Auf Platz fünf der Shortlist für die antisemitischste Äußerung des Jahres 2011 liegt nach Meinung des Simon Wiesenthal Centers übrigens der beste „Freund“ aller „links“-alternativen deutschen Kulturbeutel.

Nein, nicht Quentin Tarrantino, sondern der dänische Filmregisseur Lars von Trier.

Und nur um Hermann Dierkes zu zeigen, wo fürs nächste Jahr die Latte hängt, hier noch einmal Lars von Triers preisverdächtiges Zitat in ganzer Länge:

Ich verstehe Hitler… Er ist nicht unbedingt das, was man einen guten Menschen nennen würde, aber okay, ich kann ihn ganz gut verstehen und mag ihn ein wenig. Ich bin nicht für den Zweiten Weltkrieg, und ich habe auch gar nichts gegen Juden… Ich bin natürlich sehr für Juden. Naja, nicht zu sehr, weil Israel einfach totale Scheiße ist… Ich bin sehr für Albert Speer… Das war vielleicht eines von Gottes besten Kindern. Okay, ich bin ein Nazi.

Proteste gegen die Aufführung des Werks dieses bekennenden Nazis blieben übrigens aus; keine der uns bekannten Antifa-Gruppen hat auch nur „bäh“ gemacht, als der letzte Lars von Trier Film in die Kinos kam, und die DVDs mit seinem Oevre verkaufen und verleihen sich weiterhin bestens in Germany.

Und mit noch etwas mehr Verve schafft Hermann Dierkes es vielleicht sogar auf Platz vier. Da hat John Galliano (Ex-Dior) den Standard markiert, der in einem exklusiven französischen Restaurant seine Tischnachbaren mit folgenden, an Deutlichkeit kaum zu überbietenden, Äußerungen für sich einzunehmen versuchte:

Ich liebe Hitler… Leute wir ihr wären tot. Eure Mütter, eure Vorväter, wären zu Sch***e vergast.

Damit wird man natürlich nichts bei Dior, aber das Verhältnis zwischen Hermann Dierkes und der Mode scheint so oder so ein angestrengtes zu sein.

Also, Hermann Dierkes: Strengen Sie sich an! Wir glauben fest, Sie können das schaffen. Weder Ihrer „politischen“ Karriere bei der deutschen „Links“-Partei noch den Regierungsgeschäften „Ihrer“ Koalition mit SPD und Grünen würde es vermutlich irgendeinen Abbruch tun, wenn Sie sich im Ranking für die Antisemitismus-Awards des Jahres 2012 irgendwo zwischen Lars von Trier und John Galliano platzieren würden.

Wir wünschen „masal tov“!

 


Autor: haolam.de
Bild Quelle:


Donnerstag, 15 Dezember 2011






Ob (NS)Sozialist oder Kommunist alles ist der gleiche Mist !!! Hätten die mal die Bibel gelesen und ein bischen gegoogelt,würden die Wissen das es Palestina eigendlich gar nicht gibt !



Die Kommunisten waren die ersten, die in den KZ verschwanden. Insofern ist jetzt die Leugnung des Holocost durch deren Enkel nicht verständlich. Vielleicht liegt es an dem Mythos Holocost, der nur Juden umfasst. Ich will sagen: Neid. Anders kann ich es mir nicht erklären, so paradox es auch klingen mag.



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@ siggi:

"Vielleicht liegt es an dem Mythos Holocost, der nur Juden umfasst."

Ich hoffe, dass du dich nur unglücklich ausgedrückt hast und nicht wirklich der Meinung bist, der Holocaust sei ein Mythos (erst recht in Bezug auf Juden).

Und auch, wenn viele politische Gefangene ermordet wurden, so gab es die "ENDLÖSUNG DER JUDENFRAGE", die den Holocaust zum Holocaust macht.