Pallywood-Ikone: Was macht eigentlich … Shirley Temper?

Pallywood-Ikone:

Was macht eigentlich … Shirley Temper?




Mit Kindern Krieg gegen Israel zu führen, das ist keine neue Taktik der »Palästinenser«. Schon 1988 etwa formulierte eine darob ganz begeistert scheinende Angelika Timm, die heute für die Rosa Luxemburg Stiftung (RLS) in Israel arbeitet, »daß die direkten Aktionen des palästinensischen Aufbegehrens [..] vor allem von Jugendlichen – teilweise von Kindern – getragen werden«.

Die »Älteren«, fuhr die Autorin fort, stünden allerdings »sympathisierend und unterstützend [..] hinter den 10- bis 20jährigen [..]. Was als ›Aufstand der Kinder‹ begann, wird schnell zum Anliegen der gesamten palästinensischen Bevölkerung.« Daran hat sich bis heute nicht viel geändert, die Älteren schicken weiterhin die Jüngeren vor, nur halten sie heute noch mit der Kamera drauf.

Zum Geschäftmodell hat diese Art des Mißbrauchs Minderjähriger der Tamimi-Clan in Nabi Saleh entwickelt. Wurde vor drei Jahren Ahed Tamimi von ihren mit Kameras ausgerüsteten Eltern, die Terroristen feiern, und älteren Geschwistern losgeschickt, israelische Soldaten zu provozieren und in die Objektive zu heulen, gibt heute ein Sohn des Clans das heulende Opfer.

Als der zuvor als Steinewerfer ausgemachte Teenager durch einen israelischen Soldaten festgesetzt werden soll, dauert es in der jüngsten Pallywood-Produktion nicht lange, bis aber auch Ahed Tamimi, weitere Angehörige und, welch Zufall, der »Menschenrechtsaktivist« Jonathan Pollak vor Ort sind, dem schreiende Häufchen Elend, das eben noch Menschen verletzen wollte, beizustehen.

Die verbalen und sehr handgreiflichen Angriffe der »Palästinenser«, die bis hin zu Beißattacken einer mit ihnen wohl um weiteren Ruhm bettelnden Ahed »Shirley Temper« Tamimi auf den erstaunlich zurückhaltend reagierenden Soldaten reichen, sind schließlich erfolgreich: der jugendliche Steinewerfer entgeht ebenso einer Festnahme wie seine gewalttätigen Komplizinnen.

Die Aufnahmen sind nicht schön anzuschauen. Sie dokumentieren aber anschaulich den Zustand jedenfalls von Teilen der »palästinensischen« Gesellschaft, die mit ihrem Streben, blutige Zwischenfälle zu provozieren, einen Konflikt perpetuieren, den es nicht mehr geben müßte. Denn der »Aufstand der Kinder« ist natürlich ein von diesen Älteren gewollter und inszenierter.

Shirley Temper ist so wenig ein Vorbild wie ihr Bruder Mohammed. Wo zivilisierte Angehörige mäßigend einschreiten würden, werden sie, erzogen dazu, Juden zu hassen, zu Helden (oder eben: »Märtyrern«) aufgebaut, weil sie diesen Haß ausleben. Auf der anderen Seite verzichtet ein Soldat darauf, seine Schußwaffe zur Selbstverteidigung einzusetzen und kapituliert vor dem Haß.

Vielleicht muß man den Tamimis dankbar sein für ihr letztes Werk, macht es – gewiß unbeabsichtigt – doch deutlich, wer ein Interesse hat, den Konflikt zwischen Israel und »Palästinensern« zu eskalieren, statt ihn zu beenden. Wo man die eigenen Kinder zu Gewalt erzieht und bereit ist, sie als Kamerafutter zu verheizen, dort jedenfalls stehen israelische Uniformen für die Zivilisation.

 

tw_24 - Foto: von UnbekanntUnbekanntUnbekannt [Public domain, Public domain oder CC0], via Wikimedia Commons

 

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Autor: joerg
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Sonntag, 30 August 2015









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