Die Hamas und der Antisemitismus in „Grün”

Die Hamas und der Antisemitismus in „Grün”


Angesichts des heimtückischen Massakers der palästinensischen Hamas und anderer radikal islamistischer Gruppen in Israel stellt der linksalternative Nationalpopulismus sein völliges Fehlen jeglicher moralischer Kompetenz unter Beweis, wenn er vom „Befreiungskampf des palästinensischen Volkes” schwadroniert, um den Terror gegen den Juden unter den Staaten zu rechtfertigen.

Die Hamas und der Antisemitismus in „Grün”

Von Ramiro Fulano

Meine Damen und Herren, uns allen dürfte das pogromartige Massaker vom 7. Oktober 2023 noch für lange Zeit in Erinnerung bleiben, als die palästinensische Hamas und andere radikalislamistische Organisationen über Stunden, die zu Ewigkeiten wurden, am Rande des Gazastreifens eine infame, mörderische Hetzjagd auf die lokale Zivilbevölkerung veranstalteten, und sogar in Jerusalem und Tel Aviv jene Raketen einschlugen, die die Berliner Hampel-Regierung nicht zuletzt auch mit treudoofen deutschen  Steuergroschen finanziert, unter dem Deckmäntelchen der humanitären Hilfe für die ach so gebeutelten Palästinenserinnen jederlei Geschlechts.

Inzwischen sind rund 1.300 Einwohner Israels (und fast ebenso viele Insassen des Gazastreifens) gewaltsam Tode gekommen. Rund 130 Personen sind weiterhin verschleppt oder verschwunden und werden irgendwo in Hamastan gefangen gehalten, wenn sie von ihren Peinigern nicht ebenfalls bereits ermordet wurden. Das rhetorische Echo in Medien und Politik auf diese schockierende Eskalation war diesmal eindeutig: Sogar die intellektuell trübe und moralisch träge europäische Einheitsfront des linksalternativen Nationalpopulismus verließ ihre Bücklingshaltung für einen Moment, wurde mutig und klagte an: Frauen, Kinder und Senioren wie Freiwild zur Strecke zu bringen, sowie halb verkohlte Babyleichen sind wohl doch inkompatibel mit “europäischen Werten”; im übrigen sah man in der selbsternannten Kaste des aufgeklärten Bewusstseins weniger ein Problem in den Zielen als vielmehr in den Methoden der palästinensischen Terrororganisationen: zu laut, zu rüpelhaft, zu ungezogen. Nicht raffiniert genug. Polit-rhetorisch unbequem – oh the humanity!

Übrigens sollte es sich inzwischen herumgesprochen haben, dass das Waffearsenal der palästinensischen Terrorenklave überwiegend aus den “schweren Waffen” der Annalena Baerbock besteht, die ohne Umschweife ihren Weg aus der Ukraine auf den internationalen Schwarzmarkt und von dort in die Hände der Hamas gefunden haben. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob es der Verteidigungsauschuss des Deutschen Bundestages wirklich kaum erwarten kann, dass deutsche Taurus-Marschflugkörper in Jerusalem und Tel Aviv einschlagen. Vielleicht sollte man dazu mal Frau Strack-Zimmermann von der FDP befragen. Oder Herrn Kiesewetter von der deutschen Christdemagogie.

Gegen den aktuellen Aufschrei der Empörung angesichts des Massakers vom 7. Oktober ist nicht mehr und nicht weniger zu sagen als das Wesentliche: Jahrein, jahraus, jahre- und jahrzehntelang hat der polit-mediale Komplex auch in Krautland - von Spiegel bis Taz, von Freitag bis Junge Welt - die Hamas rhetorisch gepimpt und politisch hochgeschrieben. In den geistigen Elendsvierteln der linksalternativ gleichgeschalteten Einheitsmeinung hat man die Ziele palästinensischer Terrororganisationen zur hehren revolutionären Sache verklärt. Man und frau hat dort an ihren Mitteln und Methoden höchstens ab und zu mal höchst verständnisvoll herumgemäkelt, ihnen aber in der Regel die völlige moralische Unbedenklichkeit attestiert.

Natürlich hat diese geistig jämmerliche, ideoligisch verblendete Propagandabrigade sich damit bis über beide Ohren mitschuldig gemacht am jüngsten Massaker des Pali-Terrors. Um so größer ihr Drang zur rhetorischen Distanzierung, immerhin dürfte die eine oder andere Hypothek für eine überteuert gekaufte Wohnung in derzeit angesagter Szenelage auf dem Spiel stehen.

Die deutsche Mainstream-Journaille – abgesehen vielleicht von der Springer-Presse – und ihr voran die Propaganda-Kanäle der GEZ, haben sich ebenso mitschuldig an der aktuellen Eskalation des Terrors gemacht, indem sie immer wieder neue Entschuldigungen und Ausreden erfunden haben für etwas, das nicht zu entschuldigen ist. Indem sie für Verständnis und Toleranz getrommelt haben für etwas, das nicht toleriert werden darf. Und natürlich, indem sie von dem abzulenken versuchten, wofür es keine Rechtfertigung geben kann: vom antisemitischen Terror der Hamas und ähnlicher Organisationen. Und von der demokratisch nicht legitimierten Durchsetzung politischer Ziele mit gewaltsamen Mitteln.

Dabei sollte man und frau doch gerade auch in den akademisch verblödeten Milieus der deutschen Ökopathie wissen, wie das ist, wenn eine Fraktion der gewählten Regierung alle Macht an sich reißt, um dann kriegerische Überfälle auf ihre Nachbarn zu planen und durchzuführen – im aktuellen Fall bezichnenderweise auf ihre mehrheitlich jüdischen. Aber offenbar ist “Grün” wohl doch das neue Braun, denn anders lässt sich der eklatante Faible der deutschen Ökopathie und ihrer Zielgruppen für Faschismus jedweder Couleur kaum erklären. Denn wo bleiben Eure billigen Flaggen und Fähnchen in den “sozialen” Medien jetzt, liebe Ukraine-Solidaritäts-Brigaden, wo es wirklich um etwas geht?

All dies ist schlimm genug. Den Amoklauf einer Terrorarmee aber zum “Befreiungskampf des palästinensischen Volkes” zu verklären, erfordert eine Integrität unterhalb des Messbereichs: niedriger als der Bauch einer Schlange, bloß noch viel schmutziger. Aber so ist russische Propaganda nun mal. Doch jetzt mal im Ernst: Welches Volk soll hier in welche Freiheit geführt werden, wie und von wem? Die Unterjochung unter den selbstgefälligen radikalislamistischen Tugendterror haben auch die Menschen im Gazastreifen nicht verdient. Wer ein Leben unter der Hamas mit einem Leben in Freiheit verwechselt, weiß nicht, was Freiheit ist und sollte sich selbstkritisch fragen, ob er oder sie nicht in Nordkorea besser aufgehoben wäre.

Während die globale Einheitsmeinung einen recht ostentativen rhetorischen Druck auf die Terrorbrigaden und ihre polit-medialen Kollaborateure inszeniert, glänzt die Berliner Hampel-Regierung durch beredtes Schweigen. Oder, was noch schlimmer ist, durch Mitmachen: Deutschlands erste und beste Außenministerin aller Zeiten denkt nicht mal im Traum daran, ihre Zahlungen an die Hamas einzufrieren, wie es zivilisierte Staaten bereits verfügt haben, sondern überweist auch in diesem Jahr täglich rund eine Million Euro für “humanitäre” Zwecke an Gaza-City. Der Clou daran: Was humanitär ist, und was nicht, entscheidet die Hamas selbst – und nicht die gelernte Trampolinspringerin.

Antisemitischer Terror mit freundlicher Empfehlung der deutschen “Grünen”

Dieser Skandal ist kein Versehen, sondern auch in diesem Fall hat der Wahnsinn Methode. Denn nicht erst seit gestern konnte sich die deutsche Ökopathie für antisemitischen Terror begeistern – eine Liebesafäre, die bereits mit der PLO und PFLP begann.

Vor allem die PFLP hatte es der Westlinken angetan. Ihr schrieben man und frau aus dem Schoß der deutschen Ökopathie in den 70ern schwärmerisch-schwülstige politische Liebesbriefe, wenn sie mal wieder irgendwo ein Flugzeug entführt hatte, das sie nun mitsamt Besatzung und Passagieren in die Luft zu sprengen drohte. Das war Politik nach dem Geschmack der heute “Grünen”. Die rhetorischen Verrenkungen, mit denen das linksalternative Milieu die Entführung der “Landshut” der Lufthansa nach Mogadischu als revolutionäres Fanal für die damalige “Dritte Welt” zu inszenieren versuchte, stellen der moralischen Kompetenz dieser selbsternannten Avantgarde des Bewusstseins ein überaus beredtes Zeugnis aus: Instinktsicher solidarisierte sich die westdeutsche Linke mit Fanatikern, Kriminellen und antisemitischen Terroristen; die ostdeutsche Linke hingegen war bereits damals staatstragend und bekam ihre rhetorischen Marschbefehle aus Moskau.

Gleich und gleich gesellt sich gern, heißt es. Aber woher der leidenschaftliche Drang der deutschen Linken hüben wie drüben rührt, dort weiterzumachen, wo ihre Großeltern nach der Befreiung von Auschwitz aufhören mussten, nämlich beim jüdischen Volk, nur diesmal eben in Israel, kann einem der linksalternative Nationalpopulismus bis heute nicht einmal dann verraten, wenn man ihn danach fragt, warum er den militanten Vernichtungs-Antisemitismus seiner Großeltern ausgerechnet als revolutionären Befreiungs- Antizionismus rhetorisch fortzuspinnen und über die sich wandelnden Zeiten zu retten versucht.

Diese Saat der dummdreisten Lügen und Verdrehungen, der bequemen Rechtfertigungen und Ausreden, der selbstschmeichelnden Relativierugen und Entschuldigungen, die ganz maßgeblich die deutsche Ökopathie und ihr parlamentarischer Arm, die “Grünen”, ausgestreut hat und bis heute völlig ungestört ausstreuen kann, ist nun aufgegangen: verzweifelte Zivilisten aus den unterschiedlichsten Ländern – aus Thailand und Nepal, Argentinien und den USA – wurden zusammen mit ihren israelischen Mitbürgern von Hamas-Terroristen bestialisch zu Tode gejagt und heimtückisch abgeschlachtet. Wem das nicht genügt, um zu erkennen, womit man es im Gazastreifen leider noch immer zu tun hat, dem ist nicht zu helfen. Wer jetzt nicht erkennt, worum es sich beim linksalternativen Nationalpopulismus handelt - allem voran dem der deutschen “Grünen” - dem ist ebenfalls nicht mehr zu helfen.

Aus irgendwelchen Gründen war man und frau im linksalternativen Milieu jahrzehntelang an einem weiteren antisemitischen Genozid interessiert – und ist es womöglich noch immer. Nur eben diesmal nicht made in Germany, sondern “lediglich” finanziert mit deutschen Steuergroschen. “Grün” ist eben doch das neue Braun.

 


Autor: Ramiro Fulano
Bild Quelle: Bündnis 90/Die Grünen Nordrhein-Westfalen, CC BY-SA 2.0 , via Wikimedia Commons


Sonntag, 15 Oktober 2023

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