Projekt-Unterstützung
20 Unterstützer für den Sommerbetrieb gesucht
haOlam.de wird privat getragen. Damit Redaktion, Technik und laufende Arbeiten auch in den Sommermonaten verlässlich weitergehen können, bitten wir Leserinnen und Leser jetzt um konkrete Hilfe.
Jeder Beitrag hilft, die nächsten Wochen abzusichern. Auch größere Beiträge sind willkommen.
Brutale Attacke am Holocaust-Mahnmal: Tourist in Berlin niedergestochen

Brutale Attacke am Holocaust-Mahnmal: Tourist in Berlin niedergestochen


Ein Tourist aus Spanien wurde am Holocaust-Mahnmal in Berlin attackiert und schwer verletzt. Die Polizei nahm einen Verdächtigen fest.

Brutale Attacke am Holocaust-Mahnmal: Tourist in Berlin niedergestochen

Inmitten des HolocaustShoah: Der nationalsozialistische Mord an sechs Millionen JudenShoah ist der hebräische Begriff für die Katastrophe der Vernichtung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland und seine Helfer. Rund sechs Millionen Juden wurden ermordet.Mehr lesen-Mahnmals in Berlin-Mitte ist ein 30-jähriger spanischer Tourist brutal niedergestochen worden. Die Tat ereignete sich am Freitagabend gegen 18 Uhr im nördlichen Bereich des Denkmals. Der Täter floh zunächst, doch wenig später fasste die Polizei einen Verdächtigen in der Nähe des Tatorts.

Zeugen berichten, dass sich zwei Männer im Stelenfeld begegneten, bevor es plötzlich zu der Attacke kam. Der verletzte Tourist wurde mit schweren, aber nicht lebensgefährlichen Stichverletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Mehrere Augenzeugen erlitten einen Schock und wurden von Rettungskräften betreut.

Die Polizei sicherte den Tatort weiträumig ab und setzte sogar einen Hubschrauber zur Spurensuche ein. In der Nähe der Ebertstraße fiel den Beamten ein Mann mit blutverschmierten Händen auf, der sofort zu Boden gebracht und festgenommen wurde. Er trug keine Papiere bei sich und war nur leicht bekleidet. Noch ist unklar, ob es sich bei der Tatwaffe um ein Messer oder einen anderen spitzen Gegenstand handelt – eine Waffe wurde am Tatort nicht gefunden.

Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, doch bislang gibt es weder Hinweise auf ein politisches oder religiöses Motiv noch auf eine Verbindung zur nahegelegenen US-Botschaft. Das Landeskriminalamt wurde vorsorglich eingeschaltet, um alle Möglichkeiten zu prüfen. Die Identität und Nationalität des Verdächtigen sind noch unbekannt.

Das Holocaust-Mahnmal, das an die sechs Millionen ermordeten Juden während des Nationalsozialismus erinnert, wurde 2005 eröffnet und ist ein zentraler Gedenkort in Deutschland. Die Tat sorgt für Entsetzen – nicht nur wegen ihrer Brutalität, sondern auch wegen des symbolträchtigen Ortes, an dem sie verübt wurde.




Autor: Redaktion
Samstag, 22 Februar 2025

haOlam unterstützen

haOlam ist auf die Unterstützung seiner Leserinnen und Leser angewiesen. Jeder Beitrag hilft, unabhängige Berichterstattung weiterzuführen.

Sie benötigen nicht zwingend ein PayPal-Konto. Im nächsten Schritt kann je nach PayPal-Anzeige auch eine Zahlung per Karte angeboten werden.

Sie möchten unsere Arbeit unterstützen, nutzen aber kein PayPal? Schreiben Sie uns kurz, wir melden uns mit den passenden Möglichkeiten.

empfohlene Artikel
weitere Artikel von: Redaktion
Newsletter


meistgelesene Artikel der letzten 7 Tage