Kanadas UNRWA-Debatte: Worum es wirklich geht

Kanadas UNRWA-Debatte: Worum es wirklich geht


Die Frage, wer Terror finanziert, wird zur Schicksalsfrage für Kanadas Anstand – und für Israels Sicherheit.

Kanadas UNRWA-Debatte: Worum es wirklich geht
Symbolbild Pixabay

Der französischsprachige TV-Schlagabtausch der kanadischen Parteichefs brachte es auf den Punkt: Es geht nicht nur um Außenpolitik, sondern um die moralische Grundhaltung eines Landes. Der konservative Oppositionsführer Pierre Poilievre kündigte an, die Zahlungen an das UN-Hilfswerk UNRWAUNRWA: Das umstrittene UN Hilfswerk für Palästina FlüchtlingeUNRWA ist das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina Flüchtlinge im Nahen Osten. Es wurde 1949 gegründet und betreut registrierte Flüchtlinge sowie viele ihrer Nachkommen in Gaza, Jordanien, Libanon, Syrien und Judäa und Samaria einschließlich Ostjerusalem.Mehr lesen einzustellen – und benannte, was viele lange verdrängt haben: Mitarbeiter der UNRWA waren direkt an den Massakern des 7. Oktober beteiligt, dem grausamsten Angriff auf Juden seit dem HolocaustShoah: Der nationalsozialistische Mord an sechs Millionen JudenShoah ist der hebräische Begriff für die Katastrophe der Vernichtung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland und seine Helfer. Rund sechs Millionen Juden wurden ermordet.Mehr lesen.

Poilievre sagte, er werde Hilfen direkt an Bedürftige weitergeben, aber nicht mehr an eine Organisation, deren Mitarbeiter mit der HamasHamas: Terrororganisation aus GazaHamas ist eine islamistische palästinensische Terrororganisation. Sie entstand 1987 aus dem Umfeld der Muslimbruderschaft, lehnt Israels Existenz ab und wird von Israel, den USA, der EU und weiteren Staaten als Terrororganisation eingestuft.Mehr lesen kooperieren. Für diese klare Haltung erntete er wütende Angriffe – insbesondere von NDP-Chef Jagmeet Singh, der jede Kritik an UNRWA als „ekelhaft“ und „hasserfüllt“ bezeichnete. Doch gerade diese Empörung offenbart die tiefere Tragik: Dass Millionen westlicher Gelder seit Jahrzehnten über UNRWA indirekt in den Terror fließen, scheint in Kanada politisch korrekt zu sein – aber nicht, diese Tatsachen auszusprechen.

Premierminister Mark Carney wiederum verteidigte die UNRWA-Finanzierung, obwohl er auf Druck pro-palästinensischer Gruppen bereits mit widersprüchlichen Aussagen zur Lage in GazaPalästina: Geschichte, Bedeutung und politischer Streit um einen aufgeladenen BegriffPalästina bezeichnet historisch eine Region im südlichen Levantegebiet und politisch heute vor allem den Anspruch auf palästinensische Staatlichkeit. Der Begriff ist eng mit jüdischer Geschichte, dem britischen Mandat, Israel und dem Nahostkonflikt verbunden.Mehr lesen auf sich aufmerksam gemacht hatte. Nachdem er auf einer Kundgebung auf einen Zwischenruf mit „Ich weiß, deshalb gibt es ein Waffenembargo“ reagierte, blieb unklar, ob er das Wort „Genozid“ absichtlich ignorierte oder zustimmte. Israels Premier Benjamin Netanjahu verurteilte seine Aussagen scharf und forderte eine Rücknahme.

Während die liberale Partei betont, dass nur wenige Organisationen überhaupt in Gaza aktiv seien, bleibt unerwähnt, dass UNRWA nachweislich von Hamas unterwandert ist. Lehrer der Organisation verherrlichten Terror, Karten ohne IsraelIsrael: Der jüdische Staat im Herzen des Nahen OstensIsrael ist ein demokratischer Staat im Nahen Osten und der Nationalstaat des jüdischen Volkes. Er wurde am 14. Mai 1948 gegründet, seine Hauptstadt ist Jerusalem, die Knesset hat 120 Abgeordnete. Zum Unabhängigkeitstag 2026 hatte Israel rund 10,244 Millionen Einwohner.Mehr lesen wurden verbreitet, und mehrere Mitarbeiter nahmen laut israelischen Geheimdienstinformationen direkt am Massaker vom 7. Oktober7. Oktober 2023: Das Hamas-Massaker, das Israel veränderteDer 7. Oktober 2023 war der Tag des Hamas-Massakers in Israel. Terroristen aus Gaza ermordeten etwa 1.200 Menschen, vor allem Zivilisten, und verschleppten mehr als 240 Geiseln in den Gazastreifen.Mehr lesen teil. Dennoch will Carneys Regierung 100 Millionen Dollar bereitstellen – unter dem Deckmantel „humanitärer Hilfe“.

Besonders perfide: Die Debatte in Kanada spielt sich vor dem Hintergrund wachsender antisemitischer Übergriffe ab. Doch statt Solidarität mit der jüdischen Gemeinschaft zu zeigen, fordert NDP-Chef Singh sogar, Israels Verteidigung gegen Hamas als „Genozid“ zu bezeichnen – eine Delegitimierung eines demokratischen Staates, die auch durch Wiederholung nicht richtiger wird.

Die Konservativen setzen hier ein wichtiges Zeichen: Keine Steuergelder für Organisationen mit Terrorverbindungen. Wer Frieden will, darf Terror nicht finanzieren – auch nicht indirekt. Die UNRWA ist nicht nur ineffektiv, sie ist durch ihre Infiltration Teil des Problems. Wer das leugnet, trägt Mitschuld an der Fortsetzung des Leids.




Autor: Redaktion
Donnerstag, 17 April 2025

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