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Stuttgart: Mercedes rast in Passantengruppe – Frau stirbt, mehrere Schwerverletzte

Stuttgart: Mercedes rast in Passantengruppe – Frau stirbt, mehrere Schwerverletzte


Stuttgarter Innenstadt: Ein SUV fährt in eine Menschengruppe, eine Frau stirbt, Kinder sind unter den Opfern – die Ermittler schließen ein Attentat aus.

Stuttgart: Mercedes rast in Passantengruppe – Frau stirbt, mehrere Schwerverletzte
Symbolbild

Gegen 17.50 Uhr raste ein Mercedes-Geländewagen in eine Passantengruppe an der stark befahrenen Kreuzung B 27 und Olgastraße. Acht Menschen wurden verletzt, drei von ihnen schwer. Am Abend kam dann die traurige Nachricht: Eine 46-jährige Frau erlag ihren schweren Verletzungen.

Oberbürgermeister Frank Nopper (CDU) äußerte sich betroffen: „Wir sind erschüttert über diesen tragischen Verkehrsunfall. Unser tiefstes Mitgefühl gilt den Angehörigen der Verstorbenen und allen Verletzten.“ Worte, die das tiefe Entsetzen widerspiegeln, das sich über die Stadt gelegt hat.

Was war geschehen? Nach bisherigen Erkenntnissen verlor ein 42-jähriger deutscher Staatsbürger, der eine Mercedes-G-Klasse lenkte, beim Abbiegen die Kontrolle über sein Fahrzeug. Am Fußgängerüberweg nahe der Stadtbahn-Haltestelle Olgaeck traf er mehrere Menschen, darunter auch eine Frau mit Kinderwagen. Auf Bildern vom Unglücksort ist ein zerstörter Kinderwagen auf den Gleisen zu sehen – laut SWR soll auch ein Kleinkind unter den Verletzten sein.

Die Polizei betont: Es gebe keinerlei Hinweise auf einen Anschlag oder eine vorsätzliche Tat. Alles deutet bisher auf einen tragischen Verkehrsunfall hin. Dennoch wurde der Fahrer vorläufig festgenommen, um ihn zu befragen. Wie schnell er fuhr, als er in die Menge raste, ist noch unklar.

Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste waren mit einem Großaufgebot vor Ort. Die Spurensicherung begann sofort ihre Arbeit, während Rettungskräfte um Menschenleben kämpften. Ein Mensch musste reanimiert werden, die Schwerverletzten wurden in Stuttgarter Kliniken eingeliefert. Vor Ort bot sich ein erschütterndes Bild: persönliche Gegenstände der Opfer lagen verstreut, Rettungskräfte versorgten Verletzte direkt auf den Gleisen, während Passanten entsetzt zusahen.

Für die Rettungsmaßnahmen wurde der gesamte Bereich um die Kreuzung abgesperrt. Auch Stadt- und U-Bahnlinien waren zeitweise unterbrochen. Die Bevölkerung wurde aufgerufen, das Gebiet zu meiden.




Autor: Redaktion
Freitag, 02 Mai 2025

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