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Angriff auf FDP-Politikerin wegen Solidarität mit israelischen Geiseln

Angriff auf FDP-Politikerin wegen Solidarität mit israelischen Geiseln


Karoline Preisler wurde bei einer pro-palästinensischen Demonstration in Berlin bedrängt und verletzt. Der Vorfall zeigt: Diese Aufmärsche sind längst keine legitimen Proteste mehr, sondern Brutstätten für Hass, Gewalt und antisemitische Hetze.

Angriff auf FDP-Politikerin wegen Solidarität mit israelischen Geiseln
Symbolbild Screenshot X @PreislerKa

Karoline Preisler, FDP-Politikerin und eine der wenigen mutigen Stimmen, die hierzulande regelmäßig an die israelischen Geiseln der HamasHamas: Terrororganisation aus GazaHamas ist eine islamistische palästinensische Terrororganisation. Sie entstand 1987 aus dem Umfeld der Muslimbruderschaft, lehnt Israels Existenz ab und wird von Israel, den USA, der EU und weiteren Staaten als Terrororganisation eingestuft.Mehr lesen erinnern, wurde während einer pro-palästinensischen Demonstration körperlich angegriffen und verletzt. Zwei Personen versuchten, ihr die israelische Fahne und ein Plakat zu entreißen, das an das Schicksal der Verschleppten erinnerte. Sie wurde an der Hand verletzt, die Täter wurden festgenommen.

Dieser Angriff ist kein isoliertes Ereignis. Er steht symbolisch für die erschreckende Normalisierung von JudenhassAntisemitismus: Judenhass in alten und neuen FormenAntisemitismus bezeichnet Judenhass und Feindschaft gegen Juden. Er reicht von Vorurteilen und Verschwörungserzählungen bis zu Ausgrenzung, Bedrohung und Gewalt.Mehr lesen, der sich auf deutschen Straßen inzwischen nahezu ungebremst auslebt. Wer heute in Berlin ein israelisches Symbol trägt, riskiert offene Gewalt. Und das mitten in Deutschland, 80 Jahre nach der SchoahShoah: Der nationalsozialistische Mord an sechs Millionen JudenShoah ist der hebräische Begriff für die Katastrophe der Vernichtung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland und seine Helfer. Rund sechs Millionen Juden wurden ermordet.Mehr lesen. Dass solche Szenen überhaupt möglich sind, ist ein Armutszeugnis für Politik, Gesellschaft und Sicherheitsbehörden.

Es ist unerträglich, dass sich unter dem Deckmantel „pro-palästinensischer Proteste“ regelmäßig Demonstrationen versammeln, auf denen unverhohlen zur Vernichtung Israels aufgerufen wird, auf denen Hassparolen skandiert werden und auf denen Gewalt gegen JudenPogrom: Wenn Hass zur Jagd auf Juden wirdEin Pogrom ist eine kollektive Gewalttat gegen eine Minderheit, besonders gegen Juden. Der Begriff wurde durch antijüdische Gewalt im Russischen Reich bekannt, die Form der Gewalt ist jedoch viel älter.Mehr lesen und IsraelIsrael: Der jüdische Staat im Herzen des Nahen OstensIsrael ist ein demokratischer Staat im Nahen Osten und der Nationalstaat des jüdischen Volkes. Er wurde am 14. Mai 1948 gegründet, seine Hauptstadt ist Jerusalem, die Knesset hat 120 Abgeordnete. Zum Unabhängigkeitstag 2026 hatte Israel rund 10,244 Millionen Einwohner.Mehr lesen-Solidarische zunehmend zur Normalität wird. Diese Kundgebungen haben längst jeden Anschein von politischer Meinungsäußerung verloren. Sie sind Aufmärsche des Hasses – finanziert, organisiert und ideologisch gespeist von denselben Netzwerken, die im Nahen Osten Raketen auf israelische Städte richten.

Die Angreifer von Karoline Preisler müssen harte Konsequenzen spüren. Es reicht nicht, sie nach kurzer Zeit wieder laufen zu lassen. Wer antisemitische Gewalt auf deutschen Straßen verübt, muss konsequent vor Gericht gebracht und mit aller Härte des Rechtsstaats bestraft werden. Alles andere wäre ein Freibrief für weitere Übergriffe.

Doch die Verantwortung reicht weiter. Politik und Behörden dürfen sich nicht länger damit herausreden, solche Demonstrationen seien „überwiegend störungsarm“ verlaufen. Das ist blanker Zynismus. Eine Politikerin wird verletzt, jüdische Symbole werden attackiert, antisemitische Parolen verbreitet – und der Staat sieht zu. Jede dieser Demos, auf der Israel dämonisiert, die Hamas verharmlost und Judenhass legitimiert wird, ist eine Schande für Deutschland.

Wer das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit missbraucht, um Hass und Gewalt gegen Juden zu propagieren, darf nicht länger unter dem Schutz dieses Grundrechts agieren. Die klare Konsequenz muss sein: Solche Veranstaltungen gehören verboten, ihre Organisatoren müssen strafrechtlich verfolgt werden. Deutschland darf nicht zum Tummelplatz derer werden, die Israel vernichten wollen.

Karoline Preisler hat Mut bewiesen, wo andere schweigen. Sie zeigt Gesicht für die Geiseln, die seit Monaten von einer Terrororganisation in dunklen Kellern festgehalten werden. Dass sie dafür angegriffen wird, ist eine Schande für unser Land. Die einzige angemessene Antwort darauf lautet: Null Toleranz gegen Antisemitismus, null Toleranz gegen Gewalt, null Toleranz gegen diese Hassmärsche.




Autor: Redaktion
Sonntag, 24 August 2025

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