Blutige Puppen, BDS-Parolen: Frankfurts Tag der Schande

Blutige Puppen, BDS-Parolen: Frankfurts Tag der Schande


In Frankfurt marschierten Tausende, sie hielten Puppen in blutgetränkten Tüchern und zeigten offen die Buchstaben „BDS“. Was als Protest deklariert war, war in Wahrheit blanker Hass auf Juden – eine Bühne für die Hamas mitten in Deutschland.

Blutige Puppen, BDS-Parolen: Frankfurts Tag der Schande
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Frankfurt am Main erlebte an diesem Samstag eine Demonstration, die das Wort „Protest“ nicht verdient. Unter dem zynischen Titel „United4Gaza – Stoppt den Völkermord jetzt!“ versammelten sich mehr als 10.000 Menschen. Statt Argumenten und politischer Diskussion sah man Symbole, die kaum Missverständnisse zulassen: blutige Puppen, antisemitische Parolen und in grellen Lettern die Abkürzung BDSBDS: Boykottkampagne gegen IsraelBDS ist eine gegen Israel gerichtete Boykottkampagne. Der Deutsche Bundestag verurteilte die Bewegung 2019 als antisemitisch.Mehr lesen – Boykott, Desinvestition, Sanktionen.

BDS ist nicht irgendeine Bewegung, sondern ein internationaler Apparat, der nichts anderes will, als IsraelIsrael: Der jüdische Staat im Herzen des Nahen OstensIsrael ist ein demokratischer Staat im Nahen Osten und der Nationalstaat des jüdischen Volkes. Er wurde am 14. Mai 1948 gegründet, seine Hauptstadt ist Jerusalem, die Knesset hat 120 Abgeordnete. Zum Unabhängigkeitstag 2026 hatte Israel rund 10,244 Millionen Einwohner.Mehr lesen wirtschaftlich, politisch und kulturell zu isolieren. Offiziell spricht man von „Protest gegen die Besatzung“, doch das Ziel ist die Zerstörung des jüdischen Staates. Wer bei dieser Frankfurter Demonstration BDS-Schilder hochhielt, zeigte offen, dass es nicht um Kritik an Politik ging, sondern um Hass gegen Juden – hier, in Deutschland, 80 Jahre nach der SchoahShoah: Der nationalsozialistische Mord an sechs Millionen JudenShoah ist der hebräische Begriff für die Katastrophe der Vernichtung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland und seine Helfer. Rund sechs Millionen Juden wurden ermordet.Mehr lesen.

Die grotesken Bilder bleiben haften: Erwachsene, die Baby-Attrappen in blutverschmierten Säcken wie Trophäen vor sich hertragen, als ob der Tod unschuldiger Kinder ein Werkzeug für PropagandaDesinformation: Gezielte Täuschung der ÖffentlichkeitDesinformation bezeichnet bewusst verbreitete falsche oder irreführende Informationen. Ziel ist häufig, Menschen zu täuschen, Vertrauen zu zerstören, Konflikte zu verschärfen oder politische Entscheidungen zu beeinflussen.Mehr lesen sei. Väter, die ihre Kinder auf den Schultern durch die Menge tragen – ein Junge sogar mit einer Spielzeugpistole in der Hand, als wollte man früh ein Weltbild vererben, in dem Gewalt normal ist. Diese makabre Inszenierung war keine Mahnung – sie war zynische Verhöhnung.

Die Polizei musste mit 1800 Beamten, Wasserwerfern und Hunden einschreiten. Immer wieder wurden verbotene Parolen gerufen – darunter das Schlagwort „From the River to the SeaFrom the river to the sea: Die Parole gegen Israels Existenz„From the river to the sea“ bezeichnet das Gebiet vom Jordan bis zum Mittelmeer. In antiisraelischen Kontexten wird die Parole häufig als Forderung nach einem Palästina anstelle Israels verstanden.Mehr lesen“, das die Auslöschung Israels propagiert. Der Demonstrationszug wurde mehrfach gestoppt, weil Fahnen mit verbotenen Symbolen und Vermummungen festgestellt wurden. Zum Schutz jüdischer Einrichtungen errichtete die Polizei sogar eine Barrikade aus Wasserwerfern und Bussen, da die Route nahe am Alten Jüdischen Friedhof und dem Jüdischen Museum vorbeiführte. Ein klarer Hinweis, wie groß die Gefahr war, dass sich der Hass direkt gegen jüdische Orte richten könnte.

Die Situation spitzte sich gegen Ende der Demonstration am Roßmarkt zu. Ein Redner verglich den Terroranschlag vom 7. Oktober mit dem Holocaust – eine unfassbare Verharmlosung der Schoah. Die Polizei wertete die Äußerung als strafrechtlich relevant und zwang ihn, den Wagen zu verlassen. Er erhielt eine Anzeige und einen Platzverweis. Daraufhin kochte die Stimmung hoch, Journalisten wurden bedrängt, einem wurde die Kamera aus der Hand geschlagen. Polizisten setzten ihre Helme auf – ein sichtbares Zeichen, dass die Lage kippte.

Unter den Teilnehmern befanden sich auch bekannte Störenfriede aus der Berliner Szene. Ein Mann im Rollstuhl, der bereits 2024 eine Szene inszenierte, indem er sich vor einen Einsatzwagen fallen ließ, tauchte auch hier wieder auf – offenbar ein Wiederholungstäter im Dienste der Propaganda.

Besonders erschütternd bleibt, dass deutsche Gerichte diesen Aufzug ermöglichten. Das Verwaltungsgericht und der Verwaltungsgerichtshof kippten das Verbot der Stadt. Damit wurde ein fatales Signal gesetzt: Antisemitische HetzeVolksverhetzung: Wenn Hass strafbar wirdVolksverhetzung ist eine Straftat nach § 130 StGB. Gemeint sind unter anderem Hassaufrufe, Gewaltforderungen oder menschenwürdeverletzende Hetze gegen nationale, religiöse, ethnische oder andere geschützte Gruppen.Mehr lesen darf marschieren, solange sie sich in den Mantel des „Protests“ hüllt. Der Rechtsstaat hat an diesem Tag nicht die Opfer des Judenhasses geschützt, sondern seine Täter.

Und die Politik? Schweigend, abwesend oder sogar mittendrin. Janine Wissler, Ex-Parteichefin der Linken, ließ sich blicken und sprach davon, dass „60.000 Tote genug seien“. Kein Wort über die jüdischen Opfer des 7. Oktober, kein Wort über die verschleppten Geiseln, kein Wort über die Tatsache, dass die HamasHamas: Terrororganisation aus GazaHamas ist eine islamistische palästinensische Terrororganisation. Sie entstand 1987 aus dem Umfeld der Muslimbruderschaft, lehnt Israels Existenz ab und wird von Israel, den USA, der EU und weiteren Staaten als Terrororganisation eingestuft.Mehr lesen jede Waffenruhe mit Raketen beantwortet. Mit solchen Auftritten macht sie sich zur Komplizin einer Ideologie, die Hamas und BDS vereint: Juden sollen verschwinden.

Nur wenige hielten dagegen. Knapp 50 Menschen forderten lautstark die Freilassung der Geiseln, erinnerten an das Existenzrecht IsraelsExistenzrecht Israels: Das Recht des jüdischen Staates auf SicherheitDas Existenzrecht Israels bezeichnet das Recht des jüdischen Staates, als souveräner Staat sicher und anerkannt zu bestehen. Wer Israel dieses Recht abspricht, kritisiert nicht nur eine Regierung, sondern stellt jüdische Selbstbestimmung grundsätzlich infrage.Mehr lesen und an die Verantwortung Deutschlands gegenüber jüdischem Leben. Sie standen auf der richtigen Seite, aber ihre Stimmen gingen im Lärm von über 10.000 unter.

Benjamin Graumann, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Frankfurt, brachte es auf den Punkt: „Bei dieser Demo geht es nicht um Meinungsfreiheit, sondern um Hetze.“ Wer BDS-Schilder trägt, zeigt, wofür er steht: für Boykott jüdischer Menschen, für die Dämonisierung Israels, für eine Agenda, die eins zu eins der Propaganda der Hamas entspricht.

Die Wahrheit ist bitter: Frankfurt hat zugelassen, dass mitten in Deutschland die antisemitische Propaganda der Hamas auf die Straße getragen wird – unter Polizeischutz, abgesegnet von Gerichten. Wer glaubt, das sei bloß „freie Meinungsäußerung“, verkennt, dass hier eine Bewegung marschierte, die mit jeder Geste, jedem Transparent und jedem Ruf das jüdische Leben attackierte.

Blutige Puppen, BDS-Schilder, Hassparolen – das war keine Demonstration. Es war eine Machtdemonstration des AntisemitismusAntisemitismus: Judenhass in alten und neuen FormenAntisemitismus bezeichnet Judenhass und Feindschaft gegen Juden. Er reicht von Vorurteilen und Verschwörungserzählungen bis zu Ausgrenzung, Bedrohung und Gewalt.Mehr lesen, die uns zeigt, wie tief er sich in Deutschland bereits wieder verankert hat.




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Samstag, 30 August 2025

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