Schlepper und „Retter“ haben Hochkonjunktur: 1000 Migranten in nur zwei Tagen

Schlepper und „Retter“ haben Hochkonjunktur: 1000 Migranten in nur zwei Tagen


Und munter läuft die Einwanderungspumpe weiter: Alleine seit Samstag sind wieder über 1.000 Migranten in Süditalien angelandet, hunderte weitere warten an Bord von Rettungsschiffen

Schlepper und „Retter“ haben Hochkonjunktur: 1000 Migranten in nur zwei Tagen

Von Alexander Schwarz, Ansage.org

Zunächst waren mehr als 600 Menschen, die das Mittelmeer an Bord eines Fischerboots überqueren wollten, vor Kalabrien von einem Handelsschiff und der Küstenwache gerettet und nach Sizilien gebracht worden. An Bord wurden dabei fünf Leichen gefunden. In der Nacht zum Sonntag kamen auf Lampedusa 522 Personen auf rund fünfzehn Booten aus Tunesien und Libyen an. Dabei handelte es sich vor allem um Migranten aus Afghanistan, Pakistan, Sudan, Äthiopien und Somalia.

Laut italienischer Medienberichte ist das dortige Aufnahmezentrum heillos überlastet´ :  Obwohl es nur über Kapazitäten für 300 Personen verfügt, drängen sich dort derzeit 1.200 Menschen. Bei den letzten Landungen kamen Schiffe und kleine Schlauchboote aus Tunesien und Libyen mit Migranten aus Pakistan, Bangladesch, Ägypten und dem Sudan. Sie alle sind nicht nur Opfer von Menschenhändlern und Schleppern, sondern auch europäischer und speziell deutscher „Willkommenspolitiker“, die ihnen die grundfalschen Signale senden und sie animieren, sich auf die Reise zu machen.

NGO´s brüsten sich schamlos

Und natürlich der „Seenotretter“, jener destabilisierender und rechtswidrig agierender NGO´s, die im Namen einer verlogenen Hypermoral im großen Stil das Humankapital für unabsehbare kulturelle und demographische Verwerfungen der „Alten Welt“ herbeischaffen. Über Twitter gab etwa „Sea-Watch” stolz bekannt, am Samstag alleine vier Rettungsaktionen durchgeführt zu haben. „An Bord der Sea-Watch 3 haben wir 428 Menschen, darunter Frauen und Kinder, eine im neunten Monat schwangere Frau und eine Patientin mit schweren Verbrennungen.“ Die NGO „SOS Méditerranée” berichtet, 87 Menschen geborgen zu haben, darunter 57 unbegleitete Minderjährige, die in „ein überfülltes Schlauchboot in Seenot in internationalen Gewässern vor Libyen gepfercht waren.“ Diese Selbstbeweihräucherer verlieren kein Wort über die Tatsache, dass ohne ihre Existenz die allermeisten Opfer sicher vermeidbar wären – weil sich die Menschen nur deshalb in Seenot begeben, weil sie realistisch darauf hoffen dürfen, „gerettet“, präziser´ :  den Rest der Reise nach Südeuropa und damit an EU-Gestade geschippert zu werden.

Das italienische Innenministerium erklärt, seit Jahresbeginn seien alleine 34.000 Menschen auf dem Seeweg nach Italien gekommen (eine womöglich erhebliche Dunkelziffer nicht mitgerechnet). Im gleichen Zeitraum 2021 waren es 25.500 und im Jahr davor 10.900. Die Internationale Organisation für Migration schätzt die Zahl der Toten und Vermissten auf der Mittelmeerroute seit Jahresbeginn auf 990. Das Paradoxon´ :  Jene, die sich über diese Zustände am „empörtesten“ und „schockiertesten“ zeigen, sind just die, die das Problem daraufhin vergrößern. Es ist ein perpetuum mobile des Desasters.

Impact auf die italienische Innenpolitik

In Italien griff Lega-Chef Matteo Salvini die erneut einsetzende Massenmigration auf Twitter am Sonntag sofort auf und kritisierte die Ankunft von „411 illegalen Einwanderern in wenigen Stunden auf Lampedusa. Am 25. September können die Italiener endlich den Wandel wählen´ :  für die Rückkehr von Sicherheit, Mut und Grenzkontrolle “, schrieb er. Dabei ist Italien für dieses Problem nur temporäre Durchgangsstation´ :  Die große Mehrheit der Glücksritter werden nach Deutschland, dem wahren Ziel ihrer Begehrlichkeiten, weiterziehen und demnächst das „bunt-vielfältige“ öffentliche Bild unserer Städte mitprägen.

Dennoch könnte der neue Migrantenansturm den rechten Parteien Italiens entscheidenden Aufschub geben´ :  Am 25. September finden dort Neuwahlen statt, nachdem Ministerpräsident Mario Draghi letzte Woche zurückgetreten war. Zuvor hatten sowohl Staatspräsident Sergio Mattarella als auch die EU und das linke Polit-Establishment alles versucht, um Draghi irgendwie im Amt zu halten und so einen Wahlsieg der rechten Lega und der Fratelli Italia unter allen Umständen zu verhindern. De facto haben die EU und ihre Verbündeten in der politischen Kaste seit 2011 jede italienische Regierung installiert, sei es durch die Einsetzung von „Technokratenregierungen“ oder durch massivsten Einfluss auf Koalitionsbildungen. Derzeit versuchen dieselben Kreise, aus Draghi, der nur über die eigene Eitelkeit gestolpert ist, zum Märtyrer und Opfer der „Rechten“ zu machen. Denn es droht ein Szenario, dass die EU-kritischen Kräfte bei den bevorstehenden Wahlen die Mehrheit erringen könnten. Sollte die Flüchtlingskrise dabei das Zünglein an der Waage sein, dann wäre es ironischerweise die selbstzerstörerische Migrations- und Aufnahmepolitik just der linken Eurokraten gewesen, die Lega-Chef und Hoffnungsträger Matteo Salvini auf den Schild gehoben hätten. Man darf gespannt sein, ob und wie man dann in Brüssel, Berlin und Paris abermals versuchen wird, die italienische Politik zu bestimmen.

 


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Sara Prestianni / Noborder Network, CC BY 2.0 , via Wikimedia Commons


Montag, 25 Juli 2022

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