London: Anti-Israel-Demo eskaliert – Antisemitische Hetze und Gewalt gegen Polizei

London: Anti-Israel-Demo eskaliert – Antisemitische Hetze und Gewalt gegen Polizei


Eine Anti-Israel-Demo in London geriet außer Kontrolle. Antisemitische Parolen, Gewalt gegen Polizei und Bedrohungen gegen jüdische Gemeinden dominierten die Veranstaltung.

London: Anti-Israel-Demo eskaliert – Antisemitische Hetze und Gewalt gegen Polizei
Screenshot X @metpoliceuk

Die Anti-IsraelIsrael: Der jüdische Staat im Herzen des Nahen OstensIsrael ist ein demokratischer Staat im Nahen Osten und der Nationalstaat des jüdischen Volkes. Er wurde am 14. Mai 1948 gegründet, seine Hauptstadt ist Jerusalem, die Knesset hat 120 Abgeordnete. Zum Unabhängigkeitstag 2026 hatte Israel rund 10,244 Millionen Einwohner.Mehr lesen-Demonstration in London, organisiert von der PalestinePalästina: Geschichte, Bedeutung und politischer Streit um einen aufgeladenen BegriffPalästina bezeichnet historisch eine Region im südlichen Levantegebiet und politisch heute vor allem den Anspruch auf palästinensische Staatlichkeit. Der Begriff ist eng mit jüdischer Geschichte, dem britischen Mandat, Israel und dem Nahostkonflikt verbunden.Mehr lesen Solidarity Campaign (PSC), wurde am Samstag zu einem Brennpunkt für Hass und Gewalt. Anstelle legitimer politischer Meinungsäußerung rückte antisemitische HetzeVolksverhetzung: Wenn Hass strafbar wirdVolksverhetzung ist eine Straftat nach § 130 StGB. Gemeint sind unter anderem Hassaufrufe, Gewaltforderungen oder menschenwürdeverletzende Hetze gegen nationale, religiöse, ethnische oder andere geschützte Gruppen.Mehr lesen in den Vordergrund. Demonstranten ignorierten bewusst die von der Metropolitan Police auferlegten Auflagen, die jüdische Einrichtungen und Gemeinden schützen sollten.

Die Polizei hatte eine klare Route festgelegt, um die Sicherheit einer nahegelegenen Synagoge während der Sabbatdienste zu gewährleisten. Doch zahlreiche Teilnehmer der Demo durchbrachen gezielt die Absperrungen und zogen mit provokanten Parolen in Richtung Trafalgar Square. Die Situation eskalierte: Flaschenwürfe auf die Einsatzkräfte, antisemitische Parolen und die offene Unterstützung für terroristische Organisationen machten deutlich, dass es hier weniger um Solidarität, sondern vielmehr um gezielte Provokation und Hass gegen Juden ging.

Die Demonstration gipfelte in mindestens acht Festnahmen. Darunter befanden sich Teilnehmer, die mit Plakaten Unterstützung für verbotene Terrorgruppen bekundeten, und solche, die gegen polizeiliche Anordnungen verstießen. Eine prominente Person unter den Festgenommenen war laut Polizeiangaben ein leitender Organisator der PSC.

Die PSC gab nach der Demonstration eine Mitteilung heraus, in der sie behauptete, die Polizei habe versucht, „zionistische Interessen“ durchzusetzen. Diese haltlosen Vorwürfe sind ein Paradebeispiel für die antisemitischen Narrative, die unter dem Deckmantel der Palästina-Solidarität verbreitet werden.

Während der jüdischen Gemeinde große Besorgnis galt, insbesondere angesichts des jüngsten Anstiegs antisemitischer Vorfälle in Großbritannien, wirft die bewusste Eskalation Fragen über die wahre Agenda solcher Demonstrationen auf. Es handelt sich hier nicht um legitime Kritik oder Unterstützung für humanitäre Belange, sondern um gezielte Hetze gegen eine religiöse Gemeinschaft.

Europa darf solche Entwicklungen nicht tolerieren. Die gezielte Verbreitung von Hass und Hetze muss klar verurteilt und strafrechtlich verfolgt werden. Die Ereignisse in London zeigen einmal mehr, dass es keinen Platz für AntisemitismusAntisemitismus: Judenhass in alten und neuen FormenAntisemitismus bezeichnet Judenhass und Feindschaft gegen Juden. Er reicht von Vorurteilen und Verschwörungserzählungen bis zu Ausgrenzung, Bedrohung und Gewalt.Mehr lesen geben darf – weder auf der Straße, noch in politischen Debatten.




Autor: Redaktion
Sonntag, 19 Januar 2025

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