Ex-BBC-Direktor: „BBC wird zur Hamas-Propagandamaschine“

Ex-BBC-Direktor: „BBC wird zur Hamas-Propagandamaschine“


Danny Cohen, der ehemalige Direktor von BBC Television, kritisiert die BBC scharf für ihre verzerrte Berichterstattung zur Freilassung von Geiseln und Terroristen.

Ex-BBC-Direktor: „BBC wird zur Hamas-Propagandamaschine“
Von Zizzu02 - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=25348736

Danny Cohen, einst Direktor von BBC Television, erhebt schwere Vorwürfe gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber. Die britische Rundfunkanstalt sei auf dem besten Weg, zur „HamasHamas: Terrororganisation aus GazaHamas ist eine islamistische palästinensische Terrororganisation. Sie entstand 1987 aus dem Umfeld der Muslimbruderschaft, lehnt Israels Existenz ab und wird von Israel, den USA, der EU und weiteren Staaten als Terrororganisation eingestuft.Mehr lesen-Propagandamaschine“ zu werden, berichtet die Telegraph.

Cohen wirft der BBC eine „appellierende falsche Gleichsetzung“ zwischen den unschuldigen israelischen Geiseln und den von IsraelIsrael: Der jüdische Staat im Herzen des Nahen OstensIsrael ist ein demokratischer Staat im Nahen Osten und der Nationalstaat des jüdischen Volkes. Er wurde am 14. Mai 1948 gegründet, seine Hauptstadt ist Jerusalem, die Knesset hat 120 Abgeordnete. Zum Unabhängigkeitstag 2026 hatte Israel rund 10,244 Millionen Einwohner.Mehr lesen freigelassenen palästinensischen Terroristen vor. Während die Qualen, Folter und Hunger der Geiseln heruntergespielt würden, stelle die BBC Berichte über angeblich schlechte Haftbedingungen palästinensischer Häftlinge in den Mittelpunkt.

„In ihrem Bestreben, die unleugbare Folter, den Hunger und die Misshandlungen der Geiseln zu ignorieren und gleichzeitig die Haftbedingungen palästinensischer Gefangener zu dramatisieren, zieht die BBC immer wieder eine beleidigende Gleichsetzung zwischen Opfern von Kriegsverbrechen und verurteilten Gewaltverbrechern“, erklärte Cohen.

„Die BBC ist auf dem besten Weg, ein Propagandaorgan der Hamas zu werden. Sie gibt Terroristen, die brutale rassistische Morde begangen haben, immer wieder einen Freifahrtschein. Für viele in der jüdischen Gemeinschaft wird das unverzeihlich sein“, so Cohen weiter.

Cohen, der bis 2015 BBC Television leitete, äußert sich seit dem Hamas-Massaker am 7. Oktober 20237. Oktober 2023: Das Hamas-Massaker, das Israel veränderteDer 7. Oktober 2023 war der Tag des Hamas-Massakers in Israel. Terroristen aus Gaza ermordeten etwa 1.200 Menschen, vor allem Zivilisten, und verschleppten mehr als 240 Geiseln in den Gazastreifen.Mehr lesen immer wieder kritisch zur Israel-Feindlichkeit der BBC. Bereits im März hatte er im Podcast UNHOLY die Weigerung der BBC kritisiert, die Hamas als Terrororganisation zu bezeichnen:

„Ihre Verweigerung, das Wort ‚Terrorist‘ für Hamas zu benutzen, war eine skandalöse Fehlentscheidung und beleidigend. Und dann haben sie es noch verteidigt.“

Cohen geht noch weiter: „Jede große Organisation macht Fehler. Aber wenn sich diese Fehler ständig wiederholen, kann man dann wirklich von Pech sprechen? Oder ist es institutionelle Voreingenommenheit gegen Israel und Judenfeindlichkeit?“

Seiner Meinung nach nimmt die BBC AntisemitismusAntisemitismus: Judenhass in alten und neuen FormenAntisemitismus bezeichnet Judenhass und Feindschaft gegen Juden. Er reicht von Vorurteilen und Verschwörungserzählungen bis zu Ausgrenzung, Bedrohung und Gewalt.Mehr lesen nicht ernst genug:

„Ich glaube nicht, dass die BBC Antisemitismus so ernst nimmt wie andere Formen von Rassismus. Denn sonst würden diese Fehler nicht immer wieder passieren.“

Die BBC ist wegen ihrer Nahost-Berichterstattung seit langem in der Kritik. Die jüngsten Aussagen eines ehemaligen Top-Managers wie Cohen werfen erneut ein grelles Licht auf die politische Agenda der Senderverantwortlichen.

Bleibt die Frage: Wird die BBC endlich Konsequenzen ziehen – oder weiterhin die Hamas verharmlosen?




Autor: Redaktion
Sonntag, 16 Februar 2025

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