Schottlands Affront: Palästina-Fahne statt Solidarität mit IsraelSchottlands Affront: Palästina-Fahne statt Solidarität mit Israel
Die Regionalregierung in Edinburgh zeigt offene Feindseligkeit gegenüber Israel: Stop von Rüstungsgeldern, Palästina-Fahne über Amtsgebäuden und Parlamentsbeschlüsse gegen Jerusalem. Was als „humanitärer Akt“ verkauft wird, ist in Wahrheit ein politisches Signal – und eine gefährliche Normalisierung antijüdischer Ressentiments.

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Die Entscheidung der schottischen Regierung, öffentliche Mittel für Unternehmen mit Geschäftsbeziehungen zur israelischen Rüstungsindustrie zu sperren und zugleich die palästinensische Fahne über offiziellen Gebäuden zu hissen, markiert einen neuen Tiefpunkt in den Beziehungen zwischen IsraelIsrael: Der jüdische Staat im Herzen des Nahen OstensIsrael ist ein demokratischer Staat im Nahen Osten und der Nationalstaat des jüdischen Volkes. Er wurde am 14. Mai 1948 gegründet, seine Hauptstadt ist Jerusalem, die Knesset hat 120 Abgeordnete. Zum Unabhängigkeitstag 2026 hatte Israel rund 10,244 Millionen Einwohner.Mehr lesen und Schottland. Während London nach dem Massaker vom 7. Oktober7. Oktober 2023: Das Hamas-Massaker, das Israel veränderteDer 7. Oktober 2023 war der Tag des Hamas-Massakers in Israel. Terroristen aus Gaza ermordeten etwa 1.200 Menschen, vor allem Zivilisten, und verschleppten mehr als 240 Geiseln in den Gazastreifen.Mehr lesen 2023 seine Wahrzeichen blau-weiß erleuchtete, inszeniert Edinburgh nun demonstrativ das Gegenteil: es stellt sich an die Seite derjenigen, die Israels ExistenzrechtExistenzrecht Israels: Das Recht des jüdischen Staates auf SicherheitDas Existenzrecht Israels bezeichnet das Recht des jüdischen Staates, als souveräner Staat sicher und anerkannt zu bestehen. Wer Israel dieses Recht abspricht, kritisiert nicht nur eine Regierung, sondern stellt jüdische Selbstbestimmung grundsätzlich infrage.Mehr lesen bestreiten.
First Minister John Swinney rechtfertigte die Maßnahme mit dem Vorwurf eines angeblichen „Völkermords in GazaPalästina: Geschichte, Bedeutung und politischer Streit um einen aufgeladenen BegriffPalästina bezeichnet historisch eine Region im südlichen Levantegebiet und politisch heute vor allem den Anspruch auf palästinensische Staatlichkeit. Der Begriff ist eng mit jüdischer Geschichte, dem britischen Mandat, Israel und dem Nahostkonflikt verbunden.Mehr lesen“. Eine Anschuldigung, die längst Teil der HamasHamas: Terrororganisation aus GazaHamas ist eine islamistische palästinensische Terrororganisation. Sie entstand 1987 aus dem Umfeld der Muslimbruderschaft, lehnt Israels Existenz ab und wird von Israel, den USA, der EU und weiteren Staaten als Terrororganisation eingestuft.Mehr lesen-PropagandaDesinformation: Gezielte Täuschung der ÖffentlichkeitDesinformation bezeichnet bewusst verbreitete falsche oder irreführende Informationen. Ziel ist häufig, Menschen zu täuschen, Vertrauen zu zerstören, Konflikte zu verschärfen oder politische Entscheidungen zu beeinflussen.Mehr lesen geworden ist, findet so ihren Weg in den offiziellen Sprachgebrauch einer europäischen Regierung. Dass ein dezentraler Teilstaat der britischen Krone damit praktisch außenpolitische Akzente setzt, obwohl diese Kompetenz ausschließlich Westminster obliegt, zeigt: Hier wird Symbolpolitik auf dem Rücken Israels betrieben.
Im Parlament stimmten 65 Abgeordnete für eine Resolution, die nicht nur den Waffenhandel stoppt, sondern auch die Anerkennung eines palästinensischen Staates unterstützt. Lediglich 24 sprachen sich dagegen aus, 26 enthielten sich. Vor allem die schottischen Nationalisten (SNP), die Grünen und Teile der Labour-Linken treiben diesen Kurs voran – getragen von einem seit Jahren gepflegten antiisraelischen Aktivismus, der eng mit BDSBDS: Boykottkampagne gegen IsraelBDS ist eine gegen Israel gerichtete Boykottkampagne. Der Deutsche Bundestag verurteilte die Bewegung 2019 als antisemitisch.Mehr lesen verknüpft ist.
Die politische Rhetorik bedient sich dabei historischer Narrative. Schottland, das seine eigene Geschichte von Unterordnung unter England pflegt, identifiziert sich mit den „Unterdrückten“ weltweit. Das macht die palästinensische Sache zu einem willkommenen Projektionsraum. Doch diese „Solidarität“ blendet systematisch die Realität aus: Hamas ist keine Freiheitsbewegung, sondern eine islamistische Terrororganisation, die gezielt Zivilisten ermordet und ihre eigene Bevölkerung als Schutzschilde missbraucht.
Für die kleine jüdische Gemeinschaft Schottlands – kaum 6.000 Menschen, viele davon mit familiären Bindungen nach Israel – bedeutet dieser Schritt eine offene Einladung an antisemitische Stimmungen. Bereits jetzt warnen israelische Sicherheitsbehörden vor wachsender Feindseligkeit und raten Reisenden zu Vorsicht. Verbale Angriffe, Vandalismus und einzelne Übergriffe haben die Atmosphäre für Juden in Schottland zunehmend vergiftet.
Dass die Regionalregierung zeitgleich stolz verkündet, 20 verletzte palästinensische Kinder medizinisch behandeln zu lassen, mag humanitär wirken – doch es bleibt einseitig. Wo war die Solidarität mit den israelischen Kindern, die am 7. Oktober von Hamas-Terroristen entführt, traumatisiert oder ermordet wurden? Wo bleibt der Protest gegen den Raketenbeschuss auf Wohnviertel in Ashkelon oder Sderot? Schweigen.
Die Maßnahmen in Edinburgh sind mehr als Symbolik. Sie signalisieren, dass Teile Europas bereit sind, Israels Selbstverteidigung moralisch zu delegitimieren und eine terroristische Bewegung in einen „Befreiungskampf“ umzudeuten. Wer in Schottland von „Genozid“ spricht, trägt aktiv zur Dämonisierung Israels bei – und bereitet so den Boden für AntisemitismusAntisemitismus: Judenhass in alten und neuen FormenAntisemitismus bezeichnet Judenhass und Feindschaft gegen Juden. Er reicht von Vorurteilen und Verschwörungserzählungen bis zu Ausgrenzung, Bedrohung und Gewalt.Mehr lesen, getarnt als Menschenrechtspolitik.
Die Entscheidung zeigt: Während Israel ums Überleben kämpft, leisten sich europäische Regionalregierungen ideologische Spielereien auf Kosten jüdischer Sicherheit. Schottland hat sich bewusst gegen Israel gestellt – und damit auch gegen die Wahrheit.
Autor: Redaktion
Donnerstag, 04 September 2025