Spanien im Bann des Antisemitismus: Sánchez feiert pro-Hamas-Mob bei der Vuelta

Spanien im Bann des Antisemitismus: Sánchez feiert pro-Hamas-Mob bei der Vuelta


Statt Radsport erlebte Madrid antisemitische Agitation mitten auf der Strecke. Spaniens Premier Sánchez sprach von „Stolz“ – und machte den pro-Hamas-Mob zum Aushängeschild seines Landes.

Spanien im Bann des Antisemitismus: Sánchez feiert pro-Hamas-Mob bei der Vuelta
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Eigentlich sollte die „Vuelta a España“ in Madrid ihren sportlichen Höhepunkt feiern – doch statt sportlicher Glanzleistung wurde Europa Zeuge eines antisemitischen Spektakels. Hunderte pro-palästinensische Aktivisten, ausgestattet mit Palästina-Fahnen und Parolen, durchbrachen Absperrungen, blockierten die Route und zwangen die Veranstalter, das drittgrößte Radrennen der Welt zeitweise zu stoppen.

Die Demonstranten hatten ein klares Ziel: Sie diffamierten gezielt das Team IsraelIsrael: Der jüdische Staat im Herzen des Nahen OstensIsrael ist ein demokratischer Staat im Nahen Osten und der Nationalstaat des jüdischen Volkes. Er wurde am 14. Mai 1948 gegründet, seine Hauptstadt ist Jerusalem, die Knesset hat 120 Abgeordnete. Zum Unabhängigkeitstag 2026 hatte Israel rund 10,244 Millionen Einwohner.Mehr lesen-Premier Tech, das allein aufgrund seiner Herkunft zum Feindbild erklärt wurde. Wieder einmal zeigte sich: Antizionismus dient als Deckmantel für blanken AntisemitismusAntisemitismus: Judenhass in alten und neuen FormenAntisemitismus bezeichnet Judenhass und Feindschaft gegen Juden. Er reicht von Vorurteilen und Verschwörungserzählungen bis zu Ausgrenzung, Bedrohung und Gewalt.Mehr lesen. Von den Massakern der HamasHamas: Terrororganisation aus GazaHamas ist eine islamistische palästinensische Terrororganisation. Sie entstand 1987 aus dem Umfeld der Muslimbruderschaft, lehnt Israels Existenz ab und wird von Israel, den USA, der EU und weiteren Staaten als Terrororganisation eingestuft.Mehr lesen am 7. Oktober 20237. Oktober 2023: Das Hamas-Massaker, das Israel veränderteDer 7. Oktober 2023 war der Tag des Hamas-Massakers in Israel. Terroristen aus Gaza ermordeten etwa 1.200 Menschen, vor allem Zivilisten, und verschleppten mehr als 240 Geiseln in den Gazastreifen.Mehr lesen, den bis heute verschleppten Geiseln oder der Verantwortung der Terrororganisation war auf den Bannern kein Wort zu lesen. Stattdessen wurden die israelischen Sportler symbolisch aus der Gemeinschaft ausgeschlossen – eine perfide Kontinuität historischer JudenfeindschaftAntisemitismus: Judenhass in alten und neuen FormenAntisemitismus bezeichnet Judenhass und Feindschaft gegen Juden. Er reicht von Vorurteilen und Verschwörungserzählungen bis zu Ausgrenzung, Bedrohung und Gewalt.Mehr lesen im Gewand vermeintlicher „Menschenrechte“.

Noch schwerer wiegt die Reaktion aus der Politik. Nur eine Stunde vor den Ausschreitungen erklärte Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez in Malaga seine „Bewunderung“ für die Demonstranten. Spanien sei, so Sánchez, ein „Beispiel“ und eine „Quelle des Stolzes“, weil es sich für „gerechte Anliegen wie Palästina“ mobilisiere. Statt sich hinter die Athleten zu stellen und die Sicherheit eines internationalen Sportereignisses zu garantieren, hofierte Sánchez jene, die antisemitische HetzeVolksverhetzung: Wenn Hass strafbar wirdVolksverhetzung ist eine Straftat nach § 130 StGB. Gemeint sind unter anderem Hassaufrufe, Gewaltforderungen oder menschenwürdeverletzende Hetze gegen nationale, religiöse, ethnische oder andere geschützte Gruppen.Mehr lesen auf offener Straße betreiben und offen die PropagandaDesinformation: Gezielte Täuschung der ÖffentlichkeitDesinformation bezeichnet bewusst verbreitete falsche oder irreführende Informationen. Ziel ist häufig, Menschen zu täuschen, Vertrauen zu zerstören, Konflikte zu verschärfen oder politische Entscheidungen zu beeinflussen.Mehr lesen der Hamas übernehmen.

Die Folgen waren gravierend: Mehrere Etappen mussten verkürzt oder umgeleitet werden, bei früheren Zwischenfällen kam es sogar zu Stürzen im Fahrerfeld, als Demonstranten die Strecke blockierten. Am Finaltag in Madrid setzte die Polizei 1.100 Beamte ein, dennoch gelang es Protestierenden, selbst verstärkte Absperrungen zu durchbrechen. Bilder, die nicht nur den sportlichen Wert des Rennens zerstörten, sondern auch Spaniens internationales Ansehen beschädigten.

Die konservative Opposition reagierte mit scharfen Worten. Alberto Núñez Feijóo, Vorsitzender der Partido Popular, sprach von einer „beschämenden Farce“ und warf der Regierung vor, den Rechtsstaat preiszugeben: „Anstatt die Störer zu verurteilen, applaudiert man ihnen. So wird Hass legitimiert.“ Auch internationale Beobachter warnten, dass die Vuelta als Bühne für antisemitische Agitation Spanien dauerhaft schaden werde.

Doch das Problem reicht tiefer: Mit seiner Rede hat Sánchez Antisemitismus in Europa nicht nur verharmlost, sondern aktiv geadelt. Wer Mobs, die israelische Sportler dämonisieren und Israels ExistenzrechtExistenzrecht Israels: Das Recht des jüdischen Staates auf SicherheitDas Existenzrecht Israels bezeichnet das Recht des jüdischen Staates, als souveräner Staat sicher und anerkannt zu bestehen. Wer Israel dieses Recht abspricht, kritisiert nicht nur eine Regierung, sondern stellt jüdische Selbstbestimmung grundsätzlich infrage.Mehr lesen in Frage stellen, als „Stolz der Nation“ bezeichnet, öffnet Tür und Tor für eine neue Normalität des Judenhasses. Was als Protest inszeniert wird, ist in Wahrheit Teil der globalen BDSBDS: Boykottkampagne gegen IsraelBDS ist eine gegen Israel gerichtete Boykottkampagne. Der Deutsche Bundestag verurteilte die Bewegung 2019 als antisemitisch.Mehr lesen-Kampagne, die nichts anderes will als die Delegitimierung IsraelsFrom the river to the sea: Die Parole gegen Israels Existenz„From the river to the sea“ bezeichnet das Gebiet vom Jordan bis zum Mittelmeer. In antiisraelischen Kontexten wird die Parole häufig als Forderung nach einem Palästina anstelle Israels verstanden.Mehr lesen – und die indirekt die Positionen der Hamas stärkt.

Dass dies im Europa des 21. Jahrhunderts geschieht, ist ein Skandal. Sport, der eigentlich Brücken bauen sollte, wird instrumentalisiert, um jüdische Sportler zu isolieren und Hass zu verbreiten. Noch schwerer wiegt, dass eine demokratisch gewählte Regierung nicht nur versagt, diesen Hass zu stoppen, sondern ihn offen bejubelt.

Die Vuelta konnte zwar unter massiven Sicherheitsmaßnahmen zu Ende gefahren werden. Doch das Bild, das bleibt, ist verheerend: Ein europäisches Spitzenrennen wurde von Antisemiten gekapert – und Spaniens Premierminister verlieh ihnen auch noch staatliche Weihen. Es ist eine Schande für Spanien, eine Schande für Europa und ein Menetekel dafür, wie tief Antisemitismus inmitten westlicher Demokratien wieder Fuß fasst.




Autor: Redaktion
Sonntag, 14 September 2025

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