Greta-Thunberg-Aktivistin blamiert sich mit Hamas-Geisel-Foto – israelisches Opfer als „palästinensischer Gefangener“ missbraucht

Greta-Thunberg-Aktivistin blamiert sich mit Hamas-Geisel-Foto – israelisches Opfer als „palästinensischer Gefangener“ missbraucht


Ein neuer Tiefpunkt der antiisraelischen Propaganda: Die Berliner Aktivistin Yasemin Acar, Mitstreiterin von Greta Thunberg, veröffentlichte auf Instagram das Bild des israelischen Geisels Evyatar David – abgemagert in Hamas-Gefangenschaft – und bezeichnete ihn als „palästinensischen Gefangenen“.

Greta-Thunberg-Aktivistin blamiert sich mit Hamas-Geisel-Foto – israelisches Opfer als „palästinensischer Gefangener“ missbraucht

Was als „Solidaritätspost“ mit angeblich misshandelten palästinensischen Häftlingen begann, endete in einem moralischen Offenbarungseid. Die Berliner Aktivistin Yasemin Acar, die durch ihre Beteiligung an der sogenannten Gaza-FlottilleGlobal Sumud: Politische Gaza-Flottille gegen IsraelGlobal Sumud bezeichnet eine internationale Gaza-Flottille, die sich als humanitäre Mission darstellt, aber ausdrücklich die israelische Seeblockade brechen will. Aus israelischer Sicht ist sie eine politische Kampagne, die Hamas-Kontext, Terrorgefahr und Sicherheitsfragen ausblendetMehr lesen und ihre Nähe zu Greta Thunberg bekannt wurde, hat auf Instagram das Foto eines israelischen Geisels verbreitet – und ihn als palästinensischen Gefangenen dargestellt.

Auf dem Post ist der 24-jährige Evyatar David zu sehen, einer der israelischen Geiseln, die seit dem 7. Oktober 20237. Oktober 2023: Das Hamas-Massaker, das Israel veränderteDer 7. Oktober 2023 war der Tag des Hamas-Massakers in Israel. Terroristen aus Gaza ermordeten etwa 1.200 Menschen, vor allem Zivilisten, und verschleppten mehr als 240 Geiseln in den Gazastreifen.Mehr lesen in der Gewalt der HamasHamas: Terrororganisation aus GazaHamas ist eine islamistische palästinensische Terrororganisation. Sie entstand 1987 aus dem Umfeld der Muslimbruderschaft, lehnt Israels Existenz ab und wird von Israel, den USA, der EU und weiteren Staaten als Terrororganisation eingestuft.Mehr lesen sind. Das Bild zeigt ihn abgemagert bis auf die Knochen, eingesperrt in einem winzigen Raum – ein Symbol des Grauens, das die Hamas selbst im August veröffentlichte, um ihre Macht über die Entführten zu demonstrieren.

Acar schrieb dazu:

„Das Leiden palästinensischer Gefangener ist keine Frage der Meinung – es ist eine Tatsache systematischer Grausamkeit und Entmenschlichung.“

Was sie verschwieg: Das gezeigte Opfer ist kein Palästinenser, sondern ein israelischer Geisel, dessen Familie seit zwei Jahren um sein Leben bangt.

Das Foto wurde in einem gemeinsamen Post mit Greta Thunberg und weiteren pro-palästinensischen Aktivisten veröffentlicht – als Teil einer Kampagne, die „das Leid palästinensischer Gefangener“ thematisieren sollte. Erst nach massiver Empörung und zahllosen Kommentaren wurde der Beitrag gelöscht.

Zynismus in Reinform

Besonders perfide ist der KontextKontextualisierung: Fakten verständlich einordnenKontextualisierung bedeutet, Informationen in einen Zusammenhang zu stellen. Sie hilft, Ereignisse nicht isoliert zu betrachten, sondern mit Vorgeschichte, Ursachen, Folgen und beteiligten Akteuren zu verstehen.Mehr lesen: Acar und Thunberg segelten vor wenigen Tagen mit einer Gruppe sogenannter Friedensaktivisten in Richtung GazaPalästina: Geschichte, Bedeutung und politischer Streit um einen aufgeladenen BegriffPalästina bezeichnet historisch eine Region im südlichen Levantegebiet und politisch heute vor allem den Anspruch auf palästinensische Staatlichkeit. Der Begriff ist eng mit jüdischer Geschichte, dem britischen Mandat, Israel und dem Nahostkonflikt verbunden.Mehr lesen und wurden von der israelischen Marine abgefangen. Israelische Soldaten versorgten sie mit Wasser, Essen und Decken, bevor sie nach Griechenland abgeschoben wurden. Dennoch behauptete Acar, sie sei „gefoltert“ und „gedemütigt“ worden – und zog anschließend den grotesken Vergleich zu den palästinensischen Gefangenen.

Mit dem jetzt aufgetauchten Foto hat sie sich selbst entlarvt. Denn das von ihr als „Beweis israelischer Grausamkeit“ veröffentlichte Bild stammt aus dem Folterarchiv der Hamas – einer Terrororganisation, die Geiseln verhungern lässt, Kinder entführt und ihre Opfer propagandistisch missbraucht.

Reaktionen aus Israel

Auf sozialen Medien reagierten zahlreiche Nutzer mit Entsetzen. Eine israelische Kommentatorin schrieb:

„Du benutzt ein Foto der ausgehungerten Geisel Evyatar David für deine PropagandaDesinformation: Gezielte Täuschung der ÖffentlichkeitDesinformation bezeichnet bewusst verbreitete falsche oder irreführende Informationen. Ziel ist häufig, Menschen zu täuschen, Vertrauen zu zerstören, Konflikte zu verschärfen oder politische Entscheidungen zu beeinflussen.Mehr lesen, um zu behaupten, die Palästinenser würden entmenschlicht. Hat deine moralische Verkommenheit keine Grenze?“

Auch Vertreter israelischer Medien und Angehörige der Geiseln sprachen von einer „Perversion der Wahrheit“. Die Familie Davids ließ mitteilen, sie sei „fassungslos über die Kälte und die bewusste Verdrehung von Leid und Täterschaft“.

Vom Klima zur Hetze

Yasemin Acar war einst Teil der deutschen Klimabewegung, bevor sie sich radikalisierten Kreisen anschloss. Heute nutzt sie soziale Medien, um IsraelIsrael: Der jüdische Staat im Herzen des Nahen OstensIsrael ist ein demokratischer Staat im Nahen Osten und der Nationalstaat des jüdischen Volkes. Er wurde am 14. Mai 1948 gegründet, seine Hauptstadt ist Jerusalem, die Knesset hat 120 Abgeordnete. Zum Unabhängigkeitstag 2026 hatte Israel rund 10,244 Millionen Einwohner.Mehr lesen zu dämonisieren – und den Iran, die Hamas und die HisbollahHisbollah: Irans Terrorarmee im LibanonDie Hisbollah ist eine schiitisch islamistische Organisation im Libanon. Sie wurde in den frühen 1980er Jahren mit Unterstützung des Iran aufgebaut, verfügt über eine politische und militärische Struktur und wird von den USA, Israel und weiteren Staaten als Terrororganisation eingestuft.Mehr lesen in Schutz zu nehmen. Sie bezeichnete Israel wiederholt als „koloniales Apartheidsregime“ und Gaza als „KonzentrationslagerShoah: Der nationalsozialistische Mord an sechs Millionen JudenShoah ist der hebräische Begriff für die Katastrophe der Vernichtung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland und seine Helfer. Rund sechs Millionen Juden wurden ermordet.Mehr lesen“. Als der Iran im April Raketen auf Israel abfeuerte, feierte sie tanzend in einer Küche.

Die Instrumentalisierung der israelischen Geiseln durch Personen wie Acar markiert eine gefährliche Entwicklung: Der Hass auf den jüdischen Staat hat die Grenze zur offenen Verachtung jüdischen Lebens überschritten.

Diese Episode zeigt, wie Propaganda funktioniert: Fakten werden ersetzt durch Bilder, Emotionen und moralische Pose – selbst wenn dafür das Leid von Entführten missbraucht wird.

Das eigentliche Opfer

Evyatar David war 22 Jahre alt, als er am 7. Oktober 2023 beim Nova-Musikfestival entführt wurde. Zwei Jahre später lebt seine Familie noch immer zwischen Hoffnung und Verzweiflung. Für sie ist das Foto, das nun durch internationale Propagandakanäle wanderte, kein Symbol, sondern ein Hilfeschrei.

Dass ausgerechnet Aktivisten, die sich „menschlich“ nennen, dieses Leid für ihre Kampagne missbrauchen, offenbart, wie tief der moralische Abgrund inzwischen reicht.




Autor: Redaktion
Donnerstag, 09 Oktober 2025

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