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US Geheimdienste warnen Iran könnte Terroranschläge in Europa vorbereiten

US Geheimdienste warnen Iran könnte Terroranschläge in Europa vorbereiten


Washington rechnet mit einem Szenario, das den gesamten Westen erschüttern könnte. Nicht ein direkter Krieg, sondern Anschläge über Terrororganisationen könnten Irans Antwort sein.

US Geheimdienste warnen Iran könnte Terroranschläge in Europa vorbereiten

In den Geheimdienstzentren der Vereinigten Staaten und ihrer Verbündeten wächst eine Sorge, die weit über den Nahen Osten hinausreicht. Nach aktuellen Einschätzungen bereitet sich das iranische Regime darauf vor, mögliche Vergeltungsschläge nicht auf eigenem Boden, sondern über Terrororganisationen in Europa und anderen Regionen ausführen zu lassen. Im Zentrum der Befürchtungen steht ein Szenario, das gezielt amerikanische Einrichtungen, Diplomaten oder zivile Ziele treffen könnte, ohne dass Teheran offiziell als Urheber erscheint.

Die Grundlage dieser Einschätzung sind abgefangene Kommunikationsfragmente und neue Aktivitäten innerhalb des iranischen Einflussnetzwerks. Diese Hinweise allein belegen noch keinen unmittelbar bevorstehenden Anschlag, doch sie zeichnen ein Muster, das westliche Sicherheitsbehörden nicht ignorieren können. Besonders beunruhigend ist die Möglichkeit, dass ein militärischer Schlag der USA gegen iranische Ziele den endgültigen Befehl für solche Operationen auslösen könnte.

Im Mittelpunkt dieser strategischen Drohkulisse stehen mehrere Organisationen, die seit Jahren als verlängerter Arm Teherans agieren. Die Huthi Miliz im Jemen hat bereits bewiesen, dass sie internationale Schifffahrtsrouten angreifen kann und bereit ist, globale Interessen zu treffen. Ihre Fähigkeiten reichen inzwischen weit über lokale Konflikte hinaus. Ein erneuter Angriff auf amerikanische oder westliche Ziele wäre technisch und operativ möglich.

Noch gefährlicher erscheint vielen Beobachtern die Rolle der Hisbollah. Die schiitische Terrororganisation aus dem Libanon verfügt über ein weltweites Netzwerk, das über Jahrzehnte aufgebaut wurde. Ihre Zellen sind nicht auf den Nahen Osten beschränkt. Europa gilt seit langem als potenzielles Operationsgebiet, da die Organisation dort Unterstützerstrukturen aufgebaut hat, die im Ernstfall aktiviert werden könnten.

Besonders alarmierend ist jedoch eine Entwicklung, die lange als unwahrscheinlich galt. Hinweise deuten darauf hin, dass auch Kontakte zwischen dem iranischen Regime und dem sunnitischen Terrornetzwerk Al Qaida bestehen oder zumindest toleriert werden. Diese Verbindung widerspricht der ideologischen Gegnerschaft zwischen Schiiten und Sunniten, zeigt aber, dass strategische Interessen im Zweifel stärker wiegen als religiöse Unterschiede. Berichte internationaler Organisationen gehen davon aus, dass führende Mitglieder von Al Qaida über Jahre hinweg Schutz im Iran fanden.

Diese indirekte Kriegsführung bietet Teheran einen entscheidenden Vorteil. Ein Anschlag durch eine verbündete Organisation ermöglicht es, Verantwortung abzustreiten und gleichzeitig politischen und militärischen Druck auf die Vereinigten Staaten auszuüben. Dieses Vorgehen ist ein zentraler Bestandteil der iranischen Sicherheitsstrategie, die darauf abzielt, Gegner zu schwächen, ohne eine offene militärische Konfrontation zu riskieren.

Für Israel ist diese Entwicklung von besonderer Bedeutung. Das Land steht seit Jahrzehnten im direkten Fadenkreuz des iranischen Einflussnetzes und hat wiederholt erlebt, wie Terrororganisationen als strategische Werkzeuge eingesetzt werden. Die Möglichkeit, dass Europa selbst zum Schauplatz dieser Strategie wird, zeigt, wie weit die Reichweite dieser Bedrohung inzwischen reicht.

Die aktuelle Lage ist deshalb mehr als eine regionale Krise. Sie ist Teil eines globalen Machtkampfes, in dem das iranische Regime versucht, seine Position zu verteidigen und gleichzeitig seine Gegner unter Druck zu setzen. Europa könnte dabei zur Frontlinie eines Konflikts werden, der offiziell nie erklärt wurde, aber längst Realität ist.




Autor: Redaktion
Bild Quelle: Von Tasnim News Agency, CC BY 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=85597850
Montag, 23 Februar 2026

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