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Iran verweigert Einlenken Studenten rufen Tod dem Regime zu während Teheran mit Hinrichtungen droht

Iran verweigert Einlenken Studenten rufen Tod dem Regime zu während Teheran mit Hinrichtungen droht


Während das Regime Stärke demonstriert, wächst der Widerstand auf den Straßen. Studenten rufen offen zum Sturz der Führung auf und riskieren dafür ihr Leben. Gleichzeitig verschärft die Führung ihre Drohungen nach außen und ihre Repression nach innen

Iran verweigert Einlenken Studenten rufen Tod dem Regime zu während Teheran mit Hinrichtungen droht

Der iranische Präsident Massud Peseschkian hat unmissverständlich klargemacht, dass das islamische Regime nicht bereit ist, dem internationalen Druck nachzugeben. In einer live übertragenen Fernsehansprache erklärte er, die Weltmächte versuchten, den Iran zur Unterwerfung zu zwingen, doch sein Land werde sich nicht beugen. Diese Worte fallen in einem Moment, in dem sich die militärische Drohkulisse weiter verschärft und die Möglichkeit eines amerikanischen oder gemeinsamen amerikanisch israelischen Militärschlags offen diskutiert wird.

Während die Führung in Teheran nach außen Stärke demonstriert, zeigt sich im Inneren eine andere Realität. An mehreren Universitäten im Land sind erneut Proteste ausgebrochen. An der renommierten Sharif Universität in Teheran versammelten sich Studenten und riefen Freiheit sowie Tod Chamenei. Sicherheitskräfte griffen ein, es kam zu Zusammenstößen, mehrere Studenten wurden verletzt. Auch an der Amir Kabir Universität blockierten Demonstranten Straßen und riefen, man solle keine Angst haben, sie stünden gemeinsam gegen das System. Ähnliche Szenen wurden aus Mashhad und anderen Städten gemeldet. Diese Proteste zeigen, dass der Widerstand gegen das Regime trotz brutaler Repression nicht verschwunden ist.

Die Antwort der Justiz folgte schnell und mit voller Härte. Ein iranisches Gericht verurteilte sieben Demonstranten zum Tode, darunter einen erst neunzehnjährigen jungen Mann. Ihnen wird vorgeworfen, während der landesweiten Proteste im Januar eine militärische Einrichtung in Brand gesetzt zu haben. Die Angeklagten erklärten, sie seien selbst im Gebäude eingeschlossen gewesen, doch das Gericht wies diese Darstellung zurück. Die Anklagepunkte lauten unter anderem Feindschaft gegen Gott und Korruption auf Erden, Begriffe, die das Regime regelmäßig nutzt, um politischen Widerstand mit dem Tod zu bestrafen.

Parallel dazu verschärft das Regime seine Maßnahmen gegen religiöse Minderheiten. Menschenrechtsorganisationen berichten von einem drastischen Anstieg der Verhaftungen von Christen. Innerhalb eines Jahres hat sich die Zahl nahezu verdoppelt. Viele wurden zu langen Haftstrafen verurteilt, insgesamt zu hunderten Jahren Gefängnis. Nach dem Krieg mit Israel vor einem Jahr verstärkte das Regime seine Kampagne und bezeichnete Christen als feindliche Elemente.

Für Israel bestätigen diese Entwicklungen die Einschätzung, dass es sich beim iranischen Regime nicht nur um eine äußere militärische Bedrohung handelt, sondern um ein System, das seine eigene Bevölkerung mit Gewalt kontrolliert und jede Form von Freiheit unterdrückt. Während die Führung offen von Widerstand gegen die Welt spricht, kämpft sie im Inneren gegen ihre eigenen Bürger.

Gleichzeitig wächst der Druck von außen. Präsident Donald Trump warnte den Iran erneut und erklärte, die Vereinigten Staaten würden nicht zögern zu handeln, falls das Regime seine Politik fortsetzt. In Washington und Jerusalem laufen militärische Vorbereitungen, auch wenn der genaue Zeitpunkt möglicher Maßnahmen offen bleibt.

Die Bilder aus Teheran zeigen deshalb zwei Realitäten gleichzeitig. Ein Regime, das sich unnachgiebig gibt und von Stärke spricht. Und eine Bevölkerung, die trotz der Gefahr von Gefängnis und Tod auf die Straße geht und Freiheit fordert.




Autor: Redaktion
Bild Quelle: By Mehr News Agency, CC BY 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=164832523
Sonntag, 22 Februar 2026

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