Hamas: Ein humanitärer Akt oder psychologische Kriegsführung? Israel bleibt skeptisch

Hamas: Ein humanitärer Akt oder psychologische Kriegsführung? Israel bleibt skeptisch


Hamas verkündet die Freilassung von zwei Geiseln "aus humanitären Gründen", aber Israel sieht das weniger als einen Olivenzweig und mehr als eine Taktik der psychologischen Kriegsführung.

Hamas: Ein humanitärer Akt oder psychologische Kriegsführung? Israel bleibt skeptisch

Der Sprecher des bewaffneten Flügels der Hamas, Abu Ubaida, verkündete am Samstag, dass die Organisation beabsichtige, zwei Geiseln „aus humanitären Gründen“ freizulassen. In einer kurzen Erklärung gab er bekannt, dass die Hamas am Freitag Katar über ihre Absichten informiert habe. Diese Ankündigung kommt inmitten eines ohnehin schon angespannten und komplexen Konflikts zwischen der Hamas und Israel.

Jedoch wurde die Ankündigung von der israelischen Regierung weniger als eine Geste des Friedens interpretiert, sondern vielmehr als eine Strategie der psychologischen Kriegsführung. Premierminister Benjamin Netanyahu beschrieb die Handlung als "Terroristische Propaganda" und erklärte: „Wir werden uns nicht auf falsche Propaganda der Hamas berufen. Wir werden weiterhin alles tun, um alle entführten und vermissten Menschen nach Hause zurückzuführen.“

Ein Sprecher der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) bestätigte am Samstagmorgen, dass noch 210 Geiseln in Gaza festgehalten werden. Diese wurden nach einem Vorfall im Süden Israels am 7. Oktober von israelischem Territorium entführt und in den Gazastreifen gebracht.


Autor: Redaktion
Bild Quelle: Screenshot


Sonntag, 22 Oktober 2023

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