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Nach 50 Jahren: Teil eines abgestürzten IDF-Hubschraubers am Hermon entdeckt

Nach 50 Jahren: Teil eines abgestürzten IDF-Hubschraubers am Hermon entdeckt


Ein jahrzehntealtes Relikt erinnert an die tragische Mission von 1974, bei der sechs israelische Soldaten ihr Leben verloren.

Nach 50 Jahren: Teil eines abgestürzten IDF-Hubschraubers am Hermon entdeckt

Soldaten der Shaldag-Einheit haben auf den Hängen des Hermon-Gebirges, die lange unter syrischer Kontrolle standen, ein Relikt von historischer Bedeutung gefunden: den Hauptrotor eines IDF-Hubschraubers, der 1974 abstürzte. Der Super Hornet 017 der Luftwaffe, im Einsatz zur Evakuierung verwundeter Soldaten, stürzte damals ab und hinterließ tiefe Spuren im kollektiven Gedächtnis Israels.

Am 27. April 1974 – wenige Monate nach dem Ende des Jom-Kippur-Kriegs – befand sich die Region noch in einer Phase heftiger Auseinandersetzungen. Paratroopers der 202. Bataillon-Brigade warteten darauf, auf dem Hermon abgelöst zu werden, als syrische Streitkräfte Artilleriefeuer auf sie eröffneten. Acht Soldaten starben, weitere wurden schwer verletzt.

Zur Rettung der Verwundeten hob der Hubschrauber der 114. Staffel ab, doch ein Versuch, tief zu fliegen, um Raketen auszuweichen, endete tragisch: Der Hauptrotor traf den Berghang, und der Helikopter stürzte ab. Alle sechs an Bord kamen ums Leben – darunter Piloten, Techniker, ein Arzt und ein Sanitäter. Der Fund des Rotors weckt nun Hoffnung, weitere Überreste des Unglücks aufzuspüren, um das Schicksal der Mission und ihrer Crew besser zu verstehen.




Autor: Redaktion
Dienstag, 24 Dezember 2024

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