Projekt-Unterstützung
20 Unterstützer für den Sommerbetrieb gesucht
haOlam.de wird privat getragen. Damit Redaktion, Technik und laufende Arbeiten auch in den Sommermonaten verlässlich weitergehen können, bitten wir Leserinnen und Leser jetzt um konkrete Hilfe.
Jeder Beitrag hilft, die nächsten Wochen abzusichern. Auch größere Beiträge sind willkommen.
Autobombe in Manbij tötet mindestens 15 Menschen

Autobombe in Manbij tötet mindestens 15 Menschen


Eine schwere Explosion erschüttert Manbij: Mindestens 15 Tote bei Autobombenanschlag – zweiter Angriff in nur drei Tagen.

Autobombe in Manbij tötet mindestens 15 Menschen
Symbolbild

Die syrische Stadt Manbij wurde am Montag von einem verheerenden Anschlag erschüttert. Eine Autobombe explodierte und tötete mindestens 15 Menschen, darunter 14 Frauen und einen Mann. Weitere 15 Frauen wurden verletzt. Laut der syrischen Zivilschutzorganisation Civil Defense waren die Opfer landwirtschaftliche Arbeiterinnen. Die Zahl der Todesopfer könnte weiter steigen.

Manbij, das nur 30 Kilometer von der türkischen Grenze entfernt liegt, ist eine strategisch wichtige Stadt und war in den letzten Jahren hart umkämpft. Erst im Dezember übernahmen von der Türkei unterstützte Gruppen die Kontrolle von den US-gestützten Syrischen Demokratischen Kräften (SDF), die von der kurdischen YPG-Miliz angeführt werden. Zuvor hatte die SDF die Stadt 2016 aus den Händen des Islamischen Staates befreit.

Der Anschlag am Montag war bereits der zweite innerhalb weniger Tage: Am Samstag explodierte eine weitere Autobombe, bei der vier Zivilisten getötet und neun verletzt wurden, darunter mehrere Kinder. Bislang hat sich niemand zu den Angriffen bekannt.

Seit dem Sturz von Baschar al-Assad am 8. Dezember befindet sich Syrien in einer politisch und militärisch äußerst instabilen Lage. Nach einer überraschenden Offensive der islamistischen Gruppe Hayat Tahrir al-Sham (HTS) wurde deren Anführer Abu Mohammed al-Julani letzte Woche als Übergangspräsident Syriens ausgerufen. Der Machtwechsel hat zu einer neuen Eskalation der Gewalt geführt, insbesondere in den umkämpften Regionen im Norden des Landes.




Autor: Redaktion
Montag, 03 Februar 2025

haOlam unterstützen

haOlam ist auf die Unterstützung seiner Leserinnen und Leser angewiesen. Jeder Beitrag hilft, unabhängige Berichterstattung weiterzuführen.

Sie benötigen nicht zwingend ein PayPal-Konto. Im nächsten Schritt kann je nach PayPal-Anzeige auch eine Zahlung per Karte angeboten werden.

Sie möchten unsere Arbeit unterstützen, nutzen aber kein PayPal? Schreiben Sie uns kurz, wir melden uns mit den passenden Möglichkeiten.

empfohlene Artikel
weitere Artikel von: Redaktion
Newsletter


meistgelesene Artikel der letzten 7 Tage