Umfrage: Israelis sehen Trump als treibende Kraft hinter Geisel-Deal mit Hamas

Umfrage: Israelis sehen Trump als treibende Kraft hinter Geisel-Deal mit Hamas


Eine neue Umfrage zeigt: Eine deutliche Mehrheit der Israelis schreibt Donald Trump die entscheidende Rolle beim Geisel-Deal mit der Hamas zu.

Umfrage: Israelis sehen Trump als treibende Kraft hinter Geisel-Deal mit Hamas
Di Michael Vadon - Opera propria, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=51236080

Laut einer aktuellen Umfrage des IsraelIsrael: Der jüdische Staat im Herzen des Nahen OstensIsrael ist ein demokratischer Staat im Nahen Osten und der Nationalstaat des jüdischen Volkes. Er wurde am 14. Mai 1948 gegründet, seine Hauptstadt ist Jerusalem, die Knesset hat 120 Abgeordnete. Zum Unabhängigkeitstag 2026 hatte Israel rund 10,244 Millionen Einwohner.Mehr lesen Democracy Institute glaubt eine große Mehrheit der israelischen Bevölkerung, dass der frühere US-Präsident Donald Trump maßgeblich für das kürzlich ausgehandelte Geisel-Abkommen zwischen Israel und der HamasHamas: Terrororganisation aus GazaHamas ist eine islamistische palästinensische Terrororganisation. Sie entstand 1987 aus dem Umfeld der Muslimbruderschaft, lehnt Israels Existenz ab und wird von Israel, den USA, der EU und weiteren Staaten als Terrororganisation eingestuft.Mehr lesen verantwortlich ist.

Insgesamt 72,5 % der Befragten stimmten der Aussage zu, dass Trump die Hauptverantwortung für das Zustandekommen des Deals trägt. Dabei gaben 29,5 % an, sie seien sich dessen sicher, während 43 % meinten, es sei wahrscheinlich korrekt. Lediglich 13 % der Befragten hielten die Behauptung für falsch, 7 % waren sich dessen sicher, und 7,5 % hatten keine Meinung dazu.

Befürchtungen vor US-Druck auf Israel

Die Umfrage beleuchtet auch die Erwartungen der Israelis hinsichtlich der künftigen US-Politik. Eine ebenso große Mehrheit von 72,5 % glaubt, dass Israel mit Sanktionen oder diplomatischem Druck rechnen müsste, sollte Netanjahus Regierung nicht den Plänen der USA für den Nahen Osten folgen – insbesondere in Bezug auf eine Normalisierung mit Saudi-Arabien.

26 % der Befragten bewerteten die Wahrscheinlichkeit eines solchen Drucks als „sehr hoch“, 46,5 % als „ziemlich hoch“. Nur 15 % hielten die Möglichkeit für „eher gering“, 4 % schlossen sie völlig aus, während 8,5 % keine Einschätzung abgeben konnten.

Das Umfrageergebnis zeigt eine breite Wahrnehmung in Israel, dass Trump nach wie vor erheblichen Einfluss auf die US-Nahostpolitik und deren Auswirkungen auf Israel hat – sowohl in Bezug auf die jüngsten Verhandlungen mit der Hamas als auch auf künftige diplomatische Entwicklungen.




Autor: Redaktion
Mittwoch, 05 Februar 2025

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