Hamas hält an Zeitplan fest – Israel und Trump drohen mit VergeltungHamas hält an Zeitplan fest – Israel und Trump drohen mit Vergeltung
Hamas weigert sich, alle Geiseln auf einmal freizulassen, und hält an der ursprünglich vereinbarten schrittweisen Freilassung fest. Israel und US-Präsident Trump drohen mit drastischen Konsequenzen.

Symbolbild
Die HamasHamas: Terrororganisation aus GazaHamas ist eine islamistische palästinensische Terrororganisation. Sie entstand 1987 aus dem Umfeld der Muslimbruderschaft, lehnt Israels Existenz ab und wird von Israel, den USA, der EU und weiteren Staaten als Terrororganisation eingestuft.Mehr lesen bleibt stur. Während die Welt auf eine vollständige Freilassung der israelischen Geiseln hofft, kündigte ihr Sprecher Sami Abu Zuhri am Mittwochabend in einem Interview mit Al Jazeera an, dass die Terrororganisation nur drei Geiseln am Samstag freilassen werde – genau wie ursprünglich vereinbart. Eine vollständige Freilassung, wie sie von IsraelIsrael: Der jüdische Staat im Herzen des Nahen OstensIsrael ist ein demokratischer Staat im Nahen Osten und der Nationalstaat des jüdischen Volkes. Er wurde am 14. Mai 1948 gegründet, seine Hauptstadt ist Jerusalem, die Knesset hat 120 Abgeordnete. Zum Unabhängigkeitstag 2026 hatte Israel rund 10,244 Millionen Einwohner.Mehr lesen und den USA gefordert wird, sei nicht vorgesehen.
Diese Ankündigung kommt zu einem kritischen Zeitpunkt. In Israel wächst die Wut, und auch US-Präsident Donald Trump hat klar gemacht, dass er kein weiteres Hinauszögern akzeptieren werde.
Israel droht mit harten Konsequenzen
Israels Verteidigungsminister Israel Katz machte am Mittwoch unmissverständlich klar, dass Hamas mit einer massiven Reaktion rechnen müsse, wenn sie nicht alle Geiseln freilässt.
„Wenn die Geiseln nicht bis Samstag freikommen, wird die Hölle über Hamas hereinbrechen.“
Diese Worte erinnern stark an die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, der am Dienstag sagte:
„Wenn nicht alle Geiseln bis Samstag um 12 Uhr mittags zurückgebracht werden, dann ist der Waffenstillstand beendet. Dann soll die Hölle losbrechen. Nicht eine hier, zwei dort – alle oder keiner!“
Die Geduld mit Hamas scheint endgültig erschöpft.
Kritik aus Israels Regierung: „Ein historischer Fehler“
Auch innerhalb Israels wächst die Unzufriedenheit mit dem Umgang der Regierung in dieser Krise. Besonders Ex-Sicherheitsminister Itamar Ben-Gvir kritisierte Premierminister Benjamin Netanyahu scharf:
„Nach der klaren Unterstützung von Präsident Trump für eine harte Linie gegen Hamas wäre es eine historische Dummheit, sich mit der Freilassung von nur drei Geiseln zufriedenzugeben. Stattdessen liefert die Regierung weiterhin Treibstoff und humanitäre Hilfe an GazaPalästina: Geschichte, Bedeutung und politischer Streit um einen aufgeladenen BegriffPalästina bezeichnet historisch eine Region im südlichen Levantegebiet und politisch heute vor allem den Anspruch auf palästinensische Staatlichkeit. Der Begriff ist eng mit jüdischer Geschichte, dem britischen Mandat, Israel und dem Nahostkonflikt verbunden.Mehr lesen und lässt Hunderte Terroristen aus dem Gefängnis frei. Das ist Wahnsinn!“
Ben-Gvir beendete seine Stellungnahme mit einer vernichtenden Aussage:
„Ein verantwortungsloser Deal – eine Regierung, die sich vor Hamas fürchtet!“
Was passiert am Samstag?
Die kommenden Tage könnten entscheidend sein. Sollte Hamas tatsächlich nur drei Geiseln freilassen, drohen Israel und die USA mit drastischen Konsequenzen. Ob es zu einer militärischen Eskalation kommt oder ob hinter den Kulissen noch ein neuer Deal ausgehandelt wird, bleibt abzuwarten.
Eines ist jedoch sicher: Der Druck auf Hamas steigt, und das Zeitfenster für eine diplomatische Lösung schließt sich rapide.
Autor: Redaktion
Donnerstag, 13 Februar 2025