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Gerichtsmediziner warnen vor Schwierigkeiten bei der Identifikation getöteter Geiseln

Gerichtsmediziner warnen vor Schwierigkeiten bei der Identifikation getöteter Geiseln


Die Identifikation der sterblichen Überreste von Geiseln, die über 500 Tage in Hamas-Gefangenschaft waren, könnte schwierig sein, warnen israelische Forensikexperten.

Gerichtsmediziner warnen vor Schwierigkeiten bei der Identifikation getöteter Geiseln
Von Ori~ - Eigenes Werk, Attribution, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=11261543

Die Identifikation der sterblichen Überreste von Geiseln, die über 500 Tage in HamasHamas: Terrororganisation aus GazaHamas ist eine islamistische palästinensische Terrororganisation. Sie entstand 1987 aus dem Umfeld der Muslimbruderschaft, lehnt Israels Existenz ab und wird von Israel, den USA, der EU und weiteren Staaten als Terrororganisation eingestuft.Mehr lesen-Gefangenschaft waren, könnte unmöglich sein. Das erklärte Dr. Chen Kugel, Leiter des L. Greenberg Instituts für Gerichtsmedizin in Abu Kabir, am Mittwoch. Seine Warnung kommt vor der erwarteten Übergabe von vier Leichen im Rahmen des aktuellen Geisel-Deals zwischen IsraelIsrael: Der jüdische Staat im Herzen des Nahen OstensIsrael ist ein demokratischer Staat im Nahen Osten und der Nationalstaat des jüdischen Volkes. Er wurde am 14. Mai 1948 gegründet, seine Hauptstadt ist Jerusalem, die Knesset hat 120 Abgeordnete. Zum Unabhängigkeitstag 2026 hatte Israel rund 10,244 Millionen Einwohner.Mehr lesen und Hamas.

Laut Kugel wird das Nationale Institut für Gerichtsmedizin die Leichen direkt von der Grenze übernehmen und die Identifikationsverfahren einleiten, um eine würdige Beisetzung zu ermöglichen. Das Verfahren wird von einem Expertenteam durchgeführt, darunter Pathologen, DNA-Analysten, Anthropologen, Radiologen und forensische Techniker.

„Identifikation erfolgt durch verschiedene wissenschaftliche Methoden, darunter DNA-Analysen, Röntgenvergleiche, Gewichtsdaten und Zahnakten. Doch nach so langer Zeit ist eine eindeutige Identifikation nicht immer möglich.“ – Dr. Kugel

Aufwendige Untersuchungen zur Identifikation

Sobald die sterblichen Überreste die israelische Grenze erreichen, beginnt ein mehrstufiges Identifikationsverfahren:

  1. CT-Scan: Ein detailliertes internes Bild wird erstellt und mit früheren medizinischen Aufzeichnungen abgeglichen.
  2. Autopsie & DNA-Analyse: Proben werden entnommen und mit DNA-Daten von Familienangehörigen verglichen.
  3. Zahnmedizinische Untersuchung: Vergleich mit vorhandenen Zahnakten, falls verfügbar.

Das Verfahren kann mehrere Stunden bis zu zwei Tage dauern. Erst nach einer sicheren Identifikation werden die Angehörigen informiert.

„Morgen steht eine besonders sensible Phase bevor. Wir setzen alles daran, dass die sterblichen Überreste so schnell wie möglich beigesetzt werden können.“ – Dr. Hagar Mizrahi, Leiterin der medizinischen Abteilung im Gesundheitsministerium

Umgang mit Kindern: Experten raten zu begrenztem Medienkonsum

Neben den forensischen Untersuchungen raten Experten dazu, Kinder vor belastenden Bildern zu schützen.

„Kinder sollten die grausamen Bilder, die von Hamas verbreitet werden, nicht sehen. Es ist wichtig, mit ihnen zu sprechen, ihre Ängste ernst zu nehmen und ihnen Sicherheit zu vermitteln.“ – Dr. Gilad Bodenheimer, Leiter der Abteilung für psychische Gesundheit im Gesundheitsministerium

Er rief zudem dazu auf, keine Gerüchte zu verbreiten und sich ausschließlich auf offizielle Quellen zu verlassen.




Autor: Redaktion
Mittwoch, 19 Februar 2025

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