Hamas inszeniert Propaganda-Show – doch ausgerechnet für einen Geisel verzichtet die Terrororganisation auf eine Zeremonie

Hamas inszeniert Propaganda-Show – doch ausgerechnet für einen Geisel verzichtet die Terrororganisation auf eine Zeremonie


Hamas hält an ihren inszenierten Geiselübergaben fest, verzichtete jedoch aus „Respekt“ auf eine Zeremonie für den beduinisch-israelischen Geisel Hisham al-Sayed – der bereits seit 2015 in Gaza festgehalten wird.

Hamas inszeniert Propaganda-Show – doch ausgerechnet für einen Geisel verzichtet die Terrororganisation auf eine Zeremonie
Symbolbild

HamasHamas: Terrororganisation aus GazaHamas ist eine islamistische palästinensische Terrororganisation. Sie entstand 1987 aus dem Umfeld der Muslimbruderschaft, lehnt Israels Existenz ab und wird von Israel, den USA, der EU und weiteren Staaten als Terrororganisation eingestuft.Mehr lesen behauptet, die öffentlichen Übergaben der israelischen Geiseln seien nicht entwürdigend – doch die Realität spricht eine andere Sprache. Während die Terrororganisation weiterhin inszenierte Zeremonien abhält, wurde der beduinisch-israelische Geisel Hisham al-Sayed Berichten aus GazaPalästina: Geschichte, Bedeutung und politischer Streit um einen aufgeladenen BegriffPalästina bezeichnet historisch eine Region im südlichen Levantegebiet und politisch heute vor allem den Anspruch auf palästinensische Staatlichkeit. Der Begriff ist eng mit jüdischer Geschichte, dem britischen Mandat, Israel und dem Nahostkonflikt verbunden.Mehr lesen zufolge „aus Respekt für seine Familie und muslimische IsraelisArabische Israelis: Bürger Israels zwischen Zugehörigkeit und KonfliktArabische Israelis sind Bürger des Staates Israel mit arabischer Herkunft, darunter Muslime, Christen, Drusen und Beduinen. Sie besitzen israelische Staatsbürgerrechte, sind politisch vertreten und leben zugleich in einer komplexen Identitätslage.Mehr lesen“ ohne eine solche öffentliche Schau freigelassen. Al-Sayed wurde bereits 2015 von Hamas verschleppt und jahrelang in Gaza festgehalten – lange vor den Massakern vom 7. Oktober.

Besonders perfide war die Übergabe der Leichen von Oded Lifshitz sowie der ermordeten Bibas-Familie – Mutter Shiri und ihre beiden kleinen Söhne Kfir und Ariel. Am vergangenen Donnerstag inszenierte Hamas östlich von Khan Yunis eine öffentliche Zeremonie, die von Hunderten von Palästinensern, darunter zahlreiche Kinder, bejubelt wurde.

Auf einer Bühne prangte ein Banner mit den Bildern der ermordeten Geiseln – daneben eine Darstellung von Israels Premierminister Benjamin Netanjahu als Vampir. Vor den Anwesenden wurden vier Särge mit Fotos der Toten präsentiert, begleitet von propagandistischen Botschaften.

Doch als der vermeintliche Leichnam von Shiri Bibas in einem Sarg an die israelischen Behörden übergeben wurde, stellte sich heraus: Die Terrororganisation hatte den Körper einer unbekannten palästinensischen Frau mitgeschickt. Erst später wurde der richtige Leichnam von Hamas an das Rote Kreuz und anschließend an IsraelIsrael: Der jüdische Staat im Herzen des Nahen OstensIsrael ist ein demokratischer Staat im Nahen Osten und der Nationalstaat des jüdischen Volkes. Er wurde am 14. Mai 1948 gegründet, seine Hauptstadt ist Jerusalem, die Knesset hat 120 Abgeordnete. Zum Unabhängigkeitstag 2026 hatte Israel rund 10,244 Millionen Einwohner.Mehr lesen übergeben.

Die israelische Regierung reagierte auf diese makabren Spektakel mit einer klaren Linie: Bereits Anfang des Monats hatte die IDF-Zivilverwaltung alle palästinensischen Behörden gewarnt, dass es eine Null-Toleranz-Politik gegenüber Feierlichkeiten für Terroristen in der Westbank gibt. Die IDF und der Shin Bet setzten verstärkte Patrouillen ein, um Hamas-Fahnen und andere Zeichen der Unterstützung für die Terrororganisation zu entfernen. Auch mit den Familien von freigelassenen palästinensischen Gefangenen wurden im Vorfeld Gespräche geführt, um derartige Feiern zu unterbinden.




Autor: Redaktion
Sonntag, 23 Februar 2025

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