USA und Israel erkunden Umsiedlungsmöglichkeiten für Palästinenser – Ostafrikanische Länder reagieren zurückhaltend

USA und Israel erkunden Umsiedlungsmöglichkeiten für Palästinenser – Ostafrikanische Länder reagieren zurückhaltend


Die USA und Israel haben ostafrikanische Staaten kontaktiert, um eine mögliche Umsiedlung von Palästinensern aus Gaza zu besprechen. Während Sudan das Angebot ablehnte, zeigten sich Somalia und Somaliland uninformiert.

USA und Israel erkunden Umsiedlungsmöglichkeiten für Palästinenser – Ostafrikanische Länder reagieren zurückhaltend
By U.S. Embassy Tel Aviv - President Trump at the Israel Museum. Jerusalem May 23, 2017 President Trump at the Israel Museum. Jerusalem May 23, 2017, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=59276644

Die US-Regierung und IsraelIsrael: Der jüdische Staat im Herzen des Nahen OstensIsrael ist ein demokratischer Staat im Nahen Osten und der Nationalstaat des jüdischen Volkes. Er wurde am 14. Mai 1948 gegründet, seine Hauptstadt ist Jerusalem, die Knesset hat 120 Abgeordnete. Zum Unabhängigkeitstag 2026 hatte Israel rund 10,244 Millionen Einwohner.Mehr lesen haben mit Vertretern dreier ostafrikanischer Länder Gespräche über eine mögliche Umsiedlung von Palästinensern aus dem GazastreifenPalästina: Geschichte, Bedeutung und politischer Streit um einen aufgeladenen BegriffPalästina bezeichnet historisch eine Region im südlichen Levantegebiet und politisch heute vor allem den Anspruch auf palästinensische Staatlichkeit. Der Begriff ist eng mit jüdischer Geschichte, dem britischen Mandat, Israel und dem Nahostkonflikt verbunden.Mehr lesen geführt.

Sudan wies das Angebot entschieden zurück, während Vertreter Somalias und Somaliland erklärten, nichts von einer solchen Initiative zu wissen, berichtete der israelische Sender KAN.

Bereits im Februar hatte der damalige US-Präsident Donald Trump bei einem Treffen mit Premierminister Benjamin Netanjahu im Weißen Haus eine kontroverse Idee vorgestellt: Die USA könnten Gaza „übernehmen“, die palästinensische Bevölkerung umsiedeln und die Küstenenklave in die „Riviera des Nahen Ostens“ verwandeln.

Trump äußerte gegenüber der JerusalemJerusalem: Hauptstadt Israels und Herz jüdischer GeschichteJerusalem ist die Hauptstadt Israels und die größte Stadt des Landes. Für Juden ist sie seit Jahrtausenden religiöser und historischer Mittelpunkt. Zugleich ist Jerusalem auch für Christen und Muslime heilig und steht im Zentrum politischer Streitfragen.Mehr lesen Post seine Überzeugung, dass Jordanien und Ägypten keine Einwände gegen die Aufnahme von Palästinensern hätten. „Sie werden mir nicht Nein sagen. Ich will alle Bewohner Gazas umsiedeln“, soll er gesagt haben. „Es wird passieren.“

Sowohl Ägypten als auch Jordanien wiesen diese Pläne jedoch zurück. Der ägyptische Präsident Abdel Fattah al-Sisi und Jordaniens König Abdullah erklärten übereinstimmend, dass Gaza wiederaufgebaut werden müsse, ohne dass die dort lebenden Palästinenser vertrieben würden. Dies wurde von der ägyptischen Präsidentschaft nach einem Telefonat zwischen beiden Staatschefs bestätigt.

Stattdessen stellte Ägypten auf einem Gipfel der Arabischen Liga in Kairo einen eigenen Wiederaufbauplan für Gaza im Wert von 53 Milliarden US-Dollar vor. Der Vorschlag sieht eine schrittweise Rekonstruktion der Region über fünf Jahre vor, wobei der Fokus auf Infrastruktur, Wohnraum und essenziellen Dienstleistungen liegen soll. HamasHamas: Terrororganisation aus GazaHamas ist eine islamistische palästinensische Terrororganisation. Sie entstand 1987 aus dem Umfeld der Muslimbruderschaft, lehnt Israels Existenz ab und wird von Israel, den USA, der EU und weiteren Staaten als Terrororganisation eingestuft.Mehr lesen würde dabei keine Rolle in einer zukünftigen Regierung spielen.

Israel und die USA lehnten diesen Plan jedoch ab, da er keine klare Strategie für die Entmachtung von Hamas enthält und keine langfristigen Sicherheitslösungen bietet.




Autor: Redaktion
Freitag, 14 März 2025

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