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Mutter einer israelischen Geisel appelliert an Netanyahu für eine vollständige Befreiung

Mutter einer israelischen Geisel appelliert an Netanyahu für eine vollständige Befreiung


Einav Zangauker, Mutter einer in Gaza festgehaltenen Geisel, übergab Premierminister Netanyahu einen Brief mit der dringenden Bitte, alle Geiseln heimzubringen.

Mutter einer israelischen Geisel appelliert an Netanyahu für eine vollständige Befreiung
By Nizzan Cohen - Own work, CC BY 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=156180173

Einav Zangauker, deren Sohn Matan seit dem 7. Oktober als Geisel im GazastreifenPalästina: Geschichte, Bedeutung und politischer Streit um einen aufgeladenen BegriffPalästina bezeichnet historisch eine Region im südlichen Levantegebiet und politisch heute vor allem den Anspruch auf palästinensische Staatlichkeit. Der Begriff ist eng mit jüdischer Geschichte, dem britischen Mandat, Israel und dem Nahostkonflikt verbunden.Mehr lesen festgehalten wird, hat Premierminister Benjamin Netanyahu während seines Strafprozesses einen Brief überreicht. Darin schildert sie die schwierigen Bedingungen der Gefangenschaft und fordert die sofortige Rückkehr aller Geiseln.

Zangauker betont in ihrem Schreiben, dass ihr Sohn genetisch für eine Form von Muskeldystrophie anfällig sei. Sie äußert die Sorge, dass die Belastungen der Gefangenschaft die Krankheit auslösen könnten. „Die Krankheit kann unter extremem Stress ausbrechen“, schrieb sie und verwies auf die harten Bedingungen, unter denen ihr Sohn leide.

Sie hebt hervor, dass Geiseln unmenschlichen Umständen ausgesetzt seien und drängt auf eine schnelle Einigung, um die verbleibenden 59 Geiseln zu befreien. In ihrem Brief kritisiert sie den bisherigen Verlauf der Verhandlungen und äußert die Befürchtung, dass Teilabkommen dazu führen könnten, dass einige Geiseln zurückgelassen werden.

Nach eigenen Angaben hat Zangauker mehrfach um ein persönliches Treffen mit Netanyahu gebeten, jedoch ohne Erfolg. Sie fordert von der Regierung eine klare Strategie zur Rettung aller Entführten. Gleichzeitig betont sie, dass keine weiteren Soldaten ihr Leben für eine Rettungsaktion riskieren sollten.




Autor: Redaktion
Montag, 31 März 2025

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