Hamas-Sprecher droht Israel mit weiterer Gewalt: Raketen auf Ashkelon und Ashdod

Hamas-Sprecher droht Israel mit weiterer Gewalt: Raketen auf Ashkelon und Ashdod


Nach Raketenbeschuss auf israelische Städte rechtfertigt Hamas-Sprecher Jihad Taha die Angriffe mit antisemitischer Hetze – und kündigt weiteren "Widerstand" an.

Hamas-Sprecher droht Israel mit weiterer Gewalt: Raketen auf Ashkelon und Ashdod

Die Terrororganisation HamasHamas: Terrororganisation aus GazaHamas ist eine islamistische palästinensische Terrororganisation. Sie entstand 1987 aus dem Umfeld der Muslimbruderschaft, lehnt Israels Existenz ab und wird von Israel, den USA, der EU und weiteren Staaten als Terrororganisation eingestuft.Mehr lesen hat sich am Sonntag erneut zu Raketenangriffen auf israelische Städte bekannt. Laut israelischem Militär wurden mindestens zehn Raketen aus dem GazastreifenPalästina: Geschichte, Bedeutung und politischer Streit um einen aufgeladenen BegriffPalästina bezeichnet historisch eine Region im südlichen Levantegebiet und politisch heute vor allem den Anspruch auf palästinensische Staatlichkeit. Der Begriff ist eng mit jüdischer Geschichte, dem britischen Mandat, Israel und dem Nahostkonflikt verbunden.Mehr lesen abgefeuert, von denen die meisten durch das Abwehrsystem Iron Dome abgefangen wurden. Eine Rakete schlug jedoch in Ashkelon ein und verursachte Sachschäden an mehreren Fahrzeugen. Ein Mann wurde leicht verletzt, weitere Menschen mussten wegen Schocksymptomen behandelt werden.

In einem Interview mit dem katarischen Sender Al Jazeera erklärte der Hamas-Sprecher Jihad Taha, die Gruppe verfüge über „Fähigkeiten, die IsraelIsrael: Der jüdische Staat im Herzen des Nahen OstensIsrael ist ein demokratischer Staat im Nahen Osten und der Nationalstaat des jüdischen Volkes. Er wurde am 14. Mai 1948 gegründet, seine Hauptstadt ist Jerusalem, die Knesset hat 120 Abgeordnete. Zum Unabhängigkeitstag 2026 hatte Israel rund 10,244 Millionen Einwohner.Mehr lesen beunruhigen sollten.“ Mit dieser Drohung knüpfte er an eine lange Serie von öffentlichen Erklärungen der Hamas an, in denen sie offen Gewalt gegen Israel ankündigt und rechtfertigt.

Taha rechtfertigte den Angriff mit einer pauschalen Schuldzuweisung an die israelische Regierung: „Solange Israel Massaker begeht, Land beschlagnahmt, Siedlungen aufrüstet und heilige Stätten entweiht, wie Minister Ben-Gvir es auf dem TempelbergJerusalem: Hauptstadt Israels und Herz jüdischer GeschichteJerusalem ist die Hauptstadt Israels und die größte Stadt des Landes. Für Juden ist sie seit Jahrtausenden religiöser und historischer Mittelpunkt. Zugleich ist Jerusalem auch für Christen und Muslime heilig und steht im Zentrum politischer Streitfragen.Mehr lesen getan hat, kann es keinen Rückzug unseres Widerstands geben“, sagte er. Seine Aussagen sind Teil der ideologischen PropagandaDesinformation: Gezielte Täuschung der ÖffentlichkeitDesinformation bezeichnet bewusst verbreitete falsche oder irreführende Informationen. Ziel ist häufig, Menschen zu täuschen, Vertrauen zu zerstören, Konflikte zu verschärfen oder politische Entscheidungen zu beeinflussen.Mehr lesen der Hamas, die gezielt antisemitische und verschwörungstheoretische Narrative bedient, um ihre Angriffe auf israelische Zivilisten zu legitimieren.

Besonders perfide: In seinem Interview unterstellt Taha der israelischen Regierung systematische Kriegsverbrechen und eine „faschistische Politik“, ohne Beweise zu liefern. Die Hamas, die selbst den 7. Oktober zu verantworten hat – an dem mehr als 1.200 Israelis ermordet und hunderte verschleppt wurden – versucht damit, ihre fortlaufende Gewalt gegen die israelische Bevölkerung in ein moralisches Licht zu rücken.

Auch der jüngste Vorfall zeigt: Die Hamas setzt weiterhin auf Terror gegen israelische Städte, anstatt das eigene Volk vor Leid zu schützen. Während Israel betont, dass militärische Ziele der Hamas im Fokus der Gegenangriffe stehen, nutzt die Hamas dicht besiedelte Wohngebiete als Abschussrampen – was die eigene Bevölkerung gefährdet.

In Ashkelon war Bürgermeister Tomer Glam vor Ort, um sich ein Bild der Lage zu machen. Die Bevölkerung wurde erneut aufgefordert, Schutzräume aufzusuchen und auf weitere Warnungen der Heimatschutzbehörden zu achten.




Autor: Redaktion
Montag, 07 April 2025

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