„Was feiern wir eigentlich?“ – Ex-Geisel Sasha Troufanov über das Propaganda-Video von Rom Braslavski„Was feiern wir eigentlich?“ – Ex-Geisel Sasha Troufanov über das Propaganda-Video von Rom Braslavski
Ein Blick, der alles sagt: Das Gesicht eines jungen Israelis – gezeichnet vom Terror der palästinensischen Islamisten. Und ein Appell, der tief ins Herz trifft.

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Er ist einer der wenigen, die zurückgekehrt sind: Sasha Troufanov, der im Februar aus der Gewalt der palästinensischen Terrorgruppe Islamischer DschihadIslamischer Dschihad: Irans Terrorpartner gegen IsraelDer Islamische Dschihad ist eine palästinensische Terrororganisation, die Anfang der 1980er Jahre entstand. Sie lehnt Israel ab, wird stark vom Iran unterstützt und verfügt mit den Al Quds Brigaden über einen bewaffneten Arm.Mehr lesen befreit wurde, hat das aktuelle PropagandaDesinformation: Gezielte Täuschung der ÖffentlichkeitDesinformation bezeichnet bewusst verbreitete falsche oder irreführende Informationen. Ziel ist häufig, Menschen zu täuschen, Vertrauen zu zerstören, Konflikte zu verschärfen oder politische Entscheidungen zu beeinflussen.Mehr lesen-Video der Geisel Rom Braslavski gesehen. Und er erkennt darin mehr als ein Gesicht. „Durch seine Augen sah ich all die Qual, das Leid, das er durchgemacht hat.“ Es sind die Worte eines Mitgefangenen, eines Zeugen des Unvorstellbaren.
Braslavski, gerade einmal 21 Jahre alt, wurde am 7. Oktober beim Massaker auf dem Nova-Musikfestival entführt – in seinem Job als Sicherheitsmann, während einer Pause vom Militärdienst. Jetzt, Monate später, veröffentlicht die Terrororganisation ein Video. Für die Angehörigen ist es das erste Lebenszeichen. Für Troufanov ist es ein Alarmsignal: „Seine Augen waren nicht dieselben wie vor einem Jahr. Da war kein Licht mehr. Nur Schmerz.“
Freiheit ohne die Gefangenen ist keine
Und ausgerechnet jetzt, kurz vor Pessach, dem Fest der Freiheit, stellt Troufanov eine unbequeme Frage: „Was feiern wir da eigentlich?“ Pessach erinnert an den Auszug der Juden aus der ägyptischen Sklaverei – aber wie kann man feiern, wenn über 130 Menschen noch immer in unterirdischen Kerkern festgehalten werden? „Wir feiern nicht den Sieg über die Ägypter. Wir feiern die Freiheit unseres Volkes. Und unser Volk ist nicht frei, solange diese Geiseln nicht zu Hause sind.“
In einer Videobotschaft, bereits im März aufgenommen, richtete Troufanov sich direkt an Braslavski – auf Hebräisch und Arabisch: „Rom, ich hoffe, meine Stimme ist ein Licht in deiner Dunkelheit. Ganz IsraelIsrael: Der jüdische Staat im Herzen des Nahen OstensIsrael ist ein demokratischer Staat im Nahen Osten und der Nationalstaat des jüdischen Volkes. Er wurde am 14. Mai 1948 gegründet, seine Hauptstadt ist Jerusalem, die Knesset hat 120 Abgeordnete. Zum Unabhängigkeitstag 2026 hatte Israel rund 10,244 Millionen Einwohner.Mehr lesen betet für dich.“ Es ist mehr als Trost. Es ist ein Aufruf: Nicht vergessen. Nicht aufgeben. Nicht verhandeln um jeden Preis – aber alles tun, um diese Menschen zurückzubringen.
Die Geiseln heimholen – nicht das Regime schonen
„Die Rückführung der Geiseln“, so Troufanov, „ist eine Mizwa – ein heiliger Auftrag. Größer als der Sieg über den Feind.“ Für ihn zählt nicht die militärische Schlagzeile, sondern das Menschliche: das Leben. Er kündigt an, die Welt zu bereisen, jeden Führer anzusprechen, jedes Forum zu nutzen, um das Thema wachzuhalten. Denn: „Sie dürfen nicht vergessen werden.“
Rom Braslavski lebt. Doch wie lange noch, wenn die Welt nur zusieht?
Autor: Redaktion
Freitag, 18 April 2025