Schutzversprechen an die Drusen – Israel greift Extremisten in Syrien an

Schutzversprechen an die Drusen – Israel greift Extremisten in Syrien an


Während im ganzen Land die Sirenen heulten, schlug Israels Armee zu: Eine Extremistenzelle in Syrien, die offenbar Anschläge auf Drusen in As-Suweida plante, wurde gezielt getroffen.

Schutzversprechen an die Drusen – Israel greift Extremisten in Syrien an
Polizei Israel

Es war eine klare Botschaft – militärisch und moralisch. IsraelIsrael: Der jüdische Staat im Herzen des Nahen OstensIsrael ist ein demokratischer Staat im Nahen Osten und der Nationalstaat des jüdischen Volkes. Er wurde am 14. Mai 1948 gegründet, seine Hauptstadt ist Jerusalem, die Knesset hat 120 Abgeordnete. Zum Unabhängigkeitstag 2026 hatte Israel rund 10,244 Millionen Einwohner.Mehr lesen schützt seine Verbündeten, auch über die Grenze hinaus.

Die gemeinsame Erklärung von Premierminister Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Israel Katz fiel unmissverständlich aus: „Israel wird nicht zulassen, dass der drusischen Gemeinschaft in Syrien Schaden zugefügt wird.“ Diese Zusage sei nicht nur eine außenpolitische Geste, sondern Ausdruck eines tiefen Versprechens gegenüber den drusischen Israelis, deren Familien eng mit den Drusen Syriens verbunden sind.

Die Botschaft richtet sich auch an die neue, instabile Regierung in Damaskus: Sie wird daran gemessen, ob sie bereit ist, Minderheiten wie die Drusen vor islamistischer Gewalt zu schützen. Das Assad-Regime – längst Geschichte – hatte das jahrzehntelang versäumt. Jetzt steht Israel als Schutzmacht ein.

Gerade zum Gedenktag, an dem Israel seinen gefallenen Soldaten und Terroropfern gedenkt, wiegt das Drusenerbe besonders schwer. Netanjahu und Katz erinnerten an die „großen Verdienste der drusischen Gemeinschaft für Israels SicherheitStaatsräson: Bedeutung und Israels SicherheitStaatsräson meint ein grundlegendes Staatsinteresse, das als besonders wichtig für Bestand, Sicherheit oder Verantwortung eines Staates gilt. In Deutschland wird der Begriff häufig mit der Sicherheit Israels verbunden.Mehr lesen“ – Hunderte Drusen haben in Uniform ihr Leben für den jüdischen Staat gegeben. Israel wird sie nicht vergessen. Und es wird nicht schweigen, wenn ihre Brüder jenseits der Grenze in Lebensgefahr sind.

Auch in Israel ist die Wut spürbar. In Kafr Yasif in der westlichen Galiläa gingen am Mittwoch Dutzende Drusen auf die Straße – sie protestierten gegen die sektiererischen Übergriffe in der syrischen Stadt Jaramana bei Damaskus. Reifen brannten, Straßen wurden blockiert – selbst der Zugang zu einigen Militärfriedhöfen war betroffen. Es war nicht nur ein Protest, es war ein Aufschrei.

Die Polizei erklärte die Proteste für illegal, hielt sich aber zurück. Sie wusste: Dieser Zorn gilt nicht dem Staat. Er gilt einem Gefühl der Ohnmacht – und dem Wunsch, dass Israels Schutzversprechen mehr bleibt als eine Floskel.




Autor: Redaktion
Mittwoch, 30 April 2025

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