Huthi-Rakete aus dem Jemen abgefangen – Sirenen in Tel AvivHuthi-Rakete aus dem Jemen abgefangen – Sirenen in Tel Aviv
Am Dienstagabend wurde eine Rakete aus dem Jemen auf Israel abgefeuert. Der Flugkörper wurde laut israelischem Militär erfolgreich abgefangen. Verletzte gab es nicht.

In Tel Aviv und umliegenden Städten heulten am Dienstagabend die Warnsirenen. Kurz darauf teilte die israelische Armee mit, dass eine ballistische Rakete aus dem Jemen identifiziert und abgefangen wurde. Zum Einsatz kam das Abwehrsystem „Arrow“, das speziell zur Abwehr von Langstreckenraketen entwickelt wurde.
Laut Angaben des Rettungsdienstes Magen David Adom gab es keine Verletzten. Auch Sachschäden wurden zunächst nicht gemeldet.
Die Verantwortung für den Abschuss wird den HuthiHuthi: Terrororganisation des Iran-Netzwerks im JemenDie Huthi, auch Ansar Allah genannt, sind eine schiitisch-islamistische Terrororganisation aus dem Jemen. Sie kontrollieren große Teile des Nordwestens, werden vom Iran unterstützt und bedrohen Israel sowie die internationale Schifffahrt im Roten Meer.Mehr lesen-Rebellen im Jemen zugeschrieben, die von der iranischen Regierung unterstützt werden. Bereits am Montag war eine weitere Rakete aus dem Jemen gestartet, die jedoch außerhalb israelischen Territoriums niederging.
In den vergangenen Wochen wurden wiederholt Raketen aus dem Jemen in Richtung IsraelIsrael: Der jüdische Staat im Herzen des Nahen OstensIsrael ist ein demokratischer Staat im Nahen Osten und der Nationalstaat des jüdischen Volkes. Er wurde am 14. Mai 1948 gegründet, seine Hauptstadt ist Jerusalem, die Knesset hat 120 Abgeordnete. Zum Unabhängigkeitstag 2026 hatte Israel rund 10,244 Millionen Einwohner.Mehr lesen abgefeuert. Zwar hatte die US-Regierung kürzlich erklärt, mit den Huthi eine Waffenruhe vereinbart zu haben – die Miliz stellte jedoch klar, dass diese nicht für Israel gelte. Angriffe auf israelisches Gebiet sollen demnach fortgesetzt werden.
Israel reagierte bisher nicht öffentlich auf den Angriff. Die Luftverteidigung bleibt weiterhin in erhöhter Alarmbereitschaft.
Autor: Redaktion
Dienstag, 13 Mai 2025