Greta Thunberg auf Kurs nach Gaza – ein PR-Stunt im Dienst der Hamas

Greta Thunberg auf Kurs nach Gaza – ein PR-Stunt im Dienst der Hamas


Was als Hilfsmission getarnt ist, entlarvt sich als gezielte Provokation gegen Israel – mit voller Absicht und gefährlicher Wirkung.

Greta Thunberg auf Kurs nach Gaza – ein PR-Stunt im Dienst der Hamas
FREEDOM FLOTILLA COALITION

Greta Thunberg hat sich entschieden. Nicht für den Schutz jüdischen Lebens, nicht für einen echten Dialog, nicht für eine differenzierte Sicht auf den Nahen Osten. Sondern für eine Seite – und zwar diejenige, die seit Jahren die Ermordung israelischer Zivilisten feiert: die HamasHamas: Terrororganisation aus GazaHamas ist eine islamistische palästinensische Terrororganisation. Sie entstand 1987 aus dem Umfeld der Muslimbruderschaft, lehnt Israels Existenz ab und wird von Israel, den USA, der EU und weiteren Staaten als Terrororganisation eingestuft.Mehr lesen. Wer sich an Bord eines Schiffes begibt, dessen einziger Zweck es ist, den israelischen Sperrgürtel vor GazaPalästina: Geschichte, Bedeutung und politischer Streit um einen aufgeladenen BegriffPalästina bezeichnet historisch eine Region im südlichen Levantegebiet und politisch heute vor allem den Anspruch auf palästinensische Staatlichkeit. Der Begriff ist eng mit jüdischer Geschichte, dem britischen Mandat, Israel und dem Nahostkonflikt verbunden.Mehr lesen zu durchbrechen, macht sich nicht für humanitäre Hilfe stark, sondern für PropagandaDesinformation: Gezielte Täuschung der ÖffentlichkeitDesinformation bezeichnet bewusst verbreitete falsche oder irreführende Informationen. Ziel ist häufig, Menschen zu täuschen, Vertrauen zu zerstören, Konflikte zu verschärfen oder politische Entscheidungen zu beeinflussen.Mehr lesen. Und Thunberg tut genau das – mit kalkulierter Pose, medialer Inszenierung und fataler Ignoranz.

Die „Madleen“, organisiert von der radikal antiisraelischen „Freedom Flotilla Coalition“, hat am 1. Juni den italienischen Hafen von Catania verlassen. Ziel: Gaza. Angeblicher Zweck: humanitäre Hilfe. Tatsächlicher Effekt: eine bewusste Provokation gegen IsraelIsrael: Der jüdische Staat im Herzen des Nahen OstensIsrael ist ein demokratischer Staat im Nahen Osten und der Nationalstaat des jüdischen Volkes. Er wurde am 14. Mai 1948 gegründet, seine Hauptstadt ist Jerusalem, die Knesset hat 120 Abgeordnete. Zum Unabhängigkeitstag 2026 hatte Israel rund 10,244 Millionen Einwohner.Mehr lesen – mitten im Krieg gegen die Hamas. An Bord: 12 pro-palästinensische Aktivisten, darunter Thunberg und der Schauspieler Liam Cunningham. Laut Organisatoren befinden sich auf dem Schiff Babynahrung, Windeln, Wasserfilter, Hygieneprodukte, Reis und medizinische Ausrüstung. Doch der humanitäre Anschein darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass es sich um eine ideologische Mission handelt – inszeniert für Bilder, nicht für Hilfe.

Ein ranghoher israelischer Verteidigungsbeamter bestätigte gegenüber der JerusalemJerusalem: Hauptstadt Israels und Herz jüdischer GeschichteJerusalem ist die Hauptstadt Israels und die größte Stadt des Landes. Für Juden ist sie seit Jahrtausenden religiöser und historischer Mittelpunkt. Zugleich ist Jerusalem auch für Christen und Muslime heilig und steht im Zentrum politischer Streitfragen.Mehr lesen Post, dass die „Madleen“ Gaza nicht erreichen wird. Die israelische Armee habe entschieden, das Schiff weder anlegen noch sich dem Gazastreifen nähern zu lassen. Verteidigungsminister Israel Katz werde dazu noch weitere Entscheidungen treffen. Zwar wurde laut israelischem Sender KAN anfangs diskutiert, das Schiff unter Auflagen passieren zu lassen – da von ihm keine akute Sicherheitsbedrohung ausgehe. Doch man entschied sich dagegen. Nicht, weil das Schiff gefährlich wäre – sondern weil der symbolische Dammbruch gefährlicher ist.

Denn würde Israel den Anlegeversuch dulden, wäre das ein Präzedenzfall: künftige „Hilfslieferungen“ könnten dann auch Sprengstoff, Kommunikationsausrüstung oder gar Kämpfer an Bord haben. Wenn die „Madleen“ durchkommt, steht morgen ein iranisches Versorgungsschiff vor Gaza. Die Seeblockade ist nicht optional, sondern lebenswichtig für Israels SicherheitStaatsräson: Bedeutung und Israels SicherheitStaatsräson meint ein grundlegendes Staatsinteresse, das als besonders wichtig für Bestand, Sicherheit oder Verantwortung eines Staates gilt. In Deutschland wird der Begriff häufig mit der Sicherheit Israels verbunden.Mehr lesen.

Das sagt auch die IDF offen: "Die Armee ist bereit, auf allen Fronten zu operieren – auch zur See", erklärte Armeesprecher Brig.-Gen. Effie Defrin am Dienstag gegenüber Journalisten. Israel wird also handeln, wenn nötig – und es wird nicht zögern.

Greta Thunberg und ihre Mitreisenden scheinen das entweder nicht zu begreifen – oder in Kauf zu nehmen. Vor Abfahrt sagte Thunberg laut Reuters, die „Stille der Welt angesichts eines Völkermords“ sei gefährlicher als diese Mission selbst. Ein infamer Satz. Denn wer hier seit Jahrzehnten von einem Völkermord träumt, ist die Hamas – nicht Israel. Die Hamas hat am 7. Oktober über 1.200 Menschen auf bestialische Weise ermordet, Frauen vergewaltigt, Babys geköpft und Familien ausgelöscht. Wer sich dieser Terrororganisation durch eine symbolische Blockadebrechung an die Seite stellt, hat sich entschieden. Und zwar gegen die Opfer.

Die Aktivist*innen an Bord fordern nun „internationalen Schutz“, nachdem sie am Dienstag eine Drohne über dem Schiff entdeckt haben wollen. Wieder inszeniert sich die Gruppe als bedroht, obwohl sie es ist, die eine Grenze zu durchbrechen versucht. Die Opferrolle gehört längst zur Choreografie.

Dass Thunberg und ihre Mitstreiter bei dieser Aktion tatsächlich in Gaza gestrandet wären, hätte Israel sie passieren lassen, ist ein weiterer Aspekt der Absurdität. Israel entschied sich auch deshalb gegen eine Durchfahrt, um keine Verantwortung für deren Sicherheit zu übernehmen – und keinen Präzedenzfall zu schaffen. Die Blockade existiert nicht aus politischen Launen, sondern wegen Raketenbeschuss und Terrorgefahr.

Wer heute Windeln bringt, bringt morgen Waffen – so einfach ist das.

Die „Freedom Flotilla Coalition“ ist kein neutraler Akteur. Sie hat wiederholt gegen Israel agitierende Aktionen durchgeführt, die in Wahrheit auf die Delegitimierung des jüdischen Staates hinauslaufen. Greta Thunberg lässt sich hier instrumentalisieren – oder tut es bewusst. Beides ist verantwortungslos.

Israel handelt im legitimen Rahmen des Selbstschutzes. Gaza ist von der Hamas kontrolliert – einer Terrororganisation, die ihre eigene Bevölkerung als Schutzschild benutzt und jede Hilfe abzweigt oder missbraucht. Wer das ignoriert, lügt sich in eine moralische Pose. Thunberg sagt, es gehe um Menschlichkeit – doch in Wirklichkeit geht es um Sichtbarkeit. Um Bilder, nicht um Brot. Um Schlagzeilen, nicht um Schutz.

Dieses Schiff fährt nicht nach Gaza – es fährt direkt in den Propagandakrieg gegen Israel. Und Greta Thunberg sitzt an Deck.




Autor: Bernd Geiger
Donnerstag, 05 Juni 2025

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