Hamas droht offen mit Ermordung israelischer Geisel – Israel soll die Schuld tragen

Hamas droht offen mit Ermordung israelischer Geisel – Israel soll die Schuld tragen


Erneut warnt Hamas, eine israelische Geisel zu töten. Doch was als „Warnung“ bezeichnet wird, ist in Wahrheit eine zynische Verschleierung systematischer Geiselmorde – mit kalkulierter Schuldumkehr.

Hamas droht offen mit Ermordung israelischer Geisel – Israel soll die Schuld tragen
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Mitten in der Hölle des Gazastreifens, während sich der israelische Kampf gegen die HamasHamas: Terrororganisation aus GazaHamas ist eine islamistische palästinensische Terrororganisation. Sie entstand 1987 aus dem Umfeld der Muslimbruderschaft, lehnt Israels Existenz ab und wird von Israel, den USA, der EU und weiteren Staaten als Terrororganisation eingestuft.Mehr lesen-Terrorherrschaft weiter zuspitzt, hat die islamistische Organisation am Samstag auf Telegram eine neue Drohbotschaft veröffentlicht. Der Sprecher des militärischen Arms der Hamas, Abu Obeida, erklärte, dass sich die israelische Armee dem Ort nähere, an dem sich der verschleppte Israeli Matan Zanguaker befinde. Seine Aussage ist nichts anderes als eine klare Drohung: Sollte die IDF versuchen, ihn zu befreien, werde man Zanguaker töten.

Dabei folgt die Mitteilung dem bekannten Muster: Die Hamas beansprucht die „moralische Oberhoheit“ für sich – sie habe die Geisel angeblich 20 Monate „am Leben erhalten“. Jetzt jedoch sei IsraelIsrael: Der jüdische Staat im Herzen des Nahen OstensIsrael ist ein demokratischer Staat im Nahen Osten und der Nationalstaat des jüdischen Volkes. Er wurde am 14. Mai 1948 gegründet, seine Hauptstadt ist Jerusalem, die Knesset hat 120 Abgeordnete. Zum Unabhängigkeitstag 2026 hatte Israel rund 10,244 Millionen Einwohner.Mehr lesen selbst verantwortlich, falls Zanguaker stirbt. Wörtlich heißt es: „Der Feind wird ihn nicht lebend zurückholen können.“

Doch diese Warnung ist nicht nur zynisch – sie ist Teil einer perfiden Strategie. Die Hamas will Israel für den Tod eigener Geiseln verantwortlich machen, obwohl sie selbst die Bedingungen schafft, unter denen eine Rettung zur tödlichen Falle wird. Schon bei früheren Operationen, etwa im Fall der sogenannten „Beautiful Six“, wurde dieses Muster sichtbar.

Sechs israelische Geiseln – Hersh Goldberg-Polin, Eden Yerushalmi, Carmel Gat, Almog Sarusi, Alexander Lobanov und Ori Danino – wurden im Mai im GazastreifenPalästina: Geschichte, Bedeutung und politischer Streit um einen aufgeladenen BegriffPalästina bezeichnet historisch eine Region im südlichen Levantegebiet und politisch heute vor allem den Anspruch auf palästinensische Staatlichkeit. Der Begriff ist eng mit jüdischer Geschichte, dem britischen Mandat, Israel und dem Nahostkonflikt verbunden.Mehr lesen getötet. Ihre Leichen wurden später in einem Tunnel in Rafah gefunden. Die Hamas behauptete, sie seien durch israelische Luftangriffe ums Leben gekommen. Doch wer sich ehrlich mit der Realität auseinandersetzt, erkennt ein anderes Bild: Hamas nutzt Geiseln als menschliche SchutzschildeMenschliche Schutzschilde: Wie Terror Zivilisten als Deckung missbrauchtMenschliche Schutzschilde sind Zivilisten, deren Anwesenheit absichtlich genutzt wird, um militärische Ziele vor Angriffen zu schützen oder militärische Operationen zu behindern. Das humanitäre Völkerrecht verbietet diese Praxis.Mehr lesen, versteckt sie in unterirdischen Bunkern, mitten in zivilen Wohngebieten – und tötet sie, wenn ihr Nutzen aus Sicht der Terroristen endet.

Die israelische Armee hingegen erklärte am Samstagabend klar, dass aktuell keine aktive Befreiungsoperation für Zanguaker laufe. Das lässt nur einen Schluss zu: Die Hamas bereitet die nächste Ermordung einer Geisel nicht nur vor – sie kündigt sie an. Und sie will den Täter zum Opfer umdeuten.

Dabei handelt es sich nicht um einen Einzelfall, sondern um ein systematisches Muster. Schon nach der erfolgreichen Rettung von vier Geiseln bei der Operation Arnon im Nuseirat-Flüchtlingslager, darunter Noa Argamani und Shlomi Ziv, schwor Hamas blutige Vergeltung. Die Terrorgruppe tötete kurz darauf mehrere weitere Geiseln und erließ – eigenen Angaben zufolge – neue Befehle für den „Umgang mit Gefangenen“, falls sich israelische Streitkräfte erneut nähern.

Das Ziel: ein strategischer Doppelschlag. Erstens: Geiseln sollen gezielt getötet werden, um Israel zu demoralisieren und weitere Rettungsaktionen abzuschrecken. Zweitens: Die Schuld dafür soll der israelischen Führung zugeschoben werden – insbesondere Premierminister Benjamin Netanjahu. Dessen angebliche Weigerung, einem Geisel-Deal zuzustimmen, sei laut Hamas der wahre Grund für die Toten.

Doch was Hamas hier betreibt, ist nichts anderes als psychologische Kriegsführung. Es ist der kalkulierte Einsatz von Menschenleben – nicht nur der Geiseln, sondern auch der palästinensischen Zivilisten, hinter denen sich die Terroristen verstecken. Jeder Tunnel, jede Schule, jedes Krankenhaus wird zu einem Teil ihres mörderischen Kalküls.

Dass sich ausgerechnet Abu Obeida, ein Mann der einen Krieg gegen Zivilisten begonnen hat, nun als „Lebensbewahrer“ darstellt, ist eine makabre Perversion. Dass Matan Zanguakers Leben in Gefahr ist, liegt nicht an israelischer Militärstrategie – sondern einzig daran, dass Hamas seine Existenz als Druckmittel betrachtet.

Diese Realität muss benannt werden – nicht in vernebelten diplomatischen Floskeln, sondern in aller Klarheit. Die Hamas tötet Geiseln. Die Hamas lügt über die Umstände dieser Tötungen. Und die Hamas inszeniert diese Lügen mit internationalem Medienecho, um Israel zu delegitimieren. Das ist die grausame Wahrheit hinter der Rhetorik von „Warnungen“ und „Verantwortung“.




Autor: Bernd Geiger
Samstag, 07 Juni 2025

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