„Selfie-Yacht“: Rima Hassan und weitere Aktivisten abgeschoben – nach Weigerung, Hamas-Massaker-Video zu sehen„Selfie-Yacht“: Rima Hassan und weitere Aktivisten abgeschoben – nach Weigerung, Hamas-Massaker-Video zu sehen
Israel hat sechs weitere Mitglieder der „Gaza-Flottille“ desillusionierter Aktivisten abgeschoben. Darunter: EU-Abgeordnete Rima Hassan – die sich weigerte, das Video der Hamas-Gräueltaten vom 7. Oktober anzusehen.

Nach tagelangem diplomatischem Tauziehen hat IsraelIsrael: Der jüdische Staat im Herzen des Nahen OstensIsrael ist ein demokratischer Staat im Nahen Osten und der Nationalstaat des jüdischen Volkes. Er wurde am 14. Mai 1948 gegründet, seine Hauptstadt ist Jerusalem, die Knesset hat 120 Abgeordnete. Zum Unabhängigkeitstag 2026 hatte Israel rund 10,244 Millionen Einwohner.Mehr lesen sechs weitere Teilnehmer der sogenannten „Gaza-FlottilleGlobal Sumud: Politische Gaza-Flottille gegen IsraelGlobal Sumud bezeichnet eine internationale Gaza-Flottille, die sich als humanitäre Mission darstellt, aber ausdrücklich die israelische Seeblockade brechen will. Aus israelischer Sicht ist sie eine politische Kampagne, die Hamas-Kontext, Terrorgefahr und Sicherheitsfragen ausblendetMehr lesen“ abgeschoben. Unter ihnen: Rima Hassan, EU-Parlamentsmitglied und prominente Unterstützerin der BDS-BewegungBDS: Boykottkampagne gegen IsraelBDS ist eine gegen Israel gerichtete Boykottkampagne. Der Deutsche Bundestag verurteilte die Bewegung 2019 als antisemitisch.Mehr lesen. Die französische Abgeordnete hatte sich zuvor tagelang geweigert, eine Abschiebeanordnung zu unterzeichnen. Nun musste sie dennoch das Land verlassen – auf direktem Weg aus der Abschiebehaft zum Flughafen. „Bye-bye – und nicht vergessen, ein Selfie zu machen, bevor ihr geht“, kommentierte das israelische Außenministerium spitz auf X (ehemals Twitter).
Die insgesamt zwölf Passagiere des Bootes, das Anfang der Woche durch die israelische Marine gestoppt worden war, hatten versucht, die rechtlich verankerte Seeblockade des Gazastreifens zu durchbrechen – angeblich, um „humanitäre Hilfe“ zu leisten. An Bord: Prominente Gesichter wie Klimaaktivistin Greta Thunberg, Schauspieler Liam Cunningham („Game of Thrones“) und der brasilianische Sozialist Thiago Avila.
Greta Thunberg und drei weitere Aktivisten stimmten ihrer Abschiebung sofort zu und reisten bereits am Dienstag ab. Andere, darunter Hassan und Avila, verweigerten tagelang die Unterschrift unter die Papiere – offenbar mit dem Ziel, aus ihrer Festnahme politisches Kapital zu schlagen. Gestern erklärten Hassan und Avila sogar, in den Hungerstreik zu treten. Die Glaubwürdigkeit dieser Aktion wurde jedoch schnell infrage gestellt – nicht zuletzt, weil beide weiter Medienauftritte und Videobotschaften verbreiteten.
Ein Detail wirft ein besonders bezeichnendes Licht auf die moralische Verfasstheit der Aktivisten: Nach ihrer Festnahme zeigte man ihnen ein 43-minütiges Video, das die grausamen Verbrechen der HamasHamas: Terrororganisation aus GazaHamas ist eine islamistische palästinensische Terrororganisation. Sie entstand 1987 aus dem Umfeld der Muslimbruderschaft, lehnt Israels Existenz ab und wird von Israel, den USA, der EU und weiteren Staaten als Terrororganisation eingestuft.Mehr lesen vom 7. Oktober dokumentiert – die systematische Ermordung, Vergewaltigung und Verstümmelung israelischer Zivilisten, festgehalten durch Hamas-Körperkameras und private Handyvideos der Täter. Doch Hassan und andere verweigerten die Sichtung, nachdem sie erkannten, worum es ging. Kein Wort des Mitgefühls, keine Bereitschaft zur Konfrontation mit der Realität, die sie zu übertünchen versuchen. Wer angeblich für Menschenrechte kämpft, aber die dokumentierte Auslöschung jüdischen Lebens nicht sehen will – der hat seine Glaubwürdigkeit verloren.
Auch Liam Cunningham zeigte nach seiner Freilassung kein Interesse daran, sich mit den Fakten zu befassen. Stattdessen twitterte er ein Foto mit Palästina-Flagge – Selfie inklusive.
Das israelische Außenministerium erklärte, dass mit den sechs Abgeschobenen nun insgesamt zehn der zwölf Flottillen-Teilnehmer das Land verlassen hätten. Die letzten zwei würden voraussichtlich in den kommenden Tagen folgen.
In Israel ist man sich einig: Wer versucht, die Hamas zu stärken, wird zur Verantwortung gezogen. Und wer sich weigert, die Realität jüdischen Leidens anzuerkennen, wird nicht als „Friedensaktivist“ behandelt, sondern als Zyniker im PR-Krieg gegen die Wahrheit.
Autor: Redaktion
Donnerstag, 12 Juni 2025