Iran verliert einen weiteren Kommandeur: Israel tötet Drahtzieher der Hamas-FinanzierungIran verliert einen weiteren Kommandeur: Israel tötet Drahtzieher der Hamas-Finanzierung
Am neunten Tag der offenen Auseinandersetzung mit dem Iran zeigt Israel erneut Entschlossenheit – und macht klar, dass kein Drahtzieher des 7. Oktober sicher ist.

IDF
Mitten in der Nacht schlagen fünf iranische Raketen in Richtung Israels – keine trifft. Kurz darauf feuern iranische Drohnen, werden jedoch allesamt abgefangen. Und während sich der Himmel über dem Heiligen Land für einen Moment beruhigt, greift Israels Luftwaffe tief im Landesinneren der Islamischen Republik an. Diesmal nicht nur symbolisch, sondern gezielt und mit einem klaren Ziel: Die Befehlskette des Terrors zu zerschlagen.
In der iranischen Stadt Qom wurde am Samstagmorgen der Kommandeur des sogenannten „Palästina-Korps“ der Quds-EinheitQuds-Einheit: Irans geheime Kommandozentrale gegen IsraelDie Quds-Einheit ist die für Auslandseinsätze zuständige Eliteeinheit der Islamischen Revolutionsgarden des Iran. Sie unterstützt Terrororganisationen und Milizen in der Region, darunter Hisbollah, Hamas, Islamischer Dschihad, Huthi und schiitische Milizen.Mehr lesen, Sa’id Izadi, bei einem präzisen israelischen Luftangriff getötet. Verteidigungsminister IsraelIsrael: Der jüdische Staat im Herzen des Nahen OstensIsrael ist ein demokratischer Staat im Nahen Osten und der Nationalstaat des jüdischen Volkes. Er wurde am 14. Mai 1948 gegründet, seine Hauptstadt ist Jerusalem, die Knesset hat 120 Abgeordnete. Zum Unabhängigkeitstag 2026 hatte Israel rund 10,244 Millionen Einwohner.Mehr lesen Katz bestätigte den Erfolg persönlich – und stellte dabei klar: Izadi finanzierte und bewaffnete die HamasHamas: Terrororganisation aus GazaHamas ist eine islamistische palästinensische Terrororganisation. Sie entstand 1987 aus dem Umfeld der Muslimbruderschaft, lehnt Israels Existenz ab und wird von Israel, den USA, der EU und weiteren Staaten als Terrororganisation eingestuft.Mehr lesen für das Massaker am 7. Oktober. Seine Rolle war keine Nebenfigur – er war einer der Männer, die das Blutbad von Be’eri, Kfar Aza7. Oktober 2023: Das Hamas-Massaker, das Israel veränderteDer 7. Oktober 2023 war der Tag des Hamas-Massakers in Israel. Terroristen aus Gaza ermordeten etwa 1.200 Menschen, vor allem Zivilisten, und verschleppten mehr als 240 Geiseln in den Gazastreifen.Mehr lesen und Re’im mit vorbereiteten.
Katz' Worte waren unmissverständlich: „Das ist Gerechtigkeit für die Ermordeten und die Entführten. Der lange Arm Israels wird alle Feinde erreichen.“ Wer immer in Teheran dachte, das Land könne ungestraft Mörder auf Israels Bevölkerung hetzen, hat sich verrechnet. Denn Israels Reaktion ist nicht bloß militärisch – sie ist moralisch, gezielt, konsequent. Es ist eine Antwort auf die Ungeheuerlichkeit des 7. Oktober, die weder vergessen noch vergeben werden darf.
Währenddessen überschlagen sich die Ereignisse. Fünf Raketen wurden in der Nacht aus dem Iran abgeschossen – alle abgefangen. Im Zentrum Israels, in Holon, gerieten Teile eines Wohnhauses in Brand, möglicherweise durch einen Raketensplitter. Doch dank der umsichtigen Reaktion der Bevölkerung gab es keine Verletzten. Die Menschen hielten sich diszipliniert an die Anweisungen des Heimatschutzkommandos.
Gleichzeitig drangen vier iranische Drohnen in israelischen Luftraum ein – sie wurden rechtzeitig erkannt und abgefangen, zwei davon über dem Jordantal, weitere über SamariaJudäa und Samaria: Israels historisches Kernland im politischen StreitJudäa und Samaria bezeichnen historische Landschaften zwischen Jerusalem, dem Jordantal und den zentralen Höhenzügen des Landes Israel. In Israel ist der Begriff gebräuchlich. International wird das Gebiet oft anders bezeichnet und politisch als umstritten eingeordnet.Mehr lesen und dem Wadi Ara. Schon am frühen Morgen begann Israel mit einem neuen Vergeltungsschlag tief im Inneren Irans. Ziele der Angriffe: Raketenlager, Drohnenstützpunkte und Einrichtungen der iranischen Revolutionsgarde. Besonders hart getroffen wurde Isfahan, ein zentrales Drehkreuz für Irans Luftverteidigung und Raketenproduktion. Auch in Teheran, Parshin und erneut Qom waren Explosionen zu hören.
Berichten aus Teheran zufolge kamen bei den Angriffen mindestens 15 Mitglieder der Luftabwehr der Revolutionsgarde ums Leben. Das iranische Regime schweigt bislang weitgehend – doch die Auswirkungen sind sichtbar. Dass Israel zu solchen Schlägen fähig ist, trotz Hunderten Kilometern Entfernung, trotz iranischer Abwehrsysteme, ist mehr als nur ein militärischer Erfolg: Es ist eine strategische Demütigung des Mullah-Regimes.
Auch ein weiterer Kommandeur wurde getötet: Amin Pour Djoudaki, zuständig für die Koordination iranischer Drohnenangriffe aus Ahvaz, wurde bei einem gezielten Luftschlag eliminiert. Er war verantwortlich für Hunderte Angriffe mit unbemannten Flugkörpern auf Israel – jetzt ist er Geschichte. Die Botschaft an Teheran ist klar: Israel kennt eure Namen. Eure Orte. Eure Rollen. Und es wird euch finden.
US-Präsident Donald Trump, der seit Tagen zunehmend Druck auf den Iran aufbaut, warnte vor Reportern: „Der Iran war nur wenige Wochen von einer Atombombe entfernt. Wir können das nicht zulassen.“ Die USA unterstützen Israel diplomatisch und logistisch – und stehen laut Washingtoner Quellen bereit, im Fall einer iranischen Eskalation direkt einzugreifen. Trumps Haltung unterscheidet sich dabei deutlich von seinem Vorgänger: Für ihn ist nicht Israel der Unsicherheitsfaktor in der Region – sondern das Mullah-Regime selbst.
In Israel hingegen herrscht weiterhin höchste Alarmbereitschaft. Immer wieder gibt es Meldungen über verdächtige Flugobjekte – in Ghajar im Norden Israels etwa wurde ein weiteres Ziel durch die Luftwaffe abgefangen. In Holon untersucht die Polizei unterdessen die Ursache des Brands, konnte bislang aber keinen Sprengkörper identifizieren. Offenbar handelte es sich um herabfallende Raketensplitter, die durch die erfolgreiche Abwehr verursacht wurden.
Die Bevölkerung bleibt wachsam, doch auch entschlossen. Niemand hier erwartet, dass dieser Krieg morgen endet – aber jeder weiß, dass ein weiteres Wegsehen am 6. Oktober zum 7. Oktober geführt hat. Wer heute schweigt, macht sich mitschuldig an morgen. Israel hingegen hat sich entschieden: zu handeln, nicht zu beteuern.
Und Teheran? Die iranische Führung wird sich entscheiden müssen. Zwischen einem Krieg, den sie niemals gewinnen kann – oder dem Rückzug aus einer Konfrontation, die ihr größter Fehler war.
Autor: Redaktion
Samstag, 21 Juni 2025