Die zweite Gaza-Flottille: Zynische PR-Aktion auf dem Rücken hungernder KinderDie zweite Gaza-Flottille: Zynische PR-Aktion auf dem Rücken hungernder Kinder
Mit dem Schiff „Handala“ will eine selbsternannte Menschenrechtsflottille erneut Israels Blockade „durchbrechen“. In Wahrheit geht es um gezielte Provokation, antiisraelische Ideologie und die perfide Instrumentalisierung von Leid – nicht um Hilfe.

Screenshot freedomflotilla.org
Die Show beginnt von vorn. In wenigen Tagen will die sogenannte „Freedom Flotilla Coalition“ erneut in See stechen – mit einem Schiff, das nicht Hilfe, sondern Anklage transportiert. Der Name: Handala, nach der Ikone palästinensischer Opfererzählungen. Der Startort: Syrakus, Italien. Das Ziel: mediale Aufmerksamkeit. Die Strategie: IsraelIsrael: Der jüdische Staat im Herzen des Nahen OstensIsrael ist ein demokratischer Staat im Nahen Osten und der Nationalstaat des jüdischen Volkes. Er wurde am 14. Mai 1948 gegründet, seine Hauptstadt ist Jerusalem, die Knesset hat 120 Abgeordnete. Zum Unabhängigkeitstag 2026 hatte Israel rund 10,244 Millionen Einwohner.Mehr lesen provozieren, eine Eskalation in Kauf nehmen und sich hinterher als moralisch überlegene Opfer inszenieren.
Mit Humanität hat das nichts zu tun. Mit Solidarität noch weniger. Was hier geplant wird, ist eine ideologisch motivierte PR-Offensive gegen Israel – auf dem Rücken der notleidenden Bevölkerung im GazastreifenPalästina: Geschichte, Bedeutung und politischer Streit um einen aufgeladenen BegriffPalästina bezeichnet historisch eine Region im südlichen Levantegebiet und politisch heute vor allem den Anspruch auf palästinensische Staatlichkeit. Der Begriff ist eng mit jüdischer Geschichte, dem britischen Mandat, Israel und dem Nahostkonflikt verbunden.Mehr lesen. Und es ist kein harmloser Aktivismus: Es ist politischer Zynismus in Reinform.
Wer hilft, fährt nicht illegal nach Gaza
Die Lage ist klar: Israel befindet sich im Krieg mit der HamasHamas: Terrororganisation aus GazaHamas ist eine islamistische palästinensische Terrororganisation. Sie entstand 1987 aus dem Umfeld der Muslimbruderschaft, lehnt Israels Existenz ab und wird von Israel, den USA, der EU und weiteren Staaten als Terrororganisation eingestuft.Mehr lesen – einer islamistischen Terrororganisation, die seit Jahren bewusst Zivilisten als menschliche SchutzschildeMenschliche Schutzschilde: Wie Terror Zivilisten als Deckung missbrauchtMenschliche Schutzschilde sind Zivilisten, deren Anwesenheit absichtlich genutzt wird, um militärische Ziele vor Angriffen zu schützen oder militärische Operationen zu behindern. Das humanitäre Völkerrecht verbietet diese Praxis.Mehr lesen missbraucht, humanitäre Hilfe abfängt und jede internationale Vermittlung sabotiert. Die israelische Seeblockade vor Gaza ist nicht nur legal, sie ist notwendig. Waffen, Drohnen und Sprengstoff wurden immer wieder über das Meer eingeschleust – versteckt in Hilfslieferungen, Containern oder gar Kühlschränken. Wer sich über diese Blockade hinwegsetzt, handelt nicht als Menschenfreund, sondern als Komplize der Terrorstruktur.
Die Freedom Flotilla Coalition weiß das. Und sie ignoriert es bewusst. Statt über koordinierte Hilfslieferungen mit UNRWAUNRWA: Das umstrittene UN Hilfswerk für Palästina FlüchtlingeUNRWA ist das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina Flüchtlinge im Nahen Osten. Es wurde 1949 gegründet und betreut registrierte Flüchtlinge sowie viele ihrer Nachkommen in Gaza, Jordanien, Libanon, Syrien und Judäa und Samaria einschließlich Ostjerusalem.Mehr lesen oder dem Roten Kreuz Güter nach Gaza zu bringen, setzt sie auf medienwirksame Grenzverletzungen. Warum? Weil ein von der israelischen Marine gestopptes Schiff mehr Aufmerksamkeit bringt als ein unspektakulärer Konvoi am Grenzübergang Kerem Shalom. Es geht nicht um Lebensmittel – es geht um Bilder.
Lügen und Legenden – das Geschäftsmodell der Flottille
Schon bei der letzten Aktion, dem Schiff Madleen, fabulierte die Koalition von einem angeblich „illegalen“ Eingriff der IDF in internationalen Gewässern. Die Wahrheit: Das Vorgehen war völkerrechtlich legitim. Der Vorwurf von „Entführungen“ ist absurd – die Aktivisten wurden abgefangen, nach Israel gebracht, identifiziert, medizinisch versorgt und wieder abgeschoben. Die angeblich „vermisste“ Greta Thunberg war nie ernsthaft gefährdet – sie lieferte, was man sich erhofft hatte: Klicks, Hashtags und Empörung. Nun also der nächste Akt, diesmal mit dem Comic-Helden Handala als Maskottchen.
Die Flottille bedient sich bewusst kindlicher Symbolik, spricht von „Gazas Kindern“, von „Rettung“, von „Lebensmitteln und Medizin“. Doch kein Journalist darf nachprüfen, was tatsächlich geladen ist. Keine unabhängige Organisation wurde eingeladen, die Ladung zu inspizieren. Transparenz? Fehlanzeige. Stattdessen: moralischer Hochmut und Opferpathos. Der Grund: Diese Schiffe sind keine Hilfstransporter. Sie sind schwimmende Anklageschriften gegen Israel – verpackt als Menschenrechtsmission.
Unterstützung für die Hamas – unter falscher Flagge
Was die Unterstützer der Flottille geflissentlich verschweigen: Ihre Aktionen dienen in letzter Konsequenz den Interessen der Hamas. Jeder internationale Vorfall, jede Überschrift über angebliche „brutale israelische Übergriffe“, ist Teil der asymmetrischen Kriegsführung der Terroristen. Die Flottille ist Teil dieser Strategie – ob bewusst oder aus ideologischer Verblendung, spielt dabei keine Rolle.
Wer wirklich helfen will, arbeitet mit humanitären Organisationen vor Ort, drängt auf internationale Kontrolle von Hilfsgütern, fordert von der Hamas die Freigabe der Hilfslieferungen, die sie oft selbst blockiert oder umleitet. Wer aber versucht, sich über legitime Sicherheitsinteressen hinwegzusetzen, will kein Leid lindern – er will Israel delegitimieren.
Der Westen als nützlicher Idiot
Besonders beschämend ist die Rolle europäischer Politiker, die sich an solchen Aktionen beteiligen. Ein EU-Parlamentsabgeordneter, der sich bewusst über internationales Recht hinwegsetzt und an einer Provokation gegen einen demokratischen Staat teilnimmt, verliert jede moralische Glaubwürdigkeit. Doch auch hier geht es nicht um Verantwortung, sondern um Bilder: ein „mutiger Politiker“, der sich angeblich gegen die „Unterdrückung durch Israel“ stellt. Es ist eine Farce – und eine gefährliche.
Solche Aktionen machen es den Feinden Israels leicht, ihre antisemitische PropagandaDesinformation: Gezielte Täuschung der ÖffentlichkeitDesinformation bezeichnet bewusst verbreitete falsche oder irreführende Informationen. Ziel ist häufig, Menschen zu täuschen, Vertrauen zu zerstören, Konflikte zu verschärfen oder politische Entscheidungen zu beeinflussen.Mehr lesen als „Menschenrechtsarbeit“ zu tarnen. Sie untergraben jede ernsthafte Diplomatie. Sie stärken die Hamas und schwächen die moderate palästinensische Zivilgesellschaft. Und sie beschädigen die humanitäre Idee selbst – indem sie sie als Waffe missbrauchen.
Fazit: Die „Handala“-Flottille ist kein Hilfsprojekt – sie ist ein kalkulierter Angriff auf die Legitimität Israels. Wer sie unterstützt, stellt sich an die Seite von Terroristen und gegen die Wahrheit. Die wirkliche Tragödie liegt darin, dass das Leid Gazas so schamlos missbraucht wird – für Schlagzeilen, für Politik, für Hass. Wer das Flottenspiel mitmacht, macht sich mitschuldig.
Autor: Bernd Geiger
Montag, 07 Juli 2025