Trump in Jerusalem – „Der Krieg ist vorbei“: US-Präsident kurz vor Rede in der Knesset

Trump in Jerusalem – „Der Krieg ist vorbei“: US-Präsident kurz vor Rede in der Knesset


Während die zweite Gruppe israelischer Geiseln auf dem Weg nach Hause ist, bereitet sich Jerusalem auf einen historischen Auftritt vor: Donald Trump hat sich in das Gästebuch der Knesset eingetragen – seine Rede steht unmittelbar bevor.

Trump in Jerusalem – „Der Krieg ist vorbei“: US-Präsident kurz vor Rede in der Knesset
GPO

Wenige Stunden, nachdem die ersten befreiten Geiseln ihre Familien in Re’im wiedersehen konnten, ist US-Präsident Donald Trump in der israelischen Hauptstadt eingetroffen – mit einer klaren Botschaft: „Der Krieg ist vorbei.“

Kurz vor Beginn seiner Ansprache vor der Knesset hat sich der Präsident in das Ehrengästebuch des israelischen Parlaments eingetragen. Auf der ersten Seite seiner handschriftlichen Zeilen heißt es laut israelischen Medien: „Mit Liebe, mit Respekt und mit dem festen Glauben an Israels Zukunft.“ Anschließend wurde er von Knesset-Sprecher Amir Ohana empfangen, der ihn als „Freund des jüdischen Volkes in der schwierigsten Zeit seiner Generation“ würdigte.

Trump wird in kürze vor dem Plenum der Knesset sprechen – als erst vierter US-Präsident in der Geschichte. Die Sicherheitsvorkehrungen rund um das Parlamentsgebäude in JerusalemJerusalem: Hauptstadt Israels und Herz jüdischer GeschichteJerusalem ist die Hauptstadt Israels und die größte Stadt des Landes. Für Juden ist sie seit Jahrtausenden religiöser und historischer Mittelpunkt. Zugleich ist Jerusalem auch für Christen und Muslime heilig und steht im Zentrum politischer Streitfragen.Mehr lesen sind beispiellos, während draußen Hunderte Menschen mit israelischen und amerikanischen Fahnen auf die Liveübertragung warten.

Sein Besuch fällt mit dem Tag der Rückkehr zusammen: Sieben Geiseln haben am Morgen ihre Familien wiedergetroffen, weitere befinden sich derzeit unter Begleitung des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz auf dem Weg nach IsraelIsrael: Der jüdische Staat im Herzen des Nahen OstensIsrael ist ein demokratischer Staat im Nahen Osten und der Nationalstaat des jüdischen Volkes. Er wurde am 14. Mai 1948 gegründet, seine Hauptstadt ist Jerusalem, die Knesset hat 120 Abgeordnete. Zum Unabhängigkeitstag 2026 hatte Israel rund 10,244 Millionen Einwohner.Mehr lesen. Für viele Israelis symbolisiert die Gleichzeitigkeit dieser beiden Ereignisse – die Rückkehr der Entführten und der Besuch des amerikanischen Präsidenten – eine Wende nach zwei Jahren Krieg und Ungewissheit.

Noch auf dem Flug nach Israel erklärte Trump gegenüber Reportern an Bord der „Air Force One“, er sei sicher, dass die Waffenruhe Bestand haben werde. „Die Menschen sind müde vom Krieg. Es ist vorbei, das ist meine Botschaft.“ Premierminister Benjamin Netanjahu hatte dagegen am Sonntag betont, dass Israels Sicherheitsherausforderungen fortbestehen.

In Jerusalem sind die Erwartungen hoch. Trumps Rede soll nicht nur ein Dank an Israel sein, sondern den politischen Rahmen seines Nahost-Plans erklären – den er in den kommenden Tagen gemeinsam mit Ägyptens Präsident al-Sisi auf einer internationalen Konferenz in Kairo vorstellen will. Dieser Plan sieht die Einrichtung einer palästinensischen Zivilverwaltung im GazastreifenPalästina: Geschichte, Bedeutung und politischer Streit um einen aufgeladenen BegriffPalästina bezeichnet historisch eine Region im südlichen Levantegebiet und politisch heute vor allem den Anspruch auf palästinensische Staatlichkeit. Der Begriff ist eng mit jüdischer Geschichte, dem britischen Mandat, Israel und dem Nahostkonflikt verbunden.Mehr lesen vor, begleitet von internationalen Sicherheitsgarantien.

Beobachter in Israel werten Trumps Besuch als Symbol eines neuen politischen Kapitels – eines Tages, an dem das Land Hoffnung, Angst und Verantwortung zugleich spürt. Während in Re’im Familien zum ersten Mal wieder gemeinsam am Tisch sitzen, öffnet sich in Jerusalem ein neues Kapitel internationaler Diplomatie.

Trump wird in seiner Ansprache, so heißt es aus dem Umfeld der Delegation, „über Frieden sprechen – aber aus der Position der Stärke Israels“.




Autor: Redaktion
Montag, 13 Oktober 2025

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