Von Gaza bis Ramallah: Wie die Palästinensische Autonomiebehörde Hamas Terror tilgt und Israel beschuldigtVon Gaza bis Ramallah: Wie die Palästinensische Autonomiebehörde Hamas Terror tilgt und Israel beschuldigt
Wenn Terroristen zustechen, feiern Hamas Kanäle den Mord. Wenn der Täter stirbt, erklärt die Palästinensische Autonomiebehörde ihn zum Opfer. Der Fall des 18 jährigen Muhammad Raslan Asmar zeigt mit brutaler Klarheit, wie systematisch palästinensische Medien Terror verschleiern, Täter reinwaschen und Israel dämonisieren.
Der Terroranschlag nahe Ateret Anfang Dezember hätte kaum eindeutiger sein können. Die Terrororganisation Hamas übernahm öffentlich die Verantwortung. Auf ihrem offiziellen Telegram Kanal feierte sie den 18 jährigen Muhammad Raslan Mahmoud Asmar als Dschihad Kämpfer, als Märtyrer, als Helden. Zwei Israelis wurden bei der Messerattacke verletzt. Für Hamas war es ein Akt des Glaubens, ein Schritt auf dem Weg ins Paradies.
Doch kaum war der Täter tot, begann eine zweite, ebenso perfide Operation. Diesmal nicht mit Messern, sondern mit Worten. Die Palestinian Authority und ihr offizieller Fernsehsender schrieben die Geschichte vollständig um. Aus dem bekennenden Terroristen wurde ein unschuldiger Jugendlicher. Aus einem vereitelten Anschlag wurde eine angebliche Hinrichtung. Aus Verantwortung wurde Opferstatus.
Terror wird gefeiert, dann geleugnet
Während Hamas den Anschlag stolz als heroische Messeroperation bezeichnete, erklärte das palästinensische Staatsfernsehen wiederholt, Asmar sei lediglich „vom Besatzer erschossen worden“. Die Behauptung, er habe versucht, einen Anschlag zu verüben, sei eine Ausrede, ein Vorwand, eine Lüge Israels. Stattdessen sprach man von summarischen Exekutionen, von systematischer Unterdrückung, von einem weiteren Namen auf der „Blutliste von Ramallah“.
In keiner einzigen Sendung wurde erwähnt, dass Hamas selbst den Anschlag öffentlich gefeiert hatte. Kein Wort über die verletzten Opfer. Kein Wort über Messer, Tatort oder Verantwortung. Stattdessen immer wieder dasselbe Narrativ: Israel tötet grundlos, Israel lügt, Israel unterdrückt. Der Täter wird zum Märtyrer, der Terror verschwindet aus der Erzählung.
Dieser Fall ist kein Ausrutscher. Er folgt einem bekannten Muster. Ganz gleich, ob Hamas, der Islamische Dschihad oder die Al Aqsa Märtyrerbrigaden Anschläge begehen, die Reaktion der Autonomiebehörde ist nahezu identisch. Terror wird nicht verurteilt, sondern unsichtbar gemacht. Täter werden nicht benannt, sondern zu Opfern umgedeutet. Verantwortung wird nicht übernommen, sondern vollständig auf Israel abgewälzt.
Besonders entlarvend ist die Sprache. Begriffe wie Messerangriff oder Terror tauchen nicht auf. Stattdessen ist von Hinrichtungen, Märtyrern und Besatzung die Rede. Die Leiche des Täters wird nicht als Beweis eines gescheiterten Anschlags dargestellt, sondern als weiteres Symbol angeblicher israelischer Grausamkeit.
Offiziell gibt sich die Autonomiebehörde gern als moderat, als Alternative zur Hamas, als möglicher Partner für einen politischen Prozess. Doch medial und ideologisch unterscheidet sie sich im Kern kaum. Während Hamas den Mord religiös verklärt, säkularisiert die Autonomiebehörde ihn politisch. Das Ergebnis ist identisch. Gewalt wird legitimiert, Täter werden geehrt, Israel wird delegitimiert.
Bis heute hat die Autonomiebehörde die Massaker vom 7. Oktober nicht klar verurteilt. Wenn sie überhaupt darüber spricht, dann über die Folgen für Gaza, nicht über die Opfer in Israel. Auch das ist Teil derselben Logik. Terror wird nicht als moralisches Verbrechen betrachtet, sondern als politisches Werkzeug, dessen Kosten lediglich beklagt werden, wenn sie die eigene Bevölkerung treffen.
Der Fall Muhammad Asmar zeigt, warum jede Debatte über palästinensische Verantwortung scheitert, solange diese mediale Realität ignoriert wird. Wer Terror nicht benennt, fördert ihn. Wer Täter zu Opfern macht, bereitet den nächsten Anschlag vor. Wer Jugendliche systematisch als Märtyrer inszeniert, erzieht sie nicht zu Frieden, sondern zu Gewalt.
Für Israel ist diese Form der Desinformation keine Nebensache. Sie ist Teil der Sicherheitslage. Messerangriffe beginnen nicht auf der Straße, sondern im Fernsehen, im Unterricht, in den täglichen Nachrichten. Solange die Palästinensische Autonomiebehörde Terror tilgt und umdeutet, bleibt sie Teil des Problems, nicht der Lösung.
Was hier geschieht, ist keine journalistische Verzerrung, sondern bewusste Täuschung. Eine Täuschung im Dienst des Terrors.
Autor: Redaktion
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Mittwoch, 07 Januar 2026