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US Botschafter Huckabee verteidigt Israels Recht auf sein Land und löst Empörung in arabischen Staaten aus

US Botschafter Huckabee verteidigt Israels Recht auf sein Land und löst Empörung in arabischen Staaten aus


Ein Satz reicht, um den Nahen Osten in Aufruhr zu versetzen. Mike Huckabee stellt klar, dass Israels Existenz und Sicherheit nicht verhandelbar sind. Seine Worte treffen einen Nerv, weil sie eine Wahrheit berühren, die viele Gegner Israels nicht akzeptieren wollen.

US Botschafter Huckabee verteidigt Israels Recht auf sein Land und löst Empörung in arabischen Staaten aus

Ein Interview des amerikanischen Botschafters in Israel, Mike Huckabee, hat eine heftige diplomatische Reaktion in der arabischen Welt ausgelöst. In einem Gespräch mit dem amerikanischen Journalisten Tucker Carlson sprach Huckabee über historische und religiöse Bezüge zum Land Israel und stellte klar, dass Israel das Recht habe, in Sicherheit auf seinem eigenen Land zu leben. Dabei fiel ein Satz, der weit über das Gespräch hinaus Wirkung entfaltete.

Auf die theoretische Frage, ob Israel ein größeres Gebiet beanspruchen könnte, antwortete Huckabee, es wäre grundsätzlich akzeptabel, fügte jedoch sofort hinzu, dass Israel genau das nicht anstrebe. Diese Klarstellung ist entscheidend. Israel führt keinen Krieg, um fremde Länder zu erobern. Israel kämpft, um zu überleben.

Dennoch lösten seine Worte scharfe Reaktionen aus. Jordanien bezeichnete die Aussagen als Provokation und sprach von einem Angriff auf die Souveränität der Region. Auch Ägypten und die Arabische Liga reagierten empört und warfen Huckabee vor, diplomatische Grenzen überschritten zu haben. Diese Reaktionen zeigen vor allem eines. Die Existenz Israels wird in Teilen der Region noch immer nicht als Selbstverständlichkeit akzeptiert.

Dabei hatte Huckabee einen Punkt betont, der aus israelischer Sicht zentral ist. Israel versucht nicht, Jordanien, Syrien oder den Irak zu kontrollieren. Israel versucht, seine Bürger zu schützen. Dieser Unterschied ist entscheidend und wird dennoch in internationalen Debatten häufig bewusst verwischt.

Seit seiner Staatsgründung steht Israel unter permanenter Bedrohung. Kriege, Terror und Raketenangriffe sind keine Theorie, sondern Realität. Wenn ein amerikanischer Botschafter darauf hinweist, dass Israel ein legitimer und souveräner Staat ist, dann ist das keine Provokation, sondern eine Feststellung.

Besonders bemerkenswert ist, wie schnell aus einer theoretischen Diskussion eine politische Krise wurde. Dies zeigt, wie sensibel das Thema bleibt. Jede Anerkennung der historischen oder rechtlichen Legitimität Israels wird von seinen Gegnern als Bedrohung empfunden.

Gleichzeitig zeigt die Debatte auch die Bedeutung der amerikanischen Unterstützung für Israel. Die Vereinigten Staaten bleiben der wichtigste Verbündete Israels. Diese Partnerschaft basiert nicht nur auf gemeinsamen Interessen, sondern auf gemeinsamen Werten. Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und die Überzeugung, dass ein Volk das Recht hat, in Sicherheit zu leben.

Israel fordert nicht mehr und nicht weniger als genau dieses Recht. Die Fähigkeit, seine Bürger zu schützen. Die Fähigkeit, über seine Zukunft selbst zu entscheiden.

Die Empörung über Huckabees Worte offenbart deshalb weniger über Israel als über die ungelösten Konflikte der Region. Solange Israels Existenz nicht vollständig akzeptiert wird, werden selbst einfache Wahrheiten Kontroversen auslösen.

Doch eines bleibt unverändert. Israel existiert. Israel verteidigt sich. Und Israel wird bleiben.




Autor: Redaktion
Bild Quelle: By U.S. Embassy Jerusalem - https://www.flickr.com/photos/46886434@N04/54795759853/, CC BY 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=176118033
Montag, 23 Februar 2026

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