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Israel schließt Gaza Übergänge während Iran Krieg und meldet ausreichende Versorgung

Israel schließt Gaza Übergänge während Iran Krieg und meldet ausreichende Versorgung


Während Israel sich gegen iranische Angriffe verteidigt, werden auch im Süden Sicherheitsmaßnahmen verschärft.

Israel schließt Gaza Übergänge während Iran Krieg und meldet ausreichende Versorgung

Israel hat im Zuge der laufenden militärischen Konfrontation mit dem Iran sämtliche Übergänge zum Gazastreifen geschlossen, darunter auch den Grenzübergang Rafah zu Ägypten. Die israelische Koordinationsstelle für Regierungsaktivitäten in den Gebieten bestätigte, dass diese Maßnahme Teil notwendiger Sicherheitsanpassungen ist, die unmittelbar nach Beginn der gemeinsamen Operation Israels und der Vereinigten Staaten umgesetzt wurden.

Die Entscheidung erfolgte vor dem Hintergrund einer regionalen Kriegslage, in der Israel gleichzeitig iranische Raketenangriffe abwehrt, Drohnen abfängt und seine gesamte zivile Infrastruktur in Alarmbereitschaft versetzt hat. In einer solchen Situation gilt jeder Grenzübergang als potenzieller Schwachpunkt, sowohl für direkte Angriffe als auch für Infiltration oder Sabotage.

Israel stellte jedoch gleichzeitig klar, dass die Schließung der Übergänge keine humanitäre Krise auslösen soll. Nach Angaben der zuständigen israelischen Behörde sind seit Beginn der Waffenruhe zuvor so große Mengen an Lebensmitteln in den Gazastreifen geliefert worden, dass sie dem Vierfachen des ernährungsphysiologischen Bedarfs der Bevölkerung entsprechen, berechnet nach der Methodik der Vereinten Nationen. Diese Vorräte gelten nach israelischer Einschätzung als ausreichend für einen längeren Zeitraum, selbst unter den Bedingungen der aktuellen Grenzschließung.

Diese Aussage ist von erheblicher Bedeutung, weil sie direkt einer der zentralen Behauptungen widerspricht, die regelmäßig im internationalen Diskurs erhoben werden. Israel betont damit ausdrücklich, dass die aktuelle Entscheidung eine militärische Sicherheitsmaßnahme ist und keine Maßnahme, die auf die Versorgung der Zivilbevölkerung abzielt.

Die Realität, in der diese Entscheidung getroffen wurde, ist eine Realität eines Landes unter Beschuss. Während iranische Raketen auf israelische Städte abgefeuert werden und Millionen Menschen Schutzräume aufsuchen müssen, ist die Sicherung aller Grenzen eine Frage des unmittelbaren Schutzes der eigenen Bevölkerung. Die Schließung der Übergänge ist damit Teil eines umfassenden Verteidigungssystems, das verhindern soll, dass sich zusätzliche Bedrohungen entwickeln, während das Land bereits unter direktem militärischem Angriff steht.

Israel erklärte zudem, dass der Kontakt mit internationalen Organisationen und Partnern fortgesetzt wird und jede weitere Entwicklung genau beobachtet wird. Die Behörden betonten, dass die Situation laufend neu bewertet wird und Entscheidungen entsprechend der Sicherheitslage angepasst werden.

Für Israel ist diese Maßnahme kein isolierter Schritt, sondern Teil eines größeren Bildes. Während Kampfflugzeuge im Einsatz sind, Luftabwehrsysteme Raketen abfangen und Reservisten mobilisiert werden, zeigt die Schließung der Übergänge, wie umfassend sich das Land auf eine längere Phase der Konfrontation vorbereitet.

Es ist eine Entscheidung, die nicht in einem politischen Vakuum getroffen wurde, sondern in einem Moment, in dem Israel gleichzeitig militärisch handelt, seine Bevölkerung schützt und versucht, die Kontrolle über jede mögliche Entwicklung zu behalten.

Thematische Einordnung



Autor: Redaktion
Bild Quelle: By Al Jazeera English - Road to Gaza 044, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=17512577
Samstag, 28 Februar 2026

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