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Iran greift neun Staaten an und entfacht regionalen Krieg im gesamten Nahen Osten

Iran greift neun Staaten an und entfacht regionalen Krieg im gesamten Nahen Osten


Raketen, Drohnen und Explosionen erschüttern den gesamten Golf. Selbst Staaten, die nicht kämpfen wollten, werden getroffen, während die Angst vor einem Flächenbrand wächst.

Iran greift neun Staaten an und entfacht regionalen Krieg im gesamten Nahen Osten

Der Krieg, den das iranische Regime begonnen hat, ist längst kein Konflikt mehr zwischen zwei Staaten. Innerhalb von nur zweieinhalb Tagen hat der Iran Angriffe auf mindestens neun Länder durchgeführt und damit den gesamten Nahen Osten in ein aktives Kriegsgebiet verwandelt. Neben Israel wurden Bahrain, Kuwait, Saudi Arabien, Irak, Katar, die Vereinigten Arabischen Emirate, Jordanien und auch Zypern direkt angegriffen. Die Strategie ist klar. Der Iran greift nicht nur seinen eigentlichen Gegner an, sondern versucht, die gesamte regionale Ordnung zu erschüttern und alle Staaten zu bestrafen, die mit den Vereinigten Staaten oder Israel verbunden sind.

Besonders schwer getroffen wurden die Vereinigten Arabischen Emirate. In Dubai und Abu Dhabi schlugen Raketen und Drohnen ein. Drei Menschen wurden getötet und 58 verletzt. Die Behörden meldeten, dass mehr als 167 Raketen und 541 Drohnen abgefangen wurden, eine Zahl, die das Ausmaß des Angriffs verdeutlicht. Ein Luxushotel in Dubai geriet nach einem Treffer in Brand. In Abu Dhabi wurden sogar Bereiche in der Nähe der israelischen Botschaft beschädigt, wobei zwei Menschen verletzt wurden. Auch der wichtige Hafen Zayed wurde angegriffen.

Saudi Arabien wurde ebenfalls direkt getroffen. Die Hauptstadt Riad und die ölreiche Ostregion waren Ziele iranischer Angriffe. Besonders schwerwiegend war ein Angriff auf die Raffinerie Ras Tanura des Energiekonzerns Aramco, wo nach einem Einschlag ein Feuer ausbrach. Diese Anlage gehört zu den wichtigsten Energiezentren der Welt. Bereits im Jahr 2019 hatte ein Angriff auf saudische Ölanlagen globale Auswirkungen auf die Energiemärkte. Die jetzigen Angriffe wecken Erinnerungen an diese Krise und zeigen, dass der Iran bereit ist, die weltweite Energieversorgung als Druckmittel einzusetzen.

In Bahrain richteten sich die Angriffe unter anderem gegen den Stützpunkt der amerikanischen Marine, auf dem rund 9.000 Soldaten stationiert sind. Gleichzeitig wurden Wohngebiete in der Hauptstadt Manama beschädigt. Die Behörden meldeten, dass 45 Raketen und neun Drohnen abgefangen wurden und bezeichneten die Angriffe als Verrat.

Auch Kuwait wurde massiv angegriffen. Nach offiziellen Angaben wurden 97 ballistische Raketen und 283 Drohnen auf das Land abgefeuert. Mehr als 30 Menschen wurden verletzt. Ziel war unter anderem der Luftwaffenstützpunkt Ali Al Salem, auf dem amerikanische Streitkräfte stationiert sind. Auch der internationale Flughafen wurde getroffen, mehrere Mitarbeiter wurden verletzt.

In Katar wurde der amerikanische Luftwaffenstützpunkt Al Udeid angegriffen, der größte US Militärstützpunkt im Nahen Osten. Raketen schlugen sogar in Straßen der Hauptstadt Doha ein. Die Regierung reagierte mit scharfen Drohungen und erklärte, dass ein solcher Angriff nicht unbeantwortet bleiben könne.

Jordanien meldete dutzende Raketen und Drohnen in seinem Luftraum. Trümmerteile lösten Brände aus und verursachten Schäden. Auch im Irak wurden amerikanische Militäranlagen angegriffen, darunter der Bereich um Erbil und das dortige Konsulat.

Selbst Zypern wurde Ziel iranischer Angriffe. Zwei Raketen wurden in Richtung der Insel abgefeuert, die britische Militärbasen beherbergt. Eine Drohne traf eine dieser Einrichtungen, während der Flughafen evakuiert wurde und Sirenen in der Hauptstadt Nikosia heulten.

Die Reaktion der betroffenen Staaten war eindeutig. Außenminister der Golfstaaten sprachen von einem Verrat und warfen dem Iran vor, die gesamte Region in einen Krieg zu stürzen. Besonders bemerkenswert ist, dass mehrere dieser Länder zuvor erklärt hatten, sie wollten nicht in den Krieg hineingezogen werden. Dennoch griff der Iran sie an.




Autor: Redaktion
Bild Quelle: Screenshot X
Montag, 02 März 2026

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