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Israel tötet Hisbollah-Kommandeur Abu Hussein Raab bei gezieltem Luftschlag im Libanon

Israel tötet Hisbollah-Kommandeur Abu Hussein Raab bei gezieltem Luftschlag im Libanon


Die israelische Armee hat nach Angaben des Verteidigungsministers einen wichtigen Kommandeur der Hisbollah ausgeschaltet. Ziel des nächtlichen Angriffs war der Leiter der sogenannten Nasr-Einheit.

Israel tötet Hisbollah-Kommandeur Abu Hussein Raab bei gezieltem Luftschlag im Libanon

Während die Kämpfe an der Nordfront weitergehen, verlassen Hunderttausende Menschen den Süden des Libanon und den Hisbollah-Hochburg-Bezirk Dahieh in Beirut.

Israels Verteidigungsminister Israel Katz hat bestätigt, dass die israelischen Streitkräfte einen hochrangigen Kommandeur der Hisbollah bei einem gezielten Luftangriff im Libanon getötet haben. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums handelte es sich um Abu Hussein Raab, den Kommandeur der sogenannten Nasr-Einheit der schiitischen Miliz.

Der Angriff erfolgte in der Nacht im Rahmen der israelischen Operation „Roaring Lion“. Katz machte die Angaben während eines Besuchs beim Nordkommando der israelischen Armee, wo er von führenden Offizieren über den Verlauf der Operation informiert wurde.

Die Nasr-Einheit gilt innerhalb der Hisbollah als operative Struktur für Angriffe gegen Israel, insbesondere entlang der Grenze im Norden. Durch den gezielten Schlag sei eine wichtige Führungsfigur der Organisation ausgeschaltet worden, erklärten israelische Sicherheitskreise.

Parallel zu den militärischen Entwicklungen verschärft sich die humanitäre Lage im Libanon. Nach israelischen Angaben haben inzwischen mehr als eine Million Menschen ihre Häuser verlassen. Rund 650.000 Bewohner flohen aus dem Dahieh-Bezirk im Süden Beiruts, einer bekannten Hochburg der Hisbollah. Weitere etwa eine halbe Million Menschen verließen Ortschaften im Süden des Landes.

Die massive Fluchtbewegung zeigt, wie stark die Kämpfe die Bevölkerung treffen. Gleichzeitig sehen israelische Entscheidungsträger darin auch ein Zeichen für die militärische Wirkung der Operation.

Verteidigungsminister Katz erklärte, die Situation verdeutliche die Abschreckungskraft der israelischen Armee. Die aktuelle Lage müsse genutzt werden, um die militärischen Fähigkeiten der Hisbollah weiter zu schwächen.

Bei seinem Besuch im Nordkommando betonte Katz zudem, dass der Schutz der israelischen Gemeinden entlang der Grenze oberste Priorität habe. Angriffe der Hisbollah, darunter Raketenbeschuss und Panzerabwehrangriffe, hätten in der Vergangenheit wiederholt zivile Orte bedroht.

Die israelische Regierung habe deshalb entschieden, die Verteidigung der Grenzregion konsequent zu stärken. Die Bewohner des Nordens sollen weiterhin in ihren Häusern bleiben können. Ein Rückzug oder eine Aufgabe der Region komme nicht in Frage.

Katz erklärte außerdem, dass die libanesische Regierung Verantwortung für die aktuelle Situation trage. Beirut habe sich in internationalen Vereinbarungen verpflichtet, die Hisbollah zu entwaffnen und ihre militärische Präsenz im Süden des Landes zu beenden.

Nach Einschätzung der israelischen Regierung habe der libanesische Staat diese Verpflichtung jedoch nicht umgesetzt. Die libanesische Armee habe die Aktivitäten der Hisbollah im Grenzgebiet nicht verhindert.

Israel sehe sich deshalb gezwungen, selbst gegen die Bedrohung vorzugehen. Ziel der Operation sei es, die militärischen Fähigkeiten der Hisbollah nachhaltig zu zerstören und langfristig mehr Sicherheit für die israelische Bevölkerung im Norden zu schaffen.

Die Kämpfe zwischen Israel und der Hisbollah dauern weiterhin an. Beobachter rechnen damit, dass die Operation in den kommenden Tagen weiter ausgeweitet werden könnte.




Autor: Redaktion
Bild Quelle: Verteidigungsministerium Israel
Montag, 09 März 2026

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