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Israel: 4.700 Raketenstellungen zerstört, USA vernichten Großteil der iranischen Flotte

Israel: 4.700 Raketenstellungen zerstört, USA vernichten Großteil der iranischen Flotte


Ein Monat Krieg hat das Kräfteverhältnis im Nahen Osten spürbar verschoben. Die Zahlen zeigen das Ausmaß der Angriffe und die Belastung für Israel.

Israel: 4.700 Raketenstellungen zerstört, USA vernichten Großteil der iranischen Flotte
Bildnachweis: IDF

Ein Monat nach Beginn der Operation „Roaring Lion“ liegt erstmals eine umfassende Auswertung vor. Die Daten des Institute for National Security Studies zeichnen ein klares Bild: Die militärische Infrastruktur des Iran wurde in einem Umfang getroffen, der weit über frühere Auseinandersetzungen hinausgeht.

IsraelIsrael: Der jüdische Staat im Herzen des Nahen OstensIsrael ist ein demokratischer Staat im Nahen Osten und der Nationalstaat des jüdischen Volkes. Er wurde am 14. Mai 1948 gegründet, seine Hauptstadt ist Jerusalem, die Knesset hat 120 Abgeordnete. Zum Unabhängigkeitstag 2026 hatte Israel rund 10,244 Millionen Einwohner.Mehr lesen führte bislang mehr als 8.650 Luftangriffe durch. Im Zentrum standen die Raketenprogramme des Iran. Über 4.700 Ziele dieses Systems wurden zerstört. Parallel dazu griffen die USA massiv ein und attackierten mehr als 11.000 Ziele. Dabei wurden rund 150 iranische Schiffe und U-Boote ausgeschaltet. Zusätzlich wurden sieben zentrale Nuklearanlagen getroffen.

Die Wirkung dieser Angriffe ist messbar. Etwa 90 Prozent der iranischen Abschusssysteme für ballistische Raketen gelten als außer Betrieb. Auch die maritime Stärke des Iran wurde deutlich reduziert, rund 92 Prozent der wichtigsten Schiffe sind beschädigt oder zerstört. Zudem wurden etwa 85 Prozent der Luftabwehrsysteme angegriffen.

Ein wesentlicher Bestandteil der Operation waren gezielte Schläge gegen Führungspersonal. Mehr als 55 hochrangige Vertreter im Iran wurden ausgeschaltet, darunter 22, die als besonders einflussreich galten. Im Libanon wurden gleichzeitig über 850 Kämpfer der HisbollahHisbollah: Irans Terrorarmee im LibanonDie Hisbollah ist eine schiitisch islamistische Organisation im Libanon. Sie wurde in den frühen 1980er Jahren mit Unterstützung des Iran aufgebaut, verfügt über eine politische und militärische Struktur und wird von den USA, Israel und weiteren Staaten als Terrororganisation eingestuft.Mehr lesen getötet.

Die Intensität der Angriffe spiegelt sich auch im operativen Aufwand wider. Allein die israelische Luftwaffe flog mehr als 800 Angriffswellen und setzte rund 16.000 verschiedene Munitionseinheiten ein. Während der laufenden Operation wurden zudem über 5.000 zusätzliche Ziele identifiziert und in die Angriffsplanung aufgenommen.

Auf der Gegenseite reagierte der Iran mit massiven Angriffswellen. Seit Beginn der Kämpfe wurden rund 585 Raketen und mehr als 765 Drohnen auf Israel abgefeuert. Hinzu kommen über 1.300 Angriffswellen aus dem Libanon. Auch andere Staaten der Region wurden einbezogen. Besonders die Vereinigten Arabischen Emirate standen im Fokus iranischer Angriffe mit hunderten Raketen und tausenden Drohnen.

Für die israelische Bevölkerung bleibt die Belastung erheblich. 26 Menschen kamen ums Leben, darunter Zivilisten und Soldaten. Mehr als 1.100 Personen wurden verletzt, viele davon auf dem Weg in Schutzräume. Hunderte weitere litten unter akuten Stressreaktionen. Gleichzeitig wurden etwa 110.000 ReservistenReservisten: Israels Bürger in UniformReservisten sind frühere Soldaten, die nach ihrem aktiven Dienst weiter für Einsätze, Übungen oder Kriegsfälle bereitstehen. In Israel heißen sie im Alltag oft Miluim und sind für die Verteidigungsfähigkeit des Landes besonders wichtig.Mehr lesen mobilisiert, und rund 6.100 Menschen mussten ihre Häuser verlassen.

Auch wirtschaftlich ist der Preis hoch. Die direkten militärischen Kosten belaufen sich nach aktuellen Berechnungen auf rund 32,4 Milliarden Schekel (ca. 9 Milliarden Euro). Dabei sind die Folgekosten für Wirtschaft und Infrastruktur noch nicht vollständig erfasst.

Die Zahlen zeigen ein klares Bild. Die militärische Schlagkraft des Iran wurde deutlich reduziert, gleichzeitig bleibt die Fähigkeit zu Gegenangriffen bestehen. Für Israel bedeutet das eine Mischung aus operativem Erfolg und anhaltender Bedrohung.

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Autor: Redaktion
Mittwoch, 01 April 2026

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