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Iranische Streumunition trifft Ramat Gan, Einschläge in mehreren Städten

Iranische Streumunition trifft Ramat Gan, Einschläge in mehreren Städten


Raketentrümmer schlagen im Zentrum Israels ein und verursachen Schäden an Gebäuden und Fahrzeugen. Einsatzkräfte durchsuchen zahlreiche Orte nach weiteren Gefahren.

Nach einem weiteren Raketenangriff aus Iran sind am Samstagnachmittag Trümmerteile einer Rakete mit Streumunition in Ramat Gan niedergegangen. Ein Mann in den Fünfzigern wurde dabei leicht verletzt. Rettungskräfte versorgten ihn vor Ort, während gleichzeitig umfangreiche Einsätze in mehreren Städten anliefen.

In Ramat Gan wurden durch die Einschläge mehrere Fahrzeuge zerstört und Wohnungen beschädigt. Explosionen führten zu Bränden und starker Rauchentwicklung. Einsatzkräfte gingen zunächst davon aus, dass sich möglicherweise noch Menschen in betroffenen Gebäuden befinden könnten, und begannen mit systematischen Durchsuchungen.

Gleichzeitig wurden zahlreiche weitere Einschläge im Zentrum des Landes gemeldet. Nach Angaben des Rettungsdienstes gingen Berichte über mehr als zehn Orte ein, darunter Tel Aviv, Bnei Brak, Petah Tikva, Givatayim, Rosh HaAyin und weitere Teile des Ballungsraums.

Einheiten von Polizei und Militär waren gemeinsam im Einsatz, darunter auch Spezialkräfte zur Entschärfung von Sprengkörpern. Die Bevölkerung wurde aufgefordert, sich von Einschlagsorten fernzuhalten, da weiterhin Gefahr durch nicht detonierte Fragmente besteht.

In Bnei Brak traf ein Trümmerteil ein Wohngebäude, ein weiteres ging auf einer Straße in Petah Tikva nieder. In Rosh HaAyin schlug ein Fragment auf einem Parkplatz ein. In diesen Fällen wurden keine Verletzten gemeldet.

Rettungskräfte beschrieben die Lage an den Einsatzorten als komplex. Überall seien zerstörte Fahrzeuge, Glassplitter und Rauch zu sehen gewesen. Gleichzeitig mussten mehrere Orte parallel abgesichert und überprüft werden.

Der Einsatz von Streumunition führt dazu, dass sich die Auswirkungen eines einzelnen Angriffs über eine große Fläche verteilen. Statt eines einzelnen Einschlags entstehen zahlreiche Gefahrenpunkte, die für Einsatzkräfte und Bevölkerung schwer zu kontrollieren sind.

Die aktuellen Ereignisse zeigen erneut die Situation im Zentrum Israels, wo dicht besiedelte Gebiete Ziel von Angriffen werden. Trotz der Vielzahl an Einschlägen blieb die Zahl der Verletzten vergleichsweise gering.




Autor: Redaktion
Samstag, 04 April 2026

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