Hamas foltert und erschießt Palästinenser in Gaza: UN-Bericht zerstört das Opferbild der TerrorherrschaftHamas foltert und erschießt Palästinenser in Gaza: UN-Bericht zerstört das Opferbild der Terrorherrschaft
Ein UN-Bericht dokumentiert Exekutionen, Verstümmelungen und öffentliche Bestrafungen in Gaza. Die Hamas unterdrückt nicht nur Israel, sondern auch die eigene Bevölkerung mit Terror.

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Ein neuer Bericht der Vereinten Nationen zerstört eine der bequemsten Erzählungen über GazaPalästina: Geschichte, Bedeutung und politischer Streit um einen aufgeladenen BegriffPalästina bezeichnet historisch eine Region im südlichen Levantegebiet und politisch heute vor allem den Anspruch auf palästinensische Staatlichkeit. Der Begriff ist eng mit jüdischer Geschichte, dem britischen Mandat, Israel und dem Nahostkonflikt verbunden.Mehr lesen: Die HamasHamas: Terrororganisation aus GazaHamas ist eine islamistische palästinensische Terrororganisation. Sie entstand 1987 aus dem Umfeld der Muslimbruderschaft, lehnt Israels Existenz ab und wird von Israel, den USA, der EU und weiteren Staaten als Terrororganisation eingestuft.Mehr lesen ist nicht nur eine Terrororganisation gegen IsraelIsrael: Der jüdische Staat im Herzen des Nahen OstensIsrael ist ein demokratischer Staat im Nahen Osten und der Nationalstaat des jüdischen Volkes. Er wurde am 14. Mai 1948 gegründet, seine Hauptstadt ist Jerusalem, die Knesset hat 120 Abgeordnete. Zum Unabhängigkeitstag 2026 hatte Israel rund 10,244 Millionen Einwohner.Mehr lesen, sondern auch ein brutaler Herrschaftsapparat gegen Palästinenser. Nach Angaben des UN-Menschenrechtsbüros wurden zwischen August 2024 und Januar 2026 hunderte Fälle außergerichtlicher Bestrafungen dokumentiert. Dazu gehörten öffentliche Exekutionen, Schüsse in die Beine, das Zertrümmern von Knochen mit Metallstangen oder Zementblöcken sowie schwere Misshandlungen.
Die UN-Kommission erfasste 249 Fälle, darunter 108 Todesfälle. In fast einem Viertel der Fälle sollen Hamas-nahe Kräfte oder Polizeieinheiten beteiligt gewesen sein, weitere Fälle wurden anderen bewaffneten Gruppen zugeschrieben. Den Opfern wurde meist Zusammenarbeit mit Israel, Diebstahl humanitärer Hilfe, Drogenhandel oder Nähe zu innerpalästinensischen Rivalen vorgeworfen. Rechtsstaatliche Verfahren, unabhängige Gerichte oder faire Verteidigung spielten nach Darstellung des Berichts keine erkennbare Rolle.
Besonders erschütternd sind die dokumentierten öffentlichen Exekutionen. Die UN verweist unter anderem auf die Erschießung dreier gefesselter Männer vor dem Schifa-Krankenhaus im September 2025 sowie auf eine weitere Hinrichtung im Oktober, bei der acht Männer auf einen Platz in Gaza-Stadt gezerrt und erschossen worden sein sollen. Die Kommission wertet solche Taten als Mord, als Verstoß gegen das humanitäre Völkerrecht und als Kriegsverbrechen.
Damit bestätigt der Bericht, was Israel seit Jahren betont: Gaza ist nicht nur ein Schauplatz des Krieges gegen Israel. Gaza ist auch ein Gebiet, in dem die Hamas mit Gewalt, Angst und öffentlicher Demütigung herrscht. Wer ihr widerspricht, wer als Verräter gilt oder wer einer rivalisierenden Gruppe zugerechnet wird, kann selbst zum Ziel werden. Auch Kinder sollen öffentlichen Bestrafungen ausgesetzt gewesen sein.
Politisch ist der Bericht besonders wichtig, weil er aus dem UN-System selbst kommt. Gerade jene internationalen Stimmen, die UN-Kritik an Israel sofort aufgreifen, müssten nun auch diese Feststellungen ernst nehmen. Wer palästinensisches Leid nur dann laut beklagt, wenn Israel verantwortlich gemacht werden kann, handelt nicht menschenrechtlich, sondern selektiv. Ein Palästinenser, der von Hamas-Kräften gefoltert oder erschossen wird, ist nicht weniger Opfer, nur weil Israel nicht der Täter ist.
Die Hamas kontrolliert Gaza seit 2007, nachdem sie die Palästinensische Autonomiebehörde gewaltsam verdrängt hatte. Seitdem regiert sie nicht wie eine normale politische Kraft, sondern wie eine bewaffnete Terrorherrschaft. Das Massaker vom 7. Oktober7. Oktober 2023: Das Hamas-Massaker, das Israel veränderteDer 7. Oktober 2023 war der Tag des Hamas-Massakers in Israel. Terroristen aus Gaza ermordeten etwa 1.200 Menschen, vor allem Zivilisten, und verschleppten mehr als 240 Geiseln in den Gazastreifen.Mehr lesen 2023 zeigte ihre Gewalt nach außen. Der neue UN-Bericht zeigt ihre Gewalt nach innen. Beides gehört zusammen: Eine Organisation, die israelische Familien massakriert, Geiseln verschleppt und Zivilisten als SchutzschildeMenschliche Schutzschilde: Wie Terror Zivilisten als Deckung missbrauchtMenschliche Schutzschilde sind Zivilisten, deren Anwesenheit absichtlich genutzt wird, um militärische Ziele vor Angriffen zu schützen oder militärische Operationen zu behindern. Das humanitäre Völkerrecht verbietet diese Praxis.Mehr lesen benutzt, behandelt auch die eigene Bevölkerung nicht als freie Bürger.
Der Bericht erwähnt zudem, dass Bestrafungen nach Zeugenaussagen auch auf Krankenhausgeländen stattgefunden haben sollen, darunter im Nasser Medical Complex in Khan Yunis. Israel wirft der Hamas seit Langem vor, zivile Orte wie Krankenhäuser, Schulen und Moscheen für militärische oder operative Zwecke zu missbrauchen. Der UN-Bericht ersetzt keine vollständige militärische Bewertung einzelner Einrichtungen, zeigt aber erneut, wie tief bewaffnete Strukturen in zivile Räume Gazas eindringen.
Natürlich bleibt Israel verpflichtet, militärisches Handeln zu erklären, zivile Schäden zu begrenzen und humanitäre Fragen ernst zu nehmen. Doch wer über Gaza spricht und die Hamas ausblendet, beschreibt die Wirklichkeit falsch. Die Menschen in Gaza leiden nicht nur unter Krieg, Zerstörung und Not. Sie leiden auch unter einer Terrororganisation, die sie kontrolliert, einschüchtert und bei Bedarf öffentlich bestraft.
Der Bericht ist deshalb eine Mahnung an Medien, Politik und Aktivisten: Palästinensisches Leben darf nicht nur dann zählen, wenn es gegen Israel verwendet werden kann. Wer wirklich für die Menschen in Gaza sprechen will, muss auch die Hamas beim Namen nennen. Eine Zukunft für Gaza kann es nicht geben, solange diese Organisation wieder Polizeigewalt, lokale Verwaltung, Hilfsgüter oder Sicherheitsstrukturen kontrolliert.
Die Befreiung Gazas von der Hamas ist deshalb nicht nur ein israelisches Sicherheitsinteresse. Sie ist auch eine palästinensische Notwendigkeit. Solange die Hamas herrscht, bleibt Gaza ein Ort der Angst. Nicht nur wegen des Krieges. Sondern wegen der Männer, die im Namen der Hamas richten, schlagen, verstümmeln und töten.
Autor: Redaktion
Freitag, 12 Juni 2026