Messerattacke nahe Jericho: 24-Jähriger verletzt, IDF jagt den Terroristen

Messerattacke nahe Jericho: 24-Jähriger verletzt, IDF jagt den Terroristen


Ein 24 Jahre alter Israeli ist am Sonntagmorgen nahe Al-Auja im Jordantal niedergestochen worden. Der Angreifer konnte fliehen. Die IDF hat eine großangelegte Fahndung gestartet und das Gebiet abgeriegelt.

Messerattacke nahe Jericho: 24-Jähriger verletzt, IDF jagt den Terroristen
Bildnachweis: IDF Sprecher

Ein israelischer Mann ist am Sonntagmorgen bei einem Terroranschlag nahe Jericho verletzt worden. Nach Angaben der IDF ereignete sich die Messerattacke im Gebiet von Al-Auja, einer palästinensischen Ortschaft im Jordantal.

Das 24 Jahre alte Opfer wurde nach Angaben des israelischen Rettungsdienstes Magen David Adom mittelschwer verletzt. Rettungskräfte brachten den Mann zur weiteren Behandlung in das Shaare Zedek Medical Center in JerusalemJerusalem: Hauptstadt Israels und Herz jüdischer GeschichteJerusalem ist die Hauptstadt Israels und die größte Stadt des Landes. Für Juden ist sie seit Jahrtausenden religiöser und historischer Mittelpunkt. Zugleich ist Jerusalem auch für Christen und Muslime heilig und steht im Zentrum politischer Streitfragen.Mehr lesen.

Israelische Medien berichten, dass es sich bei dem Verletzten um einen ultraorthodoxen Juden aus Betar Illit handelt.

Nach den bisherigen Informationen hatte der Mann bei Geschäften in der Nähe von Al-Auja angehalten. Dort wurde er niedergestochen.



Der Terrorist floh anschließend vom Tatort.

Die IDF reagierte mit einer großangelegten Fahndung. In der Region wurden Straßensperren eingerichtet und zusätzliche Kräfte zusammengezogen, um den Angreifer zu finden.

An der Suche beteiligen sich mehrere Einheiten. Dazu gehören die auf Terrorbekämpfung spezialisierte Undercover-Einheit Duvdevan, Soldaten der Aufklärungseinheit 636 sowie Kräfte der für Judäa und SamariaJudäa und Samaria: Israels historisches Kernland im politischen StreitJudäa und Samaria bezeichnen historische Landschaften zwischen Jerusalem, dem Jordantal und den zentralen Höhenzügen des Landes Israel. In Israel ist der Begriff gebräuchlich. International wird das Gebiet oft anders bezeichnet und politisch als umstritten eingeordnet.Mehr lesen und das Jordantal zuständigen Verbände. Auch militärische Luftfahrzeuge unterstützen die Fahndung.

Die Armee steht nach eigenen Angaben zugleich mit Bewohnern und örtlichen Sicherheitsverantwortlichen in Verbindung.

Zum Täter lagen zunächst keine weiteren Angaben vor. Weder seine Identität noch eine mögliche Zugehörigkeit zu einer Terrororganisation waren unmittelbar nach dem Anschlag bekannt.

Damit konzentriert sich der Einsatz zunächst auf ein Ziel: den geflüchteten Angreifer zu finden, bevor er erneut zuschlagen kann.

Der Anschlag ereignete sich in einer Region, in der israelische Sicherheitskräfte immer wieder mit Terrorangriffen konfrontiert sind. Bereits im März 2024 waren bei einem Schusswaffenangriff nahe Al-Auja drei Israelis verletzt worden. Auch damals leitete die IDF eine umfangreiche Fahndung ein.

Der aktuelle Fall zeigt erneut, wie schnell eine alltägliche Situation in Judäa und Samaria lebensgefährlich werden kann.

Ein kurzer Halt an Geschäften endete für einen 24-Jährigen im Krankenhaus.

Während er in Jerusalem behandelt wird, suchen israelische Sicherheitskräfte nach dem Mann, der ihn niedergestochen hat.




Autor: Redaktion
Sonntag, 23 August 2026

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